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Erster US-Bundesstaat erlaubt die Begleichung von Steuerschulden mit Bitcoin

Behörden in Ohio akzeptieren zukünftig Bitcoin. (Bild: Shutterstock / Anton Gvozdikov)

Ohio erlaubt als erster US-Bundesstaat die Begleichung von Steuerschulden mit der Kryptowährung Bitcoin. Zunächst gilt das Angebot nur für Unternehmen, später sollen aber auch Privatpersonen die Möglichkeit nutzen können.

Seit Mitte November 2018 geht es mit dem Bitcoin-Kurs steil bergab. Dessen ungeachtet nimmt Ohio jetzt als erster Bundesstaat Steuerzahlungen in Form der Kryptowährung an. Das Ganze ist zunächst auf eine Reihe von Unternehmenssteuern begrenzt. Nach Informationen des Wall Street Journals sollen in einer späteren Phase aber auch Privatpersonen ihre Steuerschuld mit Bitcoin begleichen können. Außerdem sollen später auch weitere Kryptowährungen akzeptiert werden.

Room 77 in Berlin. Hier können Burger mit Bitcoin bezahlt werden. (Foto: dpa)
Wie dieser Burgerladen in Berlin will jetzt auch die Finanzbehörde von Ohio die Kryptowährung Bitcoin akzeptieren. (Foto: dpa)

Auch die US-Staaten Arizona, Georgia und Illinois haben bereits in Betracht gezogen, die Begleichung von Steuerschulden mittels Bitcoin zu erlauben. Die entsprechenden Gesetzesentwürfe konnten jedoch bislang nicht ratifiziert werden. In Ohio war eine Gesetzesänderung dafür nicht notwendig. Der für Finanzpolitik zuständige gewählte Regierungsbeamte Josh Mandel konnte die Bitcoin-Annahme daher ohne Zustimmung des Repräsentantenhauses von Ohio einführen.

Bitcoin: Kryptokurse weiter unter Druck

Seit dem historischen Höchstwert von 20.000 US-Dollar im Dezember 2017 ging es steil bergab. Mittlerweile notiert Bitcoin unterhalb der 4.000-Dollar-Marke. Der Kurs sank vor allem in den letzten Wochen: Bitcoin verlor seit Mitte November 2018 etwa 40 Prozent an Wert. Auch die anderen Kryptowährungen verloren massiv an Wert.

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