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FBI gehackt: Falsche Sicherheitswarnungen im Umlauf

Cyberkriminellen ist es gelungen, in den E-Mail-Server des FBI einzudringen. Größeren Schaden richteten sie dort wohl nicht an: Die Hacker nutzten die Gelegenheit vornehmlich, um Spam zu verschicken.

Von Hannah Klaiber
1 Min. Lesezeit
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Das FBI-Hauptquartier in Washington.

Über 100.000 Menschen erhielten am Wochenende E-Mails von Absendern, die dem FBI anzugehören schienen und von der offiziellen Domain @ic.fbi.gov verschickt wurden. Darin wurden sie vor einer „komplexen Cyber-Attacke“ gewarnt, wie unter anderem das Online-Magazin Bleeping Computer berichtet.

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Die E-Mails stammten tatsächlich von den Servern des FBI – dahinter steckten jedoch Hacker, die das System der zentralen Sicherheitsbehörde der USA überlistet haben. Bei der Warnung vor einer angeblichen Cyber-Attacke handelte es sich lediglich um Spam.

Daten auf den FBI-Servern nicht angegriffen

In einer Pressemitteilung informierte das FBI am Sonntag über den Hack. Betroffen war demnach das Law Enforcement Enterprise Portal (LEEP) – ein System, das genutzt wird, um mit öffentlichen Polizeistellen zu kommunizieren.

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Der Vorfall zeigt eine bedenkliche Sicherheitslücke in der US-Behörde auf. Größerer Schaden ist der Pressemeldung zufolge jedoch nicht entstanden. Die Hacker hätten weder Zugriff auf interne Daten des FBI gehabt noch die Möglichkeit, diese zu ändern.

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Angriff als Attacke auf renommierten Cyber-Sicherheitsexperten?

Wozu also der Hack? Laut Bleeping Computer schreiben die von dem FBI-Server verschickten E-Mails die darin beschriebene Cyber-Attacke Vinny Troia zu. Zugleich behaupten sie, dass Troia der Hacker-Gruppe The Dark Overlords angehört – jenen Cyberkriminellen also, die sich für Aktionen wie den Leak der fünften Staffel der Netflix-Serie „Orange is the New Black“ verantwortlich zeichneten. In Wahrheit ist Troia ein bekannter Experte in Sachen Cyber-Sicherheit. Bleeping Computer zufolge sollte er mit dem FBI-Hack diffamiert werden.

Das FBI machte bislang keine Angaben zu möglichen Tätern oder Verdächtigen, die hinter der Cyber-Attacke steckten. Es handele sich um eine „fortlaufende Situation“, wie es in der Pressemitteilung heißt. Bis auf Weiteres solle man jegliche Mails von unbekannten Absendern mit Vorsicht behandeln.

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