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Ratgeber

Facebook-Shop für eure Page erstellen: So geht’s

Auch in Deutschland ist es nun möglich, über Facebook seinen eigenen Shop einzurichten. Eine ernstzunehmende Alternative zu Ebay? Wir sagen es euch.

Der Facebook-Shop: Die Basics

Facebooks Ebay-Alternative ist nun auch in Deutschland gestartet. Das Shop-System ist eine Kampfansage an die Konkurrenz: Gebühren für den Shop selbst sollen laut dem Unternehmen zunächst nicht anfallen, ebenso wenig eine Provision für verkaufte Artikel, die an Facebook abgegeben werden müsste.

Dabei geht es nicht um die Integration eines externen Anbieters wie Shopify, die bisher schon möglich war, sondern um einen Produktkatalog, der direkt in Facebook aufgerufen wird. Im Folgenden erklären wir, wie du Produkte direkt in Facebook verkaufen kannst.

Wenn ihr eure Facebook-Seite auf dem Desktop-PC aufruft, erkennt ihr, ob ihr für den Shop bereits freigegeben seid. Das ist der Fall, sobald der Link „Add Shop Section“ in der Navigationsleiste auftaucht. Sollte der Link auch nach ein paar Tagen nicht erscheinen, ist es ratsam, die Kategorie der Seite zu wechseln, rät allfacebook.de.

Screenshot: t3n

Wie bei vielen anderen Webseiten auch hier unerlässlich: Die Zustimmung der Nutzungsbedingungen für den Shop. Danach wird die Währung ausgesucht, mit der bezahlt werden kann.

Screenshot: t3n

Produkte hinzufügen, beschreiben und verkaufen

Nach diesen Schritten sollte bereits die automatische Weiterleitung zum Shop erfolgen. Wenn sich jedoch nichts tut, einfach links im Menü auf „Shop“ klicken. Mit „Produkt hinzufügen“ kannst du anschließend direkt danach das erste Produkt erfassen.

Screenshot: t3n

Zu jedem Produkt sollte mindestens ein Foto oder Video angelegt werden. Produktfotos können mittels integriertem Editor optimiert werden. Anschließend kannst du Name, Preis und Beschreibung festlegen.

Darauf folgt noch ein wichtiger Schritt: die Checkout-URL. Was passiert, wenn der Kunde auf „Kaufbestätigung auf Webseite durchführen“ klickt, kann sich der Shop-Betreiber aussuchen. Dabei gibt es drei verschiedene Optionen: Der Kunde landet auf der entsprechenden Produktseite des Webshops, das Produkt liegt bereits im Warenkorb oder das Produkt ist schon gekauft und es müssen nur noch Kontakt- und Zahlungsinformationen angegeben werden.

Screenshot: t3n

Abschließend kann bestimmt werden, ob der Artikel in der „Featured-Section“ des Shops und in der Facebook-Timeline sichtbar sein soll. Das Produkt kann dann direkt mit einem Posting beworben werden.

Die Besonderheiten beim Facebook-Shop

Ein Facebook-Shop empfiehlt sich bei einer kleineren Auswahl an Produkten – alles andere bedeutet einen erheblichen Mehraufwand, da kein Import aus bisher bestehenden Webshops möglich ist und jeder Artikel einzeln angelegt werden muss. Es ist ratsam, weitere Produkte im Haupt-Onlineshop anzulegen, empfiehlt allfacebook.de.

Als Betreiber des Shops ist es möglich, sich mittels Statistiken einen Überblick zu verschaffen, welches Produkt wie oft geklickt wird. Es ist allerdings noch nicht absehbar, wie oft die Zahlen aktualisiert werden und wie aussagekräftig sie sind.

Am Ende befinden sich die Produkte in einer relativ schlichten Shop-Darstellung. Facebook bietet keine Möglichkeit, Kategorien oder Produktgruppen anzulegen.

Screenshot: t3n

Liken, teilen, kommentieren

Nicht nur für Shopbetreiber, sondern auch für den Community-Manager von Bedeutung: Das Produkt kann nicht nur gekauft, sondern auch mit Freunden geteilt, gelikt oder kommentiert werden. So kannst du beispielsweise ein spannendes Posting basteln, bei dem das Produkt nicht zu stark im Vordergrund steht und es in der Statusmeldung verlinken. Das war vorher bei den bereits existierenden Facebook-Shops nicht möglich.

Screenshot: t3n

via allfacebook.de

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3 Reaktionen
Nora

Welche Seiten-Kategorie ist für den Shop denn notwendig?

Antworten
Sheena

Vielen Dank für den Artikel. Ein guter Tipp, aber wie habt Ihr es geschafft die Preis in EUR anzugeben. Die Währungseinstellung ist bei meinen Seiten leider ausgegraut.

Antworten
Digital Mashup

Danke für den Hinweis! EPages Shopsysteme bieten bereits eine Bridge Funktion an, womit man entsprechende Leads generieren kann. Ein direkt in Facebook integrierter Shop ist natürlich genial, allerdings kommt im Artikel nicht klar heraus, ob es direkt von Facebook ist, oder 3rd Party. Ohne Import Funktion, wird es schwierig zu bestehen. Auch rechtlich mache ich mir da so meine Gedanken. Aber sicherlich werden wir DAS mal ausprobieren.

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