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Firefox 73 ist da – und gut für die Augen

Jetzt am Start: Firefox 73. Neu dabei: Globaler Zoom und Dev-Verbesserungen. (Logo: Mozilla)

Mozillas Webbrowser Firefox ist in Version 73 erschienen. Mit an Bord beim neuen Feuerfuchs sind ein paar Entwicklerfunktionen und Features, die besonders Menschen mit Sehbeeinträchtigung zugute kommen.

Web-Dev-Werkzeuge und Zoom-Features – unter diesen Zeichen steht Version 73 von Mozillas Firefox-Browser. Wer nicht mehr so super gucken kann, kennt das: Ist die Schrift oder ein Bild auf einer Website etwas kleiner, zoomt man gerne mal rein – das geht in Firefox wie in vielen Browsern mit der Strg/Cmd- und der +-Taste. Blöd ist, dass ihr das bisher auf jeder neu geöffneten Website erneut machen müsst. Wer nur auf manchen Seiten nicht gut gucken kann, dem mag das reichen. Für alle, die jedoch generell schlecht sehen oder sogar eine Sehbehinderung haben, kann das ein nerviger, kleiner Dorn im Auge sein.

Zoom-Einstellungen in Mozilla Firefox.

In den Einstellungen könnt ihr Firefox nun anweisen, Websites standardmäßig herein- oder herausgezoomt anzuzeigen. (Screenshot: t3n)

Zur Lösung genau dieses Problems hat Firefox 73 nun ein globales Zoom-Feature eingebaut, das sich vorher nur mithilfe von Extensions nachrüsten ließ. Ihr erreicht es über die Einstellungen oder indem ihr „about:preferences“ in die Adressleiste eingebt. Dort habt ihr die Wahl, alle Seitenelemente oder nur Text standardmäßig zu zoomen. Ihr könnt alle Websites bis zu 300 Prozent vergrößern – oder auf bis zu 30 Prozent verkleinern, wenn ihr wollt.

Ebenfalls neu: Auf Windows-Betriebssystemen legt Firefox auf Websites mit Hintergrundbildern nun farbige Blöcke unter Texte, um sie besser lesbar zu machen, wenn man den High-Contrast-Modus von Windows eingeschaltet hat. Bisher hatte Firefox dann einfach sämtliche Hintergrundbilder entfernt.

Neuigkeiten für Entwickler

Auch für Devs hat der neue Firefox 73 ein paar News dabei. So unterstützt der Browser nun unter anderem neue Web-Plattform-Features und Entwickler-Tools. Letztere bekommt ihr in der Developer-Edition des Browsers. Beispielsweise könnt ihr nun aufgeräumtere CSS-Schnipsel aus der Inspektor-Ansicht kopieren. Die Symbole + und - werden nun nämlich automatisch aus kopiertem CSS-Code herausgefiltert.

Firefox-Seiteninspektor auf der t3n-Website.

Wenn ihr euch mithilfe des Inspektors den CSS-Code für Websites anzeigen lasst, könnt ihr diesen nun „sauberer“ herauskopieren. (Screenshot: t3n)

Darüber hinaus wurde an diversen Stellen der Performance geschraubt. Skripte sollen nun schneller und stabiler laden, das User-Interface des Netzwerkmonitors reagiert schneller und Fehlerwarnungen in der Konsole sind nun schwerer zu übersehen.

Mehr zu den Dev-Neuerungen findet ihr im Mozilla-Hacks-Blog und eine komplette Liste aller Updates und Upgrades könnt ihr in den Change-Notes nachlesen. Planmäßig soll schon in vier Wochen die nächste Version erscheinen.

Mehr zum Thema: Fast 200 schädliche Erweiterungen geblockt: Mozilla mistet bei Firefox-Addons aus

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Ein Kommentar
Johanne

Als Behinderte nutze ich am liebsten den Feierfuchs, er hat die besten Einstellmöglichkeiten und spioniert einen nicht aus.

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