Anzeige
Anzeige
News

Das ist der Gen Z bei der Berufswahl wirklich wichtig – laut Umfrage

Die Gen Z setzt bei der Berufswahl nur noch auf Work-Life-Balance – so lautet zumindest ein gängiges Vorurteil. Eine Umfrage unter Studierenden zeigt ein differenzierteres Bild.

Quelle: dpa
2 Min.
Artikel merken
Anzeige
Anzeige

Wenig Arbeit, viel Geld? Darauf kommt es jungen Menschen beim Job an. (Bild: Anna Nass / Shutterstock)

Bei der Arbeitgeberwahl legen Studierende einer neuen Erhebung zufolge insbesondere Wert auf Bezahlung und Jobsicherheit. Die größte Bedeutung für angehende Berufseinsteiger spielten das Gehalt und mögliche Lohnerhöhungen: Nach den wichtigsten Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers gefragt, nannten 47 Prozent der Befragten diesen Punkt, wie aus der Erhebung der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY) hervorgeht.

Anzeige
Anzeige

Auf dem zweiten Platz in dem Ranking folgte Jobsicherheit mit 42 Prozent. Auch hoch im Kurs standen flexible Arbeitszeiten (39 Prozent), die Vereinbarkeit von Familie, Privatleben und Beruf (38 Prozent) sowie die Nähe zum Wohnort (34 Prozent).

Die Top 5 der Rangfolge hat sich damit gegenüber einer vergleichbaren Umfrage aus dem Jahr 2022 lediglich in einem Punkt verändert: Die Bedeutung flexibler Arbeitszeiten hat sich um einen Platz verbessert. Bei der Frage waren Mehrfachnennungen möglich.

Anzeige
Anzeige

Gehalt für Frauen und Männer besonders wichtig

Größere Unterschiede gab es bei den Antworten von Männern und Frauen: Anders als in vorherigen Umfragen ist sowohl für Studentinnen als auch für Studenten das Gehalt von höchster Wichtigkeit. 50 Prozent der Frauen und 43 Prozent der Männer nannten dies als wichtigsten Faktor bei der Arbeitgeberwahl.

2022 lag bei weiblichen Befragten noch die Vereinbarkeit von Familien- und Privatleben sowie dem Beruf ganz oben, bei Männern die Jobsicherheit. Diese Faktoren sind in der aktuellen Umfrage jeweils auf Platz 2 gerückt.

Anzeige
Anzeige

Der Arbeitsmarkt für angehende Akademiker ist nach Angaben von EY-Expertin Nathalie Mielke zurzeit besonders zweischneidig: „Auf der einen Seite suchen zahlreiche Unternehmen und Branchen händeringend nach gut ausgebildeten und motivierten Fachkräften. Bei vielen großen Arbeitgebern sehen wir auf der anderen Seite derzeit aber auch einschneidende Personalabbaumaßnahmen“, teilte sie mit.

Aber auch viele Unternehmen stünden vor einer Gratwanderung „zwischen den hohen Ansprüchen der Bewerberinnen und Bewerber, was Gehalt, Sicherheit und Flexibilität angeht, und dem Erhalt der eigenen Anpassungsfähigkeit, wenn es um Wirtschaftsentwicklungen und die Kostensituation geht.“

Anzeige
Anzeige

Große Mehrheit geht von guten Job-Aussichten aus

Trotz schwieriger Bedingungen schätzt eine große Mehrheit der befragten Studierenden ihre Job-Aussichten positiv ein: Mehr als die Hälfte der Hochschülerinnen und Hochschüler (54 Prozent) geht fest davon aus, nach ihrem Abschluss einen Job zu finden, der den eigenen Erwartungen und Qualifikationen entspricht. Das sind 10 Prozentpunkte mehr als 2022. 40 Prozent gaben sich eher zuversichtlich. Fast vier von zehn Befragten gaben außerdem an, dass sich die Aussichten, zügig einen passenden Job zu finden, zuletzt verbessert haben.

Für die Studie hat ein Marktforschungsinstitut im Auftrag von EY mehr als 2.000 Studierende in Deutschland befragt. Die repräsentative Online-Umfrage wurde im Februar durchgeführt. 59 Prozent der Befragten befanden sich demnach im Bachelor-Studium. Ein gutes Viertel strebte einen Master oder Magister an, 10 Prozent das Staatsexamen. Diplom- oder Promotionsstudierende waren im einstelligen Prozentbereich vertreten.

Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Kommentare

Community-Richtlinien

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Kommentar abgeben

Melde dich an, um Kommentare schreiben und mit anderen Leser:innen und unseren Autor:innen diskutieren zu können.

Anmelden und kommentieren

Du hast noch keinen t3n-Account? Hier registrieren

Anzeige
Anzeige