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Ecosia-Gründer im Gespräch: So geht grünes Wirtschaften

Ecosia-CEO Christian Kroll. (Foto: Ecosia)

Die grüne Suchmaschine Ecosia gibt es mittlerweile seit über zehn Jahren. Über 80 Millionen Bäume hat das Team um Gründer Christian Kroll schon gepflanzt. Was treibt den 35-Jährigen an?


Mit 16 Jahren hat sich Christian Kroll eigentlich eher für Aktien interessiert. Er studierte später BWL, baute ein einfaches Vergleichsportal für Aktien im Netz. Sein Weg als erfolgreicher Aktienhändler schien vorgezeichnet. Doch während seiner ausgedehnten Reisen, die ihn nach Nepal und Südamerika führten, begann er zunehmend, über ökologische und klimatologische Zusammenhänge nachzudenken.

2009 gründete er dann schließlich Ecosia. Das Unternehmen beschäftigt heute 50 Mitarbeiter und verzeichnet steigende Zugriffszahlen. Die Idee: Mit jeder Suchanfrage trägt der Nutzer zu den Baumpflanzaktionen bei, die Ecosia unterstützt. Weltweit sind es mittlerweile rund 20 – unter anderem in Europa, Afrika und Südamerika.

Auf der DLD-Konferenz in München sprach Print-Chefredakteur Luca Caracciolo mit Kroll über seine Motivation, eine grüne Suchmaschine zu gründen, warum er 99 Prozent des Kapitals einer Stiftung überträgt und was er mit Ecosia in Zukunft noch vor hat.

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