Terminal

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Wir sind mitten im digitalen Zeitalter der Computer und Maschinen. Heutzutage kann man sich kein Leben mehr ohne die Helferlein vorstellen. Doch wie war das Erlebnis mit Computern und Co. ohne das sogenannte GUI, also eine geführte visuelle Schnittstelle zwischen User und Computer?

Terminal: Viele nutzen es noch heute

Als es noch keine grafische Bedienungsoberfläche für Computer gab, musste man dem Computer über eine künstliche Sprache mitteilen, was er tun sollte. Das geschah mithilfe des sogenannten Terminals, das nach einer Eingabe verlangt (Prompt). Im Terminal gibt der Benutzer des Endgeräts einen Befehl ein und bestückt ihn optional mit sogenannten Parametern. Der Befehl sagt dem Computer, was er zu tun hat, und der Parameter gibt an, wie er es zu machen hat. Oft stellen die Befehle aus dem Terminal (bei Windows eher als „Eingabeeinforderung“ bekannt) auch eine Programmiersprache dar, mit der Arbeitsabläufe stapelweise ausgeführt werden können. Das bezeichnet man als Bash- oder Batchskript. Menschen, die sehr virtuos mit der Tastatur umgehen können, ziehen die textbasierte Kommunikation der visuellen vor, da sie über das Terminal viel schneller an ihr Ziel kommen. Beim Programmieren lernen kommt man auch heutzutage auf Dauer nicht um das Terminal herum.

Das böse schwarze Kästchen

Es gibt viele Funktionen und Möglichkeiten, die bei der Nutzung einer grafischen Benutzeroberfläche verwehrt bleiben – etwa schnell die aktuellen Zugriffe auf das System in eine Datei zu schreiben oder mit wenig Aufwand ein funktionsfähiges Backup-System zu programmieren. Da jedoch nur ein geringer Teil der Nutzer das Terminal verwendet, geht der Entwickler der Schnittstelle davon aus, dass der Bediener weiß, was er tut. Deshalb kann man sich nur mit wenigen Tastaturanschlägen das heimische Computersystem zerschießen und angebundene Ein- und Ausgabegeräte gleich mit. Beim Löschen einer Datei wird im wahrsten Sinne des Wortes kurzer Prozess gemacht und nicht etwa auf eine Bestätigung der Aktion seitens des Nutzers gewartet. Auch wird die gelöschte Datei nicht etwa in den Papierkorb verschoben, sondern direkt auf der Festplatte überschrieben. Das Terminal kann ein mächtiges Werkzeug zum schnellen und präzisen Verrichten von Aufgaben, aber auch ein Schritt weiter zur Neuinstallation des Betriebsystems sein, wenn man sich mit der Materie nicht beschäftigt hat.

Auf dieser Seite findet ihr alle Artikel und Ratgeber zum Thema Terminal, neuen Entwicklungen rund um Programmiersprachen und Coding im Allgemeinen.