Ratgeber

Digitale Hilfe: Videochat- und PC-Probleme aus der Ferne lösen

(Foto: Shutterstock)

Freunden und Verwandten hilft man gern. Doch was, wenn man zu weit auseinander wohnt oder – wie aktuell – Kontaktverbot herrscht? Dann kann Technik helfen, die Distanz zu überwinden.

Der Fernzugriff von einem Rechner auf einen anderen über das Internet ist eine nützliche Erfindung. Damit können Menschen, die sicher in digitalen Gefilden unterwegs sind, anderen unter die Arme greifen, die sich nicht so gut oder gar nicht auskennen. Und das alles, ohne sich zu treffen.

Nix mehr verpassen: Die t3n Newsletter zu deinen Lieblingsthemen! Jetzt anmelden

So lassen sich Programme installieren und einrichten – etwa für Videochats – oder zur Problemlösung beliebige Einstellungen ändern. Voraussetzung dafür ist, dass beide Seiten, also Helfer und Hilfesuchender, eine spezielle Fernwartungssoftware oder -App installieren. Dank dieser sieht der Helfer den gesamten Bildschirm des anderen und kann dessen Notebook, Desktop-PC, Tablet oder Smartphone fernsteuern.

Eine Lösung für fast alle Geräte

Eine etablierte, stabile und für Privatnutzer kostenlose Fernwartungslösung mit Unterstützung für Windows, macOS, Android und iOS ist Teamviewer. Das Programm bietet auf Rechnern einen eigenen Text- und Videochat. So kann der Helfer nebenbei auch Fragen beantworten oder erklären, was er gerade einrichtet und wie etwas genau funktioniert.

Jedes Gerät, auf dem die Software installiert wird, erhält eine einzigartige Kennnummer, die sogenannte Teamviewer-ID. Der Hilfesuchende muss dem Helfer seine ID samt eines Passworts übermitteln, damit dieser aktiv werden kann – aus Sicherheitsgründen am besten telefonisch. ID und Passwort finden sich im Teamviewer-Programmfenster unter dem Punkt Fernsteuerung.

Teamviewer unterstützt mit der App Teamviewer-Quicksupport auch Android-Smartphones, iPhones und Co. Auch hier lässt sich eine Verbindung zwischen dem Rechner des Helfers und dem Mobilgerät des Hilfesuchenden unkompliziert nur mit ID und Passwort herstellen. Antworten auf Fragen rund um die Software finden sich in der Teamviewer-Community.

Missbrauch im Hinterkopf behalten

Vorsicht müssen Nutzer von Fernwartungssoftware grundsätzlich bei unerwarteten Telefonanrufen, Anfragen oder Warnungen Unbekannter walten lassen, die sich um den Rechner drehen. Denn Betrüger geben sich etwa gerne als Microsoft-Support aus und behaupten, dass etwas mit dem PC nicht stimme.

Dann versuchen die Kriminellen via Teamviewer und Co. Zugriff auf den Rechner zu bekommen – allerdings nicht, um zu helfen, sondern um Schadsoftware zu installieren oder ihre Opfer zu erpressen. Die Teamviewer-ID und das zugehörige Passwort sollte man also wirklich nur jemandem mitteilen, den man persönlich kennt und dem man vertraut. dpa

Zum Weiterlesen:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

4 Kommentare
Matthias
Matthias

Dieser Artikel ist nicht gekennzeichnete WERBUNG !!

Teamviewer hat leider alle privaten User des Missbrauchs verurteilt und das Programm schon vor langer Zeit gesperrt, da hilft es jetzt auch nichts groß Werbung zu machen während der Krise.

>>AnyDesk macht genau das gleiche und ist auch wirklich gratis und funktioniert noch dazu besser!

Antworten
Dieter Petereit

Werbung wird bei uns IMMER gekennzeichnet. Ohne Ausnahme, also immer schön die Kirche im Dorf lassen.

Antworten
undefined
undefined

Danke, bin Ihrer Meinung! Obwohl ich andere Worte gewählt hätte, hätte ich mir in einem Artikel mit dem Titel „Digitale Hilfe: Videochat- und PC-Probleme aus der Ferne lösen“, tatsächlich auch noch irgend etwas Anderes als Team…… erwartet.
Eine einzige Erwähnung von Alternativen, hätte den Beigeschmack von Werbung oder einseitigem Journalismus schon ein wenig gedämpft.
Man könnte beispielsweise die in Windows 10 integrierte Funktion erwähnen, die diese Aufgabe ebenso grandios bewerkstelligt …und das sage ich als Linux-User, ha.

Antworten
Thomas
Thomas

TeamViewer? Wir haben zu AnyDesk gewechselt. Warum?
Seit dem Börsengang ist das Produkt und die Firma / der Support nur noch furchtbar.

Ein einfacher Test: einfach mal versuchen, den Support zu erreichen.
Hinweis: Google ist zuvorkommender. Teamviewer erwartet, dass andere, zahlende Kunden den Support übernehmen und leitet alles auf die Community. Sogar für uns als ehemaliger Kunde.

AnyDesk ist *sehr* viel günstiger, erreichbar und hat dafür noch ein paar Fehler in der SW.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung