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E-Tron Sportback: Audi kündigt schnittiges vollelektrisches SUV-Coupé an

Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

Audis E-SUV bekommt einen schnittigeren Bruder: Der E-Tron Sportback ist ein vollelektrisches SUV-Coupé, das auf dem Papier eine etwas größere Reichweite als der E-Tron 55 Quattro aufweist.

Audis E-Tron Sportback wurde als Konzeptstudie erstmals im April 2017 gezeigt, im Zuge der Los Angeles Autoshow 2019 hat der Ingolstädter Autobauer die Hüllen vom Serienmodell gezogen: Der Stromer soll ab November bestellt werden können, bevor er im Laufe des nächsten Jahres ausgeliefert wird.

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Audi E-Tron Sportback: Gleiche Abmessungen wie der SUV

Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

Der E-Tron Sportback erinnert an der Front an seinen großen SUV-Bruder, den E-Tron, das Dach fällt allerdings, wie es für ein Coupé üblich ist, nach hinten deutlich ab und mündet in einer stark geneigten D-Säulen. Der Sportback ist mit seinen Abmessungen von 4,9 Meter Länge, 1,9 Meter Breite und 1,6 Meter Höhe indes genauso groß wie der E-Tron-SUV.

Identisch sind auch die Antriebe: Der E-Tron Sportback wird ebenso mit zwei Antriebs-Optionen angeboten. Neben dem Modell 55 Quattro mit 265 Kilowatt (bis zu 300 Kilowatt im Boost-Modus), steht das Modell 50 Quattro zur Wahl, das auf 230 Kilowatt kommt. Der 55 Quattro soll binnen 5,7 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und erreiche eine Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h. Der Beschleunigungswert beim Sportback 50 Quattro betrage 6,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei maximal 190 km/h.

Hinsichtlich der Batterie steckt im Sportback 55 Quattro ein 95-Kilowattstunden-Akku (86,5 Kilowattstunden netto), der aus 36 Modulen besteht, die jeweils zwölf Pouch-Zellen enthalten. Im kleineren 50-Quattro-Modell sind neun Module weniger enthalten: Die 27 Module liefern 71 Kilowattstunden (64,7 Kilowattstunden netto).

Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

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Audi E-Tron Sportback soll bis zu 446 Kilometer weit fahren

Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

Als Reichweite gibt Audi für den E-Tron Sportback vorläufig 446 WLTP-Kilometer an – die finale Zulassung erfolgt später, so der Hersteller. Damit könne der Sportback um die 30 Kilometer weiter fahren als der SUV. Die etwas höhere Reichweite führt Audi auf eine bessere Aerodynamik zurück, mit der zehn Kilometer mehr herausgeholt werden können. Ein weiterer Faktor der Effizienzsteigerung seien die optionalen virtuellen Außenspiegel, die es aber auch für den SUV gibt. Für den E-Tron Sportback 50 Quattro gibt Audi eine Reichweite von 347 WLTP-Kilometern an.

Schnell geladen werden können die Batterien auch, jedoch gibt es Unterschiede zwischen den Modellen: Der Stromer mit der größeren Batterie könne mit maximal 150 Kilowatt geladen werden, der Sportback mit der kleineren Batterie erreiche maximal 120 Kilowatt. Um die Akkus auf 80 Prozent zu laden, gibt Audi für beide Fahrzeuge eine knappe halben Stunde an.

Der Frunk des Audi E-TRon Sportback. (Foto: Audi)

Der Frunk des Audi E-Tron Sportback. (Foto: Audi)

Auch das Wechselstromladen wird unterstützt: Die AC-Ladeleistung beträgt elf Kilowatt. Ab Sommer 2020 soll das Auto mittels eines zweiten Onboard-Laders bestellt werden können, wodurch die Ladeleistung auf 22 Kilowatt verdoppelt werden könne.
Ab 2020 soll außerdem die Funktion Plug & Charge integriert werden: Damit autorisiert sich das Auto selbst an der Säule und schaltet sie frei.

Durch seinen Radstand von 2,9 Metern bietet der E-Tron Sportback bis zu fünf Personen inklusive Gepäck „reichlich Platz“, so Audi. Die Kopffreiheit im Fond sei um 20 Millimeter geringer als beim Audi E-Tron. An Stauraum stehe ein Ladevolumen von 615 Litern zur Verfügung, inklusive eines 60 Liter großen Staufachs unter der Frontklappe (Frunk). Im Frunk befinden sich Bordwerkzeug und Ladekabel. Klappt ihr die Lehnen der Rücksitze um, wächst der Stauraum auf 1.655 Liter. Die Heckklappe öffnet und schließt sich elektrisch – auf Wunsch per Fußgeste.

Audi E-Tron Sportback Innenraum. (Foto: Audi)

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Im Cockpit setzt Audi auf sein Bediensystem mit zwei Touchscreens mit 12,1 Zoll und 8,6-Zoll-Diagonale. Über den größeren Bildschirm werden Infotainment, Telefonie, Navigation und spezielle E-Tron-Einstellungen bedient. Das kleinere Display dient etwa der Texteingabe, der Steuerung, der Komfortfunktionen und der Klimatisierung.

Audi E-Tron Sportback mit Matrix-LED-Licht

Audi E-Tron Sportback Licht. (Foto: Audi)

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Audi betont zudem das neue digitale Matrix-LED-Licht, das nun in Serie verfügbar ist. Mithilfe der DMD-Technologie (Digital-Micromirror-Device) sollen spezielle Grafiken wie Orientierungshilfen auf die Straße gezeichnet werden.
Auf Schnellstraßen erzeuge das Spurlicht einen Lichtteppich, der den eigenen Fahrstreifen hell ausleuchtet und sich beim Spurwechsel dynamisch anpasst.

In Kombination mit einem optionalen Nachtsichtassistenten komme außerdem ein Markierungslicht zum Einsatz: Erkennt das System beispielsweise Fußgänger, weist das Licht auf diesen hin und reduziere dadurch die Gefahr, Passanten in Fahrbahnnähe zu übersehen, so der Hersteller. Darüber hinaus sollen spezielle Ausleuchtungen für Stadt-, Kurven- oder Autobahnlicht präziser ausgeführt werden, erklärt Audi.

Audi E-Tron Sportback kostet ab 71.350 Euro

Wie der erste E-Tron wird auch das Sportback-Modell in Brüssel gefertigt. Der Marktstart des neuen Modells soll im Frühjahr 2020 in Europa erfolgen, ab Ende November will Audi Reservierungen entgegennehmen. Der Einstiegspreis für den E-Tron Sportback 50 Quattro beträgt laut Audi 71.350 Euro. Preise für den 55 Quattro als auch das zusätzlich angekündigte Sondermodell „Edition One“ hat Audi noch nicht kommuniziert.

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