SSD

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Mit steigendem Datentransfer wachsen auch die Anforderungen an vorhandene Speichermedien. Große Datenmengen, schnelle Zugriffszeiten und kompakte Bauweisen sind die Voraussetzungen, denen klassische Magnet-Festplatten nur schwer gerecht werden. Ganz anders verhält sich dies bei Solid-State-Drives (SSD).

Was ist ein Solid-State-Drive (SSD)?

Eine SSD zählt zu den sogenannten persistenten beziehungsweise nichtflüchtigen Datenspeichern. Das bedeutet, die gespeicherten Daten bleiben dauerhaft erhalten, auch wenn beispielsweise der Rechner nicht in Betrieb ist. Zur Speicherung kommen bei Solid-State-Drives aus Halbleitern aufgebaute NAND-Flash-Speicher zum Einsatz. Der Name Solid-State leitet sich dabei von dem in der Elektronik üblichen Bezeichnung für Halbleiterbauteile ab. Die Endung Drive bezieht sich hingegen auf die historisch übliche Definition eines Laufwerks bei Computern. Das ist jedoch in diesem Fall weniger passend, da SSD rein auf Schaltkreisen basieren.

Welche Vorteile haben SSD gegenüber klassischen Festplatten?

Im Gegensatz zu magnetischen Festplatten (HDD) kommt eine SSD völlig ohne mechanische Bauteile aus. Dadurch verkürzen sich die Zugriffszeiten auf die Daten signifikant. Das hat wiederum zur Folge, dass deutlich höhere Datentransferraten erzielt werden können. Eine SSD kann dadurch problemlos mehrere Tausend Anfragen in der Sekunde verarbeiten. Neben den hohen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten sind weitere Vorzüge der geräuschlose Betrieb, das geringe Eigengewicht sowie eine niedrige Leistungsaufnahme.

Die Flash-Speichertechnik mit verschiedenen Ausführungsformen wie Single-Level-Cells (SLC), Multi-Level-Cell (MLC), Triple-Level-Cell (TLC) und Quad-Level-Cell (QLC) macht beeindruckend hohe Speicherdichten möglich. Es können ohne weiteres mehrere Terabyte (TB) auf kleinstem Raum untergebracht werden. So zeigt es auch Samsung mit seinem 1 TB großen Flash-Speicher für Smartphones

Die Kosten von Solid-State-Drives liegen pro Kapazität noch immer höher als die von HDD. Durch verbesserte Produktionsprozesse und steigende Speicherkapazitäten sinken die Preise jedoch stetig.

Wer die Vorteile für sich nutzen will, kann etwa seinen PC, Laptop oder sein Macbook Pro in der Regel ganz leicht nachrüsten.

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