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FC Bayern München und Adobe spielen den digitalen Doppelpass

Der Fußball-Rekordmeister FC Bayern will künftig international noch näher zu den Fans und die Emotionen in Daten übersetzen. Er setzt dabei auf eine umfangreiche Kooperation mit Adobe.

Von Holger Schellkopf
3 Min.
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Oliver Kahn, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, und Christoph Kull, Deutschland-Chef von Adobe, in der Allianz-Arena. (Foto: Adobe)

In der aktuellen Transferperiode hat der FC Bayern schon für reichlich Aufsehen gesorgt. Allein der Wechsel von Afrikas Fußballer des Jahres Sadio Mané war international durchaus ein Ereignis. Noch vor dem Start der Bundesliga hat sich der FC Bayern mit dem Supercup-Sieg gegen RB Leipzig auch schon den ersten Titel geholt.

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Der FC Bayern München sucht aber nicht nur auf dem Platz nach dem „Best Player für das Team“, wie Marketingvorstand Andreas Jung formuliert. Bei der Suche nach einem zentralen Mitspieler für die weitere digitale Transformation des Vereins ist der FC Bayern bei Adobe fündig geworden.

Der Rekordmeister und das Digitalunternehmen haben jetzt eine mehrjährige Partnerschaft angekündigt.

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Das Ziel: Personalisierte Erlebnisse

Die Partnerschaft soll Millionen aktueller und zukünftiger Fans weltweit sowohl online als auch offline neue, personalisierte Erlebnisse bieten sowie Effizienz und Nachhaltigkeit der Geschäftsabläufe durch die Adobe-Lösungen steigern, heißt es beim FC Bayern.

Andreas Jung dazu: „Der Anspruch des FC Bayern ist immer, den bestmöglichen Partner zu finden. Adobe ist hier auch dank der sehr großen Erfahrung die beste Plattform für uns.“ Der Verein wolle seine Fans auf der ganzen Welt noch enger einbinden. Mit der Technologie von Adobe habe der FCB nun die Möglichkeit, seine Fans besser zu verstehen und ihnen ansprechendere und individuellere Sporterlebnisse anzubieten.

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Andreas Jung, Marketingvorstand des FC Bayern München (Fotos: Adobe/FC Bayern München)

Zum Einsatz kommen dabei eine ganze Reihe von Komponenten. Ziel sei es, die „Emotionen auch in Daten zu übersetzen“, erklärt Marketingvorstand Jung. Die Adobe Experience Cloud einschließlich der Customer Data Platform ermögliche es dem FC Bayern München, Fanprofile zu erstellen.

So könne der Verein nachvollziehen, wie Fans mit der Marke in Kontakt treten, und ihnen eine persönlichere Beziehung zur Mannschaft eröffnen.

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Fans sollen beispielsweise an Spieltagen von einem optimierten Gesamterlebnis profitieren, etwa indem sie personalisiert und in Echtzeit über Merchandising-Rabatte, Videoinhalte und die Verfügbarkeit von Last-minute-Tickets informiert werden. Mit mehr digitalen Erlebnissen auf allen Plattformen, Kanälen und Geräten seien Fans des FC Bayern München immer mit dabei, egal ob im Stadion, unterwegs oder zu Hause.

Direktes Feedback von den Fans

Andreas Jung sieht aber auch eine Möglichkeit, um echtes Feedback von den Fans zu erhalten. Die Stimmung verändere sich im Laufe der Saison. Es sei wichtig, die Erwartung der Fans zu kennen, auch die Emotionen interpretieren zu können. Durch die Daten erhalte der Verein auch hierzu valide Informationen und könne eine neutrale Einschätzung treffen.

Der FC Bayern München nutze außerdem künftig die Adobe Document Cloud einschließlich Adobe Acrobat Sign, um die Zusammenarbeit mit Fans, Mitarbeiter:innen und Partner:innen zu digitalisieren. Die Document Cloud mache etwa das Anmelden von Mitgliedschaften oder das Unterzeichnen von Spieler:innenverträgen schnell und sicher, zudem reduziere sich die Umweltbelastung dank der papierlosen Workflows.

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Adobe ist neu im Team des FC Bayern München. (Fotos: Adobe/FC Bayern München)

Die beiden Partner sparen indes nicht am Lob füreinander. „Unsere heutigen Fans sind digital versiert und wünschen sich neue Wege, dem Verein und seinen Spieler*innen näher zu kommen. Deshalb wollen wir nachhaltige und dauerhafte Interaktionen schaffen, die unseren Millionen leidenschaftlicher Fans auf der ganzen Welt die Begeisterung am Spieltag vermitteln“, sagt Oliver Kahn, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern.

„Wir investieren in eine langfristige digitale Strategie mit Adobes breitem Angebot an Unternehmensanwendungen als Kern unserer Technologie, um die Interaktion unserer Fans mit dem Verein zu vertiefen und die nächste Generation von Fans zu begeistern.“

„Der FC Bayern hat Millionen Fans auf der ganzen Welt. Genau wie auf dem Platz ist der Verein auch bei der Neuaufstellung des Fan-Erlebnisses ein Vorreiter“, so Anil Chakravarthy, President Digital Experience Business bei Adobe. „Mit der Partnerschaft hat der FC Bayern die Chance, personalisierte Erlebnisse in Echtzeit zu erschaffen und Fans überall auf der Welt Teil der Mannschaft werden zu lassen.“

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„Gehen mit den Daten sauber um“

Christoph Kull, Managing Director and Vice President Central Europe bei Adobe und mit Vergangenheit als Profisportler, sieht in der Kooperation einen perfekten Fit. „Den FC Bayern und Adobe verbindet eine große Leidenschaft für starke Erlebnisse, sei es auf dem Platz oder in der digitalen Interaktion mit Fans und Kunden weltweit“, so Kull.

„Als Berufsmünchner freut es mich umso mehr, dass hier zwei Institutionen zueinandergefunden haben, die auf ihren Gebieten jeweils Champions League spielen und dabei die gleichen Werte teilen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit!“

Kull verweist auch auf einen Aspekt, der für alle Beteiligten von besonderer Bedeutung sei: „Wir gehen mit den Daten sauber um und wissen in jedem Land, wie Daten zu schützen sind.“

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