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Sorry, Tesla: Der schnellste Elektro-Flitzer kommt aus Kroatien

Concept_One. (Foto: Rimac Automobili)

Der kroatische Autohersteller Rimac hat mit dem Concept_One das nach eigenen Angaben schnellste produktionsreife Elektroauto der Welt an den Start gebracht. Der schicke Elektro-Flitzer soll es in 2,6 Sekunden von null auf Hundert schaffen.

Schick und schnell: Elektro-Flitzer Concept_One

Seit einem Update im Sommer 2015 schafft Teslas Model S die Beschleunigung von null auf hundert Kilometer pro Stunde in etwas unter drei Sekunden. Der kroatische Autohersteller Rimac Automobili setzt jetzt noch eins drauf. Sein Elektro-Flitzer Concept_One, das dem Konzeptmodus aber schon entwachsen ist, soll es in 2,6 Sekunden von null auf Hundert schaffen. Nach 14,2 Sekunden sollen Schnellfahrer dann aus dem Stand schon die 300-Stundenkilometer-Marke erreicht haben. Präsentiert wird das schicke und schnelle Gefährt auf dem Auto-Salon in Genf Anfang März.

Der Elektro-Flitzer Concept_One von Rimac wird auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. (Foto: Rimac Automobili)

Der Elektro-Flitzer Concept_One von Rimac wird auf dem Genfer Auto-Salon präsentiert. (Foto: Rimac Automobili)

Elektro-Flitzer mit 1.088 PS schafft 355 km/h

Die – für ein Elektroauto – enorme Beschleunigung erreicht das Concept_One durch seine 1.088 PS (800 kW), die Energie liefert ein 8.450 Zellen umfassender Akku-Pack. Als Höchstgeschwindigkeit werden 355 Kilometer pro Stunde Bei der Beschleunigung liefern die Akkus ein Megawatt, beim Bremsen mit dem regenerativen Bremssystem werden 400 Kilowatt erzeugt.

Schneller, spaßiger und effizienter als bisherige Elektroautos wollte Rimac-CEO Mate Rimac sein Auto designen – und es so zum „Superauto des 21- Jahrhunderts“ machen. Rund fünf Jahre Entwicklungszeit stecken in dem schicken E-Auto mit Allradantrieb.

Concept_One. (Foto: Rimac Automobili)

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Zu den Preisen hat sich Rimac bisher nicht geäußert, allerdings wird das Concept_One wohl vorerst nur in einer Auflage von acht Stück gefertigt. Bei einer ersten Vorstellung eines funktionstüchtigen Prototypen war von einem Preis von einer Million US-Dollar die Rede. In diesem Punkt ist natürlich Rivale Tesla vorn, dessen neues 35.000-Dollar-Auto Model 3 soll Ende März enthüllt werden.

via mashable.com

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4 Kommentare
Michael
Michael

Es ist schon noch ein weiter Weg von einer PR-Studie zu einem Serienfahrzeug.
Den Rimac habe ich nun schon mehrfach live gesehen.
2 x wurde er nur von PR-Auftritt zu PR-Auftritt geschoben oder fuhr im Schritttempo, einmal kurz in Aktion.
Aus der Nähe sieht man die Prototypenqualität. Spaltmaße, Verarbeitung, Haptik passt alles nicht zusammen.
Wer solch ein Fahrzeug kauft, setzt damit sicher nicht auf Langlebigkeit, sondern möchte eine Karte im Quartett halten mit der höchsten PS/KW-Zahl oder der schnellsten Beschleunigung.

Studien mit Serienfahrzeugen zu vergleichen ist hier nicht angebracht.

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Andreas Kremser

Wer braucht solche albernen Spinnereien?
Normale Familienkutschen mit ganz normalen Fahrwerten zu BEZAHLBAREN Preisen wären nötig und nicht so abgehobenes Zeug.

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Starkstrompilot
Starkstrompilot

Hier können sich doch mal die ganzen benzinsüchtigen Schreihälse austoben, die sonst immer über die Elektromobilität von Reichenspielzeug oder sonst was albernem schwadronieren.
Hier haben sie ihr völlig unnötiges Leuchtturmprojekt. Das Ding ist für Reiche, denn es kostet ca. 10 mal mehr als ein vollausgestattetes Tesla Model S.
Tesla will Fahrzeuge für die Massen bauen und hat in der Luxusecke angefangen um eine begehrenswerte Marke aufzubauen.
Vielleicht ist das auch die Strategie von Rimac. Dann schauen wir zu und warten gespannt ab, denn technisch dürfte das Auto wegweisend sein.

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gunberg
gunberg

Sorry Rimac,
das Greenteam der Uni Stuttgart ist schneller unterwegs:
von 0 auf 100 in 1,779s. Dafür reichen ca. 25m! Bremsen dauert länger …

http://www.greenteam-stuttgart.de/weltrekordversuch/

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