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So einfach könnten Diebe deine NFC-Bankkarten abräumen

NFC-Kreditkarte. (Foto: Shutterstock)

Diebe könnten mit einem online bestellten NFC-Terminal und einem Fake-Konto kontaktlose Kredit- und Bankkarten abräumen. Es gibt aber Möglichkeiten, sich vor einem solchen Diebstahl zu schützen.

Das kontaktlose Zahlen mit einer NFC-Bank- oder -Kreditkarte macht den Einkauf in vielen Geschäften bequemer für die Kunden. Beträge bis zu 25 Euro werden an der Kasse einfach abgebucht, indem die Karte auf das Terminal aufgelegt wird. Die Eingabe eines Pin ist dann nicht notwendig. Genau das könnten sich aber auch Diebe zunutze machen, wie ein Experiment des Computermagazins c‘t zeigt.

NFC-Karten per Zahlterminal im Vorbeigehen abfischen

Demnach lassen sich kontaktlose Karten quasi im Vorbeigehen durch die Hosentasche und das Portemonnaie mit einem Betrag von etwa 24,99 Euro belasten. Alles, was der potenzielle Dieb dazu benötigt, ist ein mobiles Zahlterminal, das sich schon für 29 Euro im Internet bestellen lässt, ein Smartphone zur Bedienung des Geräts sowie ein aktives Girokonto. Vor allem Letzteres, so die Journalisten, erschwere den Dieben aber das „Geschäft“, da für die Eröffnung eines Kontos ein Identitätsnachweis erforderlich sei.

Allerdings scheint die Eröffnung von sogenannten Geisterkonten oder Bankdrops in Deutschland nicht so ungewöhlich zu sein, wie es zunächst den Anschein haben könnte. Ende 2017 mahnte etwa Georg Ungefuk, Oberstaatsanwalt bei der Zentralstelle für Internetkriminalität, gegenüber der Welt am Sonntag strengere Kontrollen beim Postident-Verfahren an. Dieses sei bei „Online-Betrügern besonders beliebt, da sie ein Konto eröffnen können, ohne eine Bankfiliale zu betreten“. Selbst mit schlecht gefälschten Ausweisen sei es leicht, ein Konto zu eröffnen.

Candid Wüest, Online-Risikoforscher von Symantec, gab in dem Zeitungsbericht an, dass der Sicherheitssoftwarehersteller davon ausgehe, dass „in Deutschland täglich rund ein Dutzend Geisterkonten eröffnet wird“. Zudem seien anonyme Prepaid-Kreditkarten – von ausländischen Anbietern bestellt – ideal für die Geldwäsche. Fraglich ist, ob sich der Aufwand für die Diebe lohnt, denn bei 24,99 Euro ist zunächst einmal Schluss. Allerdings kann eine einzelne Karte bis zu fünf Mal hintereinander mit diesem Betrag belastet werden.

Leichter Schutz vor Klau per NFC-Terminal

Für Kartenbesitzer ist es wiederum ziemlich leicht, sich vor dieser Diebstahlsmasche zu schützen. Allein das Vorhandensein zweier NFC-Karten nahe beieinander verwirrt das Gerät und ein Einstecken der Karte inklusive Pin-Eingabe wäre fällig. Außerdem stehen verschiedene Modelle von schützenden Portemonnaies oder Hüllen zur Verfügung. Wer ganz sicher gehen will, kann auch die Kontaktlos-Funktion seiner Karte deaktivieren (lassen).

Ebenfalls interessant: Dragoncard: Mit dieser Bankkarte könnt ihr an der Kasse mit Bitcoin bezahlen

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3 Kommentare
thomasdurka
thomasdurka

Liest sich so ähnlich, wie der Artikel auf heise. Ich finde es sehr schade, dass Ihr hier so die Angst schürt und auch dazu ratet, die NFC-Funktion auszuschalten.

Klar, heise hat eine andere Zielgruppe. Doch es wäre besser, hier mehr auf Aufklärung zu setzen den eigentlichen Nutzen und sie tatsächliche Haftung hervorzuheben. Mit solchen Artikeln werde ich weiterhin Probleme haben, in Geschäften kontaktlos zu zahlen. Von Apple Pay brauche ich erst gar nicht anzufangen.

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besserer-Journalismus
besserer-Journalismus

Guter Artikel, jedoch hat der Journalist nicht vollständig recherchiert. Die Haftung in solchen Fällen trägt die Bank.

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Guru
Guru

Deutsche Bank App mit Master Card, NFC funktioniert nur bei eingeschaltetem Display und das Handy vibriert sofort.

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