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Drohnen-Lieferung: UPS kooperiert mit deutschem Startup Wingcopter

Wingcopter im Anflug auf Berlin. (Foto: UPS Flight Forward)

Der Logistiker UPS setzt bei seinen Plänen für Drohnen-Lieferungen unter anderem auf Technik des deutschen Startups Wingcopter.

Wie der Drohnenzustelldienst UPS Flight Forward miteilt, soll gemeinsam mit der Firma Wingcopter aus Darmstadt an der nächsten Generation von Paketlieferdrohnen für verschiedenste Einsatzzwecke in den USA und anderen Ländern gearbeitet werden. Dabei soll auch eine Zulassung für kommerzielle Lieferflüge in den USA mit einem unbemannten Fluggerät von Wingcopter erreicht werden.

Technologie von Wingcopter überzeugt UPS

Die Wahl fiel laut UPS auf Wingcopter, weil das Unternehmen von dessen Technologie im Bereich unbemannter Fluggeräte und seiner Erfolgsbilanz in der Lieferung unterschiedlichster Waren auch über große Distanzen und in vielfältigen internationalen Kontexten überzeugt ist.

Dabei sei die Drohnenzustellung ein komplexes Aufgabengebiet, dass nicht mit einem einzigen Drohnentyp abgedeckt werden könne, so UPS-Manager Bala Ganesh. Deshalb arbeite man mit einem ganzen Netzwerk aus Technologiepartnern zusammen.

Das können die Wingcopter-Drohnen

Die elektrischen Drohnen von Wingcopter können auf kleinem Raum mithilfe ihrer Rotoren senkrecht starten und landen. Die Strecke legen sie dann in Hochgeschwindigkeit mit ihren Tragflächen zurück. Dazu können die Rotoren in Flugrichtung gekippt werden.

Wingcopter am Startpunkt. (Foto: UPS Flight Forward)

So sollen dann Reichweiten von bis zu 120 Kilometern bei Spitzengeschwindigkeiten von 240 Kilometern pro Stunde erreicht werden, solange die Drohne ohne Fracht fliegt. Mit einer Last von sechs Kilogramm reduziert sich die Reichweite auf 45 Kilometer und die Geschwindigkeit auf 100 bis 150 Kilometer pro Stunde.

Dabei soll die rund 1,30 Meter lange Drohne mit ihrer Spannbreite von rund 1,80 Metern auch bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 50 Kilometern pro Stunde und einzelnen Böen von bis zu 70 Stundenkilometern voll einsatzfähig bleiben. Die maximale Flughöhe gibt der Hersteller mit 5.000 Metern an.

Große Pläne harren der Genehmigung

UPS Flight Forward will die Drohnen auch in ländlichen Gegenden einsetzen. (Foto: UPS Flight Forward)

UPS Flight Forward hatte im vergangenen Jahr mit ersten kommerziellen Drohnen-Lieferflügen an einem Krankenhaus im US-Bundesstaat North Carolina begonnen. Die Wingcopter-Drohnen sollen laut UPS auch für die Lieferung von Handelsprodukten, verschreibungspflichtigen Medikamenten und medizinischen Produkten in Wohngebieten zum Einsatz kommen, sofern die zuständigen Behörden die erforderlichen Genehmigungen erteilen.

Dabei will der Logistiker erste Gehversuche zunächst in den USA machen. Grundsätzlich soll die Drohnen-Lieferung jedoch weltweit zu einer gängigen Zustellalternative werden.

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