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Coronakrise: Digitalbranche rechnet mit Umsatzeinbußen von 32 Prozent

Auch die Digitalbranche kommt um Kurzarbeit und Kündigungen nicht vorbei. (Foto: Shutterstock)

Auch die Digitalbranche stellt sich auf massive Umsatzeinbußen durch die Coronakrise ein. Jedes dritte Branchenunternehmen beantragt Kurzarbeit, jedes fünfte rechnet sogar mit Entlassungen.

Auch die Digitalbranche rechnet mit schweren Einbußen als Folge der Coronakrise. Einer Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) zufolge gehen 98 Prozent der Unternehmen davon aus, dass die Krise negative Auswirkungen auf die Jahresumsätze haben wird. Im Schnitt rechnet die Branche mit Umsatzeinbußen in Höhe von 32 Prozent. Allerdings gehen 65 Prozent der Befragten davon aus, dass die Digitalbranche im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen noch einigermaßen glimpflich aus der Krise hervorgehen wird.

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Auch viele Digitalunternehmen setzen in der Krise auf Kurzarbeit. (Grafik: BVDW)

Jedes dritte Digitalunternehmen hat laut der BVDW-Erhebung entweder Kurzarbeit beantragt oder plant das zumindest. Die Unternehmen gehen davon aus, dass von der Arbeitszeitverkürzung etwa 65 Prozent ihrer jeweiligen Belegschaft betroffen sein werden. Im Schnitt wird die ursprüngliche Arbeitszeit um 44 Prozent reduziert. 21 Prozent der Befragten gehen darüber hinaus davon aus, dass es in ihrem Unternehmen im Zuge der Coronakrise zu Entlassungen kommen wird.

Digitalwirtschaft überwiegend zufrieden mit Hilfsangeboten aus der Politik

Mit den Hilfsmaßnahmen von Bundesregierung und Ländern sind die meisten Verbandsmitglieder offenbar zufrieden: 65 Prozent der Befragten bezeichneten die Maßnahmen als zielführend. Nur 17 Prozent sehen sie hingegen als nicht zielführend an. Allerdings fordert jedes zweite Unternehmen zusätzliche Steuererleichterungen. 37 Prozent wünschen sich eine Erhöhung der Soforthilfen und 36 Prozent sehen Nachholbedarf beim Antragsverfahren.

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