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Faxgeräte: Deutschland stockt auf, China schafft sie ab

Während die Bundesnetzagentur einen neuen Fax-Dienstleister für bis zu fünf Jahre sucht, werden neue Faxgeräte in China gar nicht erst zugelassen. Das chinesische Ministerium rangiert neben Faxgeräten auch Pager und Modems aus.

1 Min. Lesezeit
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Faxgeräte werden nicht mehr genehmigt. (Foto: Shutterstock / junpiiiiiiiiiii)

Erst vor Kurzem war die deutsche Bundesnetzagentur auf der Suche nach einem neuen Anbieter für Fax-Dienstleistungen, um den hohen Bedarf an Faxen zu decken. In China werden die Geräte derweil langsam abgeschafft, indem neue Faxmaschinen nicht mehr zugelassen werden.

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Die Bundesnetzagentur rechnet mit rund 3.000 bis 4.000 ein- und ausgehenden Faxen im Monat und sucht dafür einen Dienstleister, der diesen Service bis zu fünf Jahre anbieten kann. Die veraltete Technologie wird dagegen in China auslaufen, wie es in einer Pressemitteilung des chinesischen Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (via The Register) heißt.

Hier geht es um das sogenannte „Netzzugangsgenehmigungssystem für Telekommunikationsgeräte“. Das bestimmt, welche Kommunikationsgeräte vom Ministerium zugelassen werden und welche künftig nicht mehr genutzt werden.

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Faxmaschinen werden ausrangiert

Neuen Faxmaschinen wird hier eine klare Absage erteilt, zusammen mit Modems und kabellosen Pagern. Außerdem bekommen Geräte, die ISDN nutzen oder Frame-Relay- oder asynchrone Übertragungsmodulschalter verwenden, künftig keine Genehmigung.

Der Name Netzzugangsgenehmigungssystem lässt vermuten, dass die hier aufgelisteten Geräte künftig nicht mehr mit chinesischen Netzen verbinden lassen. Laut Register heißt es aber lediglich, dass das Ministerium fortan nicht an der veralteten Technologie interessiert ist.

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Die Mitteilung des chinesischen Ministeriums verspricht, mit den Reformen die Bearbeitungszeit für Zertifizierungen von Kommunikationsgeräten zu verkürzen. Das sollte vor allem den Herstellern zugutekommen. Die Tester können sich dann auf neue Kommunikationstechnologien konzentrieren.

Außerdem müssen Produkte, die ein kosmetisches Update bekommen haben, künftig nicht noch einmal neu zertifiziert werden.

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Bundesnetzagentur nimmt noch Bewerbungen an

In Deutschland nimmt die Bundesnetzagentur derweil noch Angebote von neuen Faxdienstleistern bis zum 15. Februar an. Sie können ausschließlich elektronisch eingereicht werden. Interessenten können sich Vergabeunterlagen zukommen lassen.

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