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Auch Dropbox hat Bock aufs Börsenparkett

(Foto: dpa)

Der amerikanische Cloudspeicher-Anbieter Dropbox bereitet sich angeblich auf den Börsengang vor. Es wäre das größte Markt-Debüt eines Tech-Unternehmens seit Snapchat.

Dropbox strebt Börsengang an

Die Digitalwirtschaft ist in Börsenlaune: Nachdem mit Snapchat und Delivery Hero kürzlich zwei namhafte Tech-Firmen den Gang aufs Parkett gewagt haben, bereitet sich nun offenbar auch Dropbox auf ein Markt-Debüt vor. Mehrere mit den Plänen vertraute Personen sagten der Nachrichtenagentur Reuters, der Cloudspeicher-Anbieter suche derzeit Emissionsbanken für den Sprung an die Aktienmärkte.

Zwar wollte sich das 2007 gegründete Unternehmen aus San Francisco nicht zu den Gerüchten äußern. Mehreren Branchenkennern zufolge soll Dropbox jedoch schon in den kommenden Wochen erste Gespräche mit Investmentbanken führen. Sollte es zu einem Börsengang kommen, wäre es das größte Markt-Debüt einer US-Tech-Firma seit Anfang März, als der Snapchat-Betreiber Snap den Schritt gewagt hatte. Dropbox wurde zuletzt mit bis zu zehn Milliarden US-Dollar bewertet.

Weitere Tech-Firmen planen Börsengang

Vor allem die US-amerikanische Technologie-Branche hat mit Unternehmen wie Airbnb oder Uber noch einige Börsenkandidaten in der Hinterhand. Entsprechende Emissionen sind Experten zufolge noch in diesem Jahr möglich. Allerdings hatten in den vergangenen Monaten einige Startups aufgrund eines schwankenden Marktumfelds von Börsengängen Abstand genommen.

Dropbox hingegen könnte wie auch Delivery Hero der negativen Marktstimmung trotzen. Der Berliner Lieferdienstvermittler war erst am vergangenen Freitag in Frankfurt an die Börse gegangen und hatte knapp eine Milliarde Euro erlöst. Inzwischen liegt der Kurs etwa drei Euro über dem Ausgabepreis.

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