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Von Legostein bis Schwangerschaftstest: „Doom“ läuft wirklich überall

Das Kultspiel „Doom“ wurde bereits auf beinahe jedes erdenkliche Gerät portiert – Lego-Bauteile fehlten bisher allerdings. Ein Bastler hat das jetzt geändert.

2 Min.
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Doom gibt's jetzt auch auf winzigen Legosteinen. (Screenshot: Youtube/ Ancient)

„Doom“ ist nicht totzukriegen. Unzählige Nachahmer haben sich vom Gaming-Klassiker inspirieren lassen, es gibt eine ganze Reihe offizieller Nachfolgespiele. Mittlerweile wurde der 1993 erschienene Ego-Shooter außerdem auf so ziemlich jedes Gerät portiert.

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Ob auf digitalen Schwangerschaftstests, Weihnachtsdeko oder einem Drucker – Enthusiasten finden einen Weg, „Doom“ zum Laufen zu bringen. Neu in der Riege der „Doom“-Plattformen: ein Lego-Bauteil.

8 Monate Tüftel-Arbeit: So kam „Doom“ auf den Lego-Bildschirm

Rund acht Monate hat der Graphiker James Brown daran getüftelt, einen 0,42-Zoll-Monochrom-OLED-Bildschirm aus den Lego-Raumfahrt-Sets mit „Doom“ zu verbinden. Den Prozess hat er auf seinem Youtube-Kanal festgehalten.

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Einen ersten Durchbruch konnte Brown mithilfe eines Raspberry-RP2040-Mikrocontrollers verzeichnen. Es folgte ein Test mit einem maßangefertigten „Doom“-Abspielring, in dem kleine Batterien die eigenständige Stromversorgung des Legosteins übernahmen. In beiden Fällen konnte Brown zumindest schon eine Demo-Version von „Doom“ auf dem Lego-Computer spielen.

Das neueste Video zum „Doom“-Lego-Projekt zeigt jetzt aber noch mal einen deutlichen Fortschritt: Der Lego-Bildschirm funktioniert vollkommen autark, ein kleines zusätzliches Bauteil fungiert als Controller.

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Da freut sich die Community mit Brown: „Du bist sowas wie der Nikola Tesla der Legosteine“, kommentiert ein User. „So habe ich mir (vor Jahrzehnten in meiner Jugend) Spielzeug im 21. Jahrhundert vorgestellt.“

„Doom“ läuft wirklich überall

„Doom“-Entwickler Id Software hat schon 1997 den Quellcode des Spiels öffentlich gemacht. Seitdem scheint es beinahe Pflicht in gewissen Kreisen zu sein, das Spiel auf jedes auch nur erdenkliche Gerät zu übertragen, das über ein Display verfügt und die notwendige Rechenleistung mitbringt. Ist Letzteres nicht der Fall, wird das Spiel eben so weit abgespeckt, dass es doch irgendwie funktioniert. So konnte „Doom“ beispielsweise auch auf den Acht-Bit-Heimcomputer Commodore VIC 20 portiert werden, der mehr als ein Jahrzehnt vor dem Spiel auf den Markt kam.

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Zugegeben: Auf vielen Geräten dürfte „Doom“ nicht wirklich spielbar sein – was aber letztlich auch egal ist. Auch nachdem das Spiel auf so viele unterschiedliche Hardware-Plattformen und Geräte portiert wurde, scheint die Szene ihren Spaß daran nicht zu verlieren. Wer sich anschauen möchte, wo „Doom“ noch so alles läuft, der kann einen Blick auf den Subreddit Will it run Doom werfen. Dort sammeln Enthusiasten Screenshots und Fotos davon, wo sie das Kult-Game schon überall zum Laufen gebracht haben.

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Das Spiel auf dem Taschenrechner ist nicht DOOM, sondern wohl das gute alte Wolfenstein 3D.

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