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Porträt

Ello: Das DHDL-Startup mit dem „unsexiest product alive“

Die Ello-Gründer in „Die Höhle der Löwen“ (Foto: Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Das Stuttgarter Startup Ello will mit einem elektrischen Rollator den wachsenden Markt für Senioren erobern. In „Die Höhle der Löwen“ kämpfen die Gründer am Dienstagabend um einen Deal.

Als Benjamin Rudolph (30), Max Keßler (30) und Matthias Geertsema (29) von der Oma eines Freundes gehört haben, die auf der Schwäbischen Alb wohnt und Schwierigkeiten hatte ihre Einkäufe auf den hügeligen Straßen zu transportieren, kam den drei Stuttgartern die Idee für Ello: Einem elektrischen Rollator. Mit diesem wollen sie älteren Menschen das Leben leichter machen.

Viele Menschen tun sich mit einem herkömmlichen Rollator noch schwer, Steigungen und Berge zu überwinden. Für dieses Problem hat das Gründerteam eine Lösung gefunden: Ihr Rollator mit Elektro-Motor lässt sich nur mit einem Finger anschieben und ohne große Anstrengung nutzen. Dadurch werde älteren Menschen mehr Mobilität ermöglicht, sind sich die Gründer sicher.

Ello: Der Tesla unter den Rollatoren

Mit dem Ello sollen sich Benutzer vollständig auf ihre Schritte konzentrieren können. Der elektrische Rollator schützt vor dem Hinfallen und unterstützt Bergauf und -abfahrten automatisch. Zusätzlich sind noch eine Hupe, Licht, eine Festellbremse sowie ein patentierter SOS-Knopf verbaut. Wird der Knopf gedrückt, wird die aktuelle Position des Nutzers über einen Google-Maps-Link an definierte Nummern als SMS oder E-Mail übertragen. Möglich wird das durch einen integrierten GPS-Sensor sowie eine SIM-Karte.

Die Zielgruppe des Startups ist klar definiert: Ältere Menschen, die einen Rollator benötigen. In Deutschland ist dieser Markt nach Einschätzung der Gründer groß. So werden etwa 650.000 Rollatoren im Jahr verkauft. „86 Prozent der Benutzer haben trotz Rollator jedoch Schwierigkeiten einen Berg zu überwinden“, sagt Ello-Mitgründer Benjamin Rudolph.

Die Investoren Ralf Dümmel (M.), Dagmar Wöhrl und Dr. Georg Kofler (2.v.r.) nehmen "Ello", den elektrischen Rollator, genau unter die Lupe. (Foto: Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Entwicklungskosten unterschätzt

Der Preis für einen Ello ist hoch – so kostet ein Exemplar stattliche 2.890 Euro. Zum Vergleich: Herkömmliche Modelle ohne Elektro-Antrieb gibt es bereits ab 60 Euro.„Ello ist vergleichbar mit einem Einsteiger E-Bike. Wir legen Wert auf hohe Qualität. Außerdem entsteht unser Ello in Handarbeit“, erklärt Ex-Unternehmensberater Rudolph den hohen Anschaffungspreis.

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