Entwicklung & Design

Disney kauft HTML5 basiertes Gaming-Engine-Startup

Der US-Medienkonzern Walt Disney Company hat das Gaming-Engine-Startup Rocket Pack aufgekauft. Das aus Finnland stammende Startup ermöglicht zum Beispiel das Entwickeln von Plattform unabhängigen Einzelspieler-Spielen, Facebook-Spielen oder Online-Multiplayer-Spielen, die auf HTML5 basieren. Wie so oft wurde über die Transaktionskosten Stillschweigen bewahrt. Der Preis für Rocket Pack dürfte sich aber zwischen zehn und zwanzig Millionen Dollar bewegen.

Disney bewahrt Unabhängigkeit und plant mit HTML5 zukunftssicher

Wie aus einer Twittermeldung von Rocket Pack hervorgeht, war das Startup noch am ersten Februar in der Entwicklung. Der Grund, warum Disney so schnell zugeschlagen und sich die Gaming Engine gekauft hat, ist einleuchtend. Von und für professionelle Spieleentwickler gemacht, ist Rocket Pack die einzige voll integrierte Lösung, Plug-in freie Browsergames zu entwickeln. Rocket Pack kommt dank HTML5 ohne jegliche Installation oder Plug-ins aus, Flash wird nicht benötigt. Alle Anwendungen werden mit Javascript und CSS realisiert.

Disney schlägt früh zu und sichert sich die HTML5 basierte Gaming Engine Rocket Pack. (Quelle: rocketpack.fi)

So läuft Rocket Pack sowohl auf alten Netbooks, als auch auf Desktop-PCs und sogar auf dem iPad, da auch der Safari-Browser unterstützt wird. Folgerichtig ist es mit Rocket Pack gar möglich, Spiele auf dem iPad zu kreieren und zu bearbeiten. Die Entwickler von Rocket Pack nennen ihr Werk das „Google Docs für die Entwicklung von Spielen“. Ein weiterer Grund, der die schnelle Übernahme durch Disney erklärt, ist die Tatsache, dass man sich mit Rocket Pack nicht in die Abhängigkeit eines App-Stores begeben muss.

Weiterführende Quellen:

Bildnachweis für die Newsübersicht: Photo von Nina Yasmine auf flickr.com. Lizenz: CC BY-ND

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3 Kommentare
Torsten
Torsten

Sorry, aber das sind wieder Sachen die ich nicht verstehe. Jedes Spiel das den neuen Doctype und ein paar neue Tags nutzt wird in den 7 Himmel gelobt, dabei würden die ohne die html5.js auch nicht laufen …

Aber, scheinbar haben die ja alle das Geld …

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