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G20-Staaten begrüßen internationale Regeln für den Kryptosektor

Wird der Kryptosektor in Zukunft strenger reguliert? Die G20-Staaten sind vor allem für internationale Regeln, wenn es um das Thema Krypto-Regulierung geht.

1 Min.
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(Foto: 3sat)

Nach dem Drama rund um die Kryptobörse FTX sind zunehmend Stimmen laut geworden, die eine strengere Regulierung des Kryptosektors fordern. Dabei galt FTX gar als international regulierte Kryptobörse, wenngleich die Kryptobörse in Deutschland beispielsweise keine Lizenz bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beantragt hatte. In der vergangenen Woche kamen die G20-Staaten auf Bali zusammen. Ein Thema beim G20-Gipfel war unter anderem die Regulierung des Kryptosektors.

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G20-Staaten plädieren für internationale Regeln

In einer gemeinsamen Erklärung, die vom Weißen Haus am 16. November 2022 veröffentlicht wurde, äußerten sich die Staats- und Regierungschefs der G20 auf Bali wie folgt zum Thema Kryptowährungen: „Es ist von entscheidender Bedeutung, die Öffentlichkeit für die Risiken zu sensibilisieren, die Regulierungsergebnisse zu stärken und gleiche Wettbewerbsbedingungen zu fördern, während die Vorteile der Innovation genutzt werden.“

Bereits vergangenen Monat hatte der globale Finanzstandardgeber Financial Stability Board (FSB) Regeln vorgeschlagen, durch die Kryptounternehmen und -märkte denselben Regeln folgen müssten, die bereits für das traditionelle Finanzwesen gelten. In der veröffentlichten Erklärung heißt es, dass die G20-Staaten den vom FSB vorgeschlagenen Ansatz zur Schaffung eines umfassenden internationalen Rahmens für die Regulierung von Krypto-Aktivitäten begrüßt. Insbesondere sollen jegliche Krypto-Assets genaustens überwacht werden, um potenzielle Risiken für die Finanzstabilität zu mindern.

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In der EU ist vor allem der MiCa-Entwurf, der ab 2024 gelten soll, für eine einheitliche Regulierung des Kryptosektors im Euroraum verantwortlich. Bisher gehen die meisten Staaten ihren eigenen Weg, wenn es darum geht, Kryptowährungen zu regulieren. Während Bitcoin in El Salvador gesetzliches Zahlungsmittel ist, sind Kryptowerte in China beispielsweise komplett verboten. Die USA planen aktuell eine umfassende Regulierung des Kryptosektors und hatte hierfür kürzlich einen Entwurf veröffentlicht.

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