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Diese neue Speicherart könnte SSD und RAM ablösen

Forscher haben einen neuen Speicher entwickelt, der die Vorteile bisheriger Speicher vereint. Wenn er sich am Markt durchsetzen kann, könnte in PCs nur noch eine Speicherart nötig sein.

1 Min. Lesezeit
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Der Speicher könnte bisherige Methoden ablösen. (Foto: JIPEN / Shutterstock)

In modernen Computern kommen hauptsächlich zwei Speichertypen zum Einsatz: volatiler und nicht-volatiler Speicher. Der volatile Speicher, bekannt als Arbeitsspeicher (RAM), zeichnet sich durch hohe Geschwindigkeiten aus, verliert jedoch die gespeicherten Daten, sobald der PC ausgeschaltet wird.

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Im Gegensatz dazu behalten nicht-volatile Speicher wie Festplatten und SSD ihre Daten auch ohne Stromversorgung, bieten aber nicht dieselbe Schnelligkeit wie der Arbeitsspeicher.

Forscher der Stanford University haben nun eine neue Speicherart entwickelt, die die Vorteile beider Speichertypen vereint: die Schnelligkeit des volatilen Speichers und die dauerhafte Datenspeicherung des nicht-volatilen Speichers.

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Das ist der Phasenwechselspeicher

In ihrer Studie stellen die Forscher die Phasenwechselspeicher- oder Phase-Change-Memory-Technologie vor, die auf dem Material GST467 basiert. Diese Legierung setzt sich aus Germanium, Antimon und Tellur zusammen.

Eine Eigenschaft dieses Speichers ist seine Fähigkeit, schnell und energieeffizient zwischen verschiedenen Aggregatzuständen zu wechseln, wodurch er in der Lage ist, dem Computer entweder eine Null oder eine Eins zu kommunizieren.

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Durch die Anordnung des Materials in einer mehrschichtigen Struktur wird eine stabile Leistung erzielt. Zudem zeichnet sich der Speicher durch eine hohe Datendichte aus, was bedeutet, dass er viele Daten auf relativ kleinem Raum speichern kann.

Ein weiterer Vorteil ist die Langlebigkeit der Daten, die für zehn Jahre oder länger auf dem Speicher erhalten bleiben sollen.

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Wird der universelle Speicher Realität?

Der Phasenwechselspeicher kann also Daten nicht-volatil speichern und dabei eine höhere Geschwindigkeit als traditionelle nicht-volatile Speichermedien wie SSD erreichen. Das könnte die Notwendigkeit separater Speicherarten wie SSD und Arbeitsspeicher eliminieren.

In ihrer Studie äußern die Forscher die Hoffnung, mit ihrer Entwicklung eine branchenweite Einführung und Anwendung des Phasenwechselspeichers zu inspirieren. Ob diese Technologie sich durchsetzen wird, bleibt allerdings abzuwarten.

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Dein t3n-Team

Sebastian

Forscher haben keine neue Speicherart vorgestellt, PCM ist alt und zum Beispiel schon in Optane gewesen. Was neu ist ist das Material mit dem das umgesetzt wurde

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