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Gegenwind für Apple: Koalition für App-Fairness bringt sich in Stellung

Der Spielehersteller Epic sowie andere namhafte Anbieter von Apps haben sich zu einer Koalition zusammengeschlossen, die sich gegen bestimmte Regeln in App-Stores richtet.

2 Min.
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(Screenshot: Coalition for App Fairness/t3n)

Auch wenn in den vergangenen Wochen vor allem der Streit zwischen Epic und Apple Wellen geschlagen hat, steht der Spielehersteller nicht alleine da mit seiner Kritik am Geschäftsgebaren des Unternehmens aus Cupertino.

Coalition for App Fairness

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Gründungsmitglieder der sogenannten Coalition for App Fairness sind neben Epic auch Spotify, Deezer und beispielsweise die Matchgroup, der Dating-Portale wie Tinder und Okcupid angehören. Aber auch Interessenvertreter europäischer Medien sind beteiligt.

Die Koalition thematisiert auf ihrer Website vor allem Apples Verhalten, formuliert die zehn Punkte ihrer Vision aber allgemeingültig. Darin heißt es beispielsweise, dass kein Entwickler und keine Entwicklerin gezwungen sein sollte, einen App-Store exklusiv nutzen zu müssen. Genauso sollten Developer jederzeit die Möglichkeit haben, Geschäftliches direkt in der App mit den Userinnen und Usern besprechen zu können.

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Was die Koalition kritisiert

Kritisiert werden von der Organisation vor allem drei Punkte:

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  1. Apples App-Store unterliege wettbewerbswidrigen Richtlinien: Der Konzern nutze seine Kontrolle über das iOS-Betriebssystem aus, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen. Insbesondere würde stark reglementiert, welche Produkte und Features Kundinnen und Kunden zur Verfügung stünden. Die Coalition for App Fairness führt dafür exemplarisch zwei Case-Studys von Tile und Kindle an.
  2. Apple behält 30 Prozent der App-Umsätze ein: Diese Provision empfindet die Koalition als „sehr ungerecht“ und kritisiert, dass sie besonders unfair sei, wenn eine App direkt mit einem ähnlichen Dienst konkurriere, der aus dem Hause Apple stammt. Der Musikstreaming-Anbieter Spotify hatte schon mehrfach angeprangert, gegenüber Apple Music einen deutlichen Nachteil dadurch zu haben.
  3. Der App-Store soll die Verbraucherfreiheit einschränken: Weil Apps für iOS ausschließlich im App-Store von Apple erhältlich sind, hätten Endkundinnen und -kunden keinerlei Wahlfreiheit darüber, wo oder bei wem sie ihre Apps beziehen. An diesem Punkt entzündete sich auch der Streit zwischen Epic und Apple.

Wenig überraschend haben die Betreiber der diversen Stores nicht direkt auf die Koalition reagiert. Apple bewirbt den App-Store aber seit Neuestem auf einer eigenen Website als „sicher und vertrauenswürdig“. Das geht einher mit dem Argument des Konzerns, all die Einschränkungen und Regelungen des App-Stores dienten letztlich der Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher.

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Kommentare (1)

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dennis

Fairness…. Es geht nur darum, dass diese Firmen mehr Geld absahnen wollen. Mehr ist da nicht dahinter. Guckt euch doch das Vorgehen des Epic Stores in den letzten Monaten an. Da fragt man sich wo da die Fairness war oder ist.

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