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Elon Musks KI-Startup xAI sammelt in einer Finanzierungsrunde erneut sechs Milliarden Dollar

Elon Musk will den Druck auf Anthropic und OpenAI erhöhen: Dank neuer Investments in Höhe von sechs Milliarden Dollar soll die Entwicklung des KI-Startups xAI massiv ausgebaut werden.

Von Noëlle Bölling
2 Min.
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Elon Musk sammelt erneut sechs Milliarden Dollar für sein KI-Startup xAI. (Bild: Shutterstock/JRdes)

Elon Musk will mit xAI die Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter vorantreiben. Wie Techcrunch berichtet, hat das KI-Startup jetzt in einer Series-C-Finanzierungsrunde sechs Milliarden US-Dollar erhalten. Zu den Investoren gehören prominente Namen wie Andreessen Horowitz, Blackrock, Nvidia und AMD. Auch das saudische Kingdom Holdings investierte rund 400 Millionen Dollar.

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Die neue Finanzierung katapultiert den Unternehmenswert von xAI auf 45 Milliarden US-Dollar, was fast eine Verdopplung im Vergleich zur letzten Finanzierungsrunde darstellt. Insgesamt hat xAI jetzt Kapital in Höhe von zwölf Milliarden Dollar gesammelt, nachdem schon im Mai ein ähnlicher Betrag aufgebracht wurde.

Grok stellt ein Gegenmodell zu ChatGPT dar

xAI hat mit Grok einen Chatbot der etwas anderen Art entwickelt. Im Vergleich zu anderen Systemen wie ChatGPT von Konkurrent OpenAI ist Grok bewusst offen gestaltet und beantwortet auch Fragen und Aufforderungen, die politisch und moralisch teilweise als verwerflich einzustufen sind. So war es nach der Veröffentlichung des neuen Bildgenerators Aurora, der ebenfalls Teil des KI-Bots ist, beispielsweise möglich, Bilder von urheberrechtlich geschützten Figuren oder öffentlichen Personen zu erstellen. Und auch der Prompt, einen blutenden Donald Trump grafisch darzustellen, wurde problemlos umgesetzt.

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Der Chatbot von xAI ist in die von Musk übernommene Plattform X integriert und nutzt das soziale Netzwerk als eine Art Testgelände. Grok soll X-Nutzer:innen künftig noch mehr Funktionen bieten – darunter beispielsweise eine verbesserte Suche sowie die automatische Analyse von Posts. Über APIs und eine dedizierte iOS-App will xAI die Features, die Grok bietet, noch breiter zur Verfügung stellen. Dabei soll Grok in Zukunft nicht mehr nur mit Informationen von X trainiert werden, sondern zusätzlich auch auf Daten anderer Unternehmen von Elon Musk wie Tesla und Space X zugreifen können.

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xAI kämpft sich weiter aggressiv voran

Musk hat xAI erst im vergangenen Jahr gegründet – trotzdem erwirtschaftet das KI-Startup schon jetzt Umsätze in Höhe von rund 100 Millionen Dollar. Um mit Konkurrenten wie Anthropic oder OpenAI, die auf Milliardenumsätze zusteuern, Schritt zu halten, setzt xAI auf eine massive Infrastruktur: Das Unternehmen betreibt ein eigenes Rechenzentrum in Memphis mit 100.000 Nvidia-GPUs. Zusätzlich hat es vor Kurzem die Genehmigung für weitere 150 Megawatt Strom erhalten. Mit der neuen Finanzierung plant xAI, seine Infrastruktur weiter auszubauen und die nächste Generation von Grok zu entwickeln.

Aber längst nicht alle sind von den ambitionierten Plänen begeistert: So warnen zum Beispiel Kritiker:innen vor Ort, dass die lokale Infrastruktur massiv unter dem hohen Verbrauch von xAI leiden könnte. Tesla-Aktionär:innen haben Musk sogar verklagt – Grund dafür ist die Befürchtung, dass Musk Talente und Ressourcen von Tesla abziehen könnte, um diese bei xAI einzusetzen. Der Tech-Milliardär macht keinen Hehl daraus, dass er mit seinem KI-Startup direkt mit OpenAI und Anthropic konkurrieren will. Ob seine aggressive Strategie zum Erfolg führt, bleibt abzuwarten.

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