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Ein Megawatt aus dem Meer: 4-jähriges Wellenenergie-Projekt startet in Schottland

Der Wellenkonverter OE35 verspricht bis zu ein Megawatt Leistung. Im Rahmen eines vierjährigen Projektes wird er von vierzehn internationalen Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft getestet und weiterentwickelt.

2 Min. Lesezeit
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Wenn es um die Gewinnung von Energie aus Wellen geht, gibt es für Wirtschaft und Wissenschaft noch einiges zu tun. (Foto: Shutterstock/Terablete)

Meeresströmungen in Energie verwandeln – daran arbeiten derzeit zahlreiche Unternehmen rund um den Globus. Auf der Internationalen Konferenz für Meeresenergie ist jetzt der Startschuss für ein vierjähriges Partnerschaftsprojekt gefallen, das mit 19,6 Millionen Euro Budget als „Sprungbrett für die Kommerzialisierung der Wellenenergie in großem Maßstab“ dienen soll.

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Internationales Projekt zur Kommerzialisierung von Wellenenergie nutzt den OE35

Unter dem Projektnamen WEDUSEA haben sich vierzehn internationale Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammengeschlossen, darunter auch die deutsche Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. In den nächsten vier Jahren soll auf dem Gelände des Europäischen Zentrums für Meeresenergie ein schwimmender Wellenkonverter des irischen Herstellers Ocean Energy gebaut, untersucht und weiterentwickelt werden.

Das Besondere: Der Konverter namens OE35, der bei dem Projekt zum Einsatz kommt und mit sogenannten Wells-Turbinen arbeitet, gilt als weltweit stärkstes schwimmendes Wellenenergiegerät. Bei vergangenen Tests in der Nähe von Hawaii hatte er eine Leistung von 500 Kilowatt erreicht, in Schottland soll nun bis zu ein Megawatt Leistung erreicht werden.

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Projekt WEDUSEA: So wird der 4-jährige Test ablaufen

Das neue Forschungsprojekt wird in drei Phasen stattfinden. Im ersten Jahr entwickelt und baut Ocean Energy eine auf die Meeresbedingungen des europäischen Testgeländes geeignete Version des OE35.

Genaue Angaben, wie groß die Anlage ausfallen wird, gibt es noch nicht, dafür aber Vergleichsdaten: Die Anlage, die bei den Tests in Hawaii zum Einsatz kam, war 38,1 mal 18 Meter groß, hatte einen Tiefgang von 9,4 Metern und wog insgesamt 826 Tonnen.

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Nach dem Bau der Anlage folgt eine zweijährige Demonstrationsphase. Im letzten Jahr des Projekts steht die Kommerzialisierung im Fokus. Dafür werden Ergebnisse aus der Demonstrationsphase genutzt, die auch als Grundlage für Umweltdatenbanken und elektrotechnische IEC-Normen dienen sollen.

Myles Heward, Projektleiter am Europäischen Zentrum für Meeresenergie, erklärte in einer Pressemitteilung: „Die innovativen Maßnahmen in diesem Programm zielen darauf ab, die Effizienz, Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit der Wellenenergietechnologie zu verbessern und die Stromgestehungskosten der Technologie um über 30 Prozent zu senken. Das wird dazu beitragen, das Risiko bei Investitionen in die Wellenenergie zu senken.“

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