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Facebook macht Datenschutzeinstellungen für neue EU-Verordnung fit

Facebook-COO Sheryl Sandberg. (Foto: Krista Kennell / Shutterstock.com)

Noch vor der Einführung der Datenschutzgrundverordnung in Europa will Facebook seine Datenschutzeinstellungen überarbeiten. Die sollen zukünftig leichter zu handhaben sein, verspricht der Konzern.

Ab dem 25. Mai 2018 gilt in der Europäischen Union die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Mit ihr treten strengere Regeln zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen in Kraft. Bei einem Pressetermin in Brüssel hat Facebook-COO Sheryl Sandberg angekündigt, schon vor diesem Termin reagieren zu wollen. Neben der Anpassung an die neuen EU-Richtlinien will das soziale Netzwerk die wichtigsten Datenschutzeinstellungen zukünftig an einer zentralen Stelle aufbereiten.

Die überarbeiteten Einstellungen sollen weltweit ausgerollt werden. Die Facebook-Chefin verspricht, dass es dadurch einfacher für Nutzer wird, ihre Daten zu verwalten. „Unsere Apps wurden lange darauf ausgerichtet, Menschen Transparenz und Kontrolle zu geben. Das gibt uns eine gute Grundlage, um die Bestimmungen der DSGVO umzusetzen und spornt uns dazu an, weiterhin in Produkte und Bildungswerkzeuge zu investieren, die dem Datenschutz dienen“, so Sandberg.

Datenschutzgrundverordnung: Darum geht es

Mit der DSGVO soll es innerhalb der EU zu einer Angleichung der Datenschutzrichtlinien kommen. Ob das gelingt, bleibt allerdings unklar, weil die Auslegung durch die nationalen Aufsichtsbehörden durchaus variieren könnte. Unternehmen müssen ihre Internet-Auftritte bis zum Stichtag jedoch an die neuen Richtlinien anpassen. Tun sie das nicht, drohen zum Teil empfindliche Strafzahlungen.

Mehr zur neuen Datenschutzgrundverordnung:

via www.reuters.com

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