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Für mehr Privatsphäre: Signal verpixelt Gesichter auf Fotos

Verpixelte Gesichter sollen Protestieren Anonymität erlauben. (Foto: Signal)

Der Messenger Signal hat jetzt eine Blur-Funktion für Gesichter. Das soll den protestierenden Menschen in den USA mehr Privatsphäre ermöglichen.

Der als besonders sicher geltende Messenger Signal bietet jetzt die Möglichkeit, Gesichter auf Fotos zu verpixeln. Das neue Feature soll vor allem die aktuellen Proteste gegen Rassismus in den USA unterstützen, schreibt Moxie Marlinspike, Gründer von Signal, in einem Blogeintrag.

Viele der protestierenden Menschen und Gruppen nutzen demnach Signal zur Kommunikation. Die Möglichkeit, Gesichter auf Fotos zu verdecken soll ihnen die Möglichkeit geben, unerkannt zu bleiben.

Manuelles und automatisches Verpixeln

Im Fotoeditor der App stehe eine neue Blur-Funktion zur Verfügung. Mit einem Klick auf ein neues Icon könne man Gesichter mit einer Fläche verdecken. Die Verarbeitung läuft dabei lokal auf dem eigenen Gerät, um die Privatsphäre zu wahren.

Signal weist darauf hin, dass die Funktion zur Gesichtserkennung aus den Android- und iOS-Sytembibliotheken nicht immer funktioniert. Daher gebe es zusätzlich eine manuelle Option, Flächen unscharf zu zeichnen.

Das Feature ist in die neueste Version von Signal integriert und steht für Android und iOS zur Verfügung. In einigen App-Stores steht das Update bereits zur Verfügung und soll bald überall erhältlich sein.

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