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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Ist das goldene Streaming-Zeitalter vorbei?

Jeden Montagmorgen berichten wir über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es um Werbung auf Streaming-Dienste, erste Eindrücke der Vision Pro, die besten SSD, den Erfolg von Temu und ein spannendes Bastlerprojekt.

3 Min. Lesezeit
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Ende einer Ära: Streaming wird immer teurer und ist durchsetzt mit Werbung. (Bild: Midjourney / t3n)

Zum Start der Streaming-Ära lockten zwei große Versprechungen. Die erste war, dass wir endlich frei von den Zeitvorgaben des linearen Fernsehens sein sollten. Ebenso verlockend war aber die Aussicht, mit Zahlung der Abogebühr von Fernsehreklame verschont zu bleiben. Genau das gilt aber längst nicht mehr.

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Sowohl Netflix als auch Disney Plus setzen zumindest bei ihren günstigsten Angeboten mittlerweile auf Werbung. Ab sofort zieht auch Amazon nach und will für das Privileg des werbefreien Streamings eine zusätzliche Gebühr. Derweil geht der ursprünglich rein werbefinanzierte Dienst Youtube den umgekehrten Weg und erhöht den Druck, um mehr zahlende Nutzer:innen zu gewinnen. Aus Kund:innensicht bedeutet das vor allem eines: Das goldene Streaming-Zeitalter ist fürs Erste vorbei.

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Gegen Werbung wehren

Ab heute zeigt Amazon Prime Video auch in Deutschland Werbung vor und zwischen Serienfolgen und Filmen. Wer die Reklame nicht sehen will, muss 2,99 Euro im Monat zusätzlich zahlen. Das sei jedoch rechtswidrig, schreibt die Stiftung Warentest unter Berufung auf Jurist:innen. Bei der Einblendung von Werbung handle es sich um eine Preiserhöhung, argumentieren die Verbraucherschützer:innen, und der müssen die Kund:innen zustimmen. Sie stellen einen Musterbrief zur Verfügung, über den man Amazon zur Unterlassung der Werbeeinblendungen auffordern kann. Die Aussichten auf Erfolg sind jedoch gering. Weist das Unternehmen die Forderung zurück, bleiben laut Stiftung Warentest nur der Gang vor Gericht oder die Kündigung des Prime-Abos. Auf letzteres Mittel könne allerdings auch Amazon zurückgreifen.

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Vision Pro: Erste Eindrücke sind gemischt

Am 2. Februar war es so weit: Mit der Vision Pro hat Apple die erste Augmented-Reality-Brille des Konzerns veröffentlicht. Vorerst zwar nur in den USA, aber wenn wir den ersten Testberichten glauben dürfen, dann besteht bei der immerhin 3.500 US-Dollar teuren Brille auch einiges an Verbesserungs­potenzial. Die US-Kolleg:innen bezeichnen die Vision Pro zwar durchaus als „technologisches Wunder“. Gleichzeitig sei die Brille aber schwer und verfüge über eine „miserable Akkulaufzeit“. Jason Hiner von ZDNet schlussfolgert daher, die Vision Pro sei ein „unglaubliches 4.000-Dollar-Entwicklerpaket, das die meisten Leute nicht kaufen sollten“.

Stiftung Warentest bestimmt die besten SSD

Wirklich enttäuschend war keine der getesteten SSD. Von den 40 untersuchten SSD erhielten 27 ein „gut“ von den Warentestern. Der Rest konnte sich immerhin noch mit „befriedigend“ zufriedengeben. Die besten SSD mit einem Terabyte Datenvolumen sind laut Stiftung Warentest Sandisk Extreme Pro Portable SSD V2, Seagate Firecuda Gaming SSD und Transcend ESD380C Portable SSD.

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China-Shop bringt Amazon und Ebay in Bedrängnis

Mit einem Marketing-Feuerwerk hat der chinesische Onlineshop Temu im letzten Jahr den europäischen Markt ins Visier genommen. Mittlerweile hat fast jede:r Vierte in Deutschland die chinesische Shopping-App auf dem Smartphone. Damit liegt die App zwar vorläufig noch weit hinter Amazon, nähert sich aber bereits den Zahlen von Otto und Ebay an. Die Situation wird sich in naher Zukunft noch verschärfen, denn Temu plant, bald auch hiesigen Händler:innen den Verkauf ihrer Waren auf der Plattform zu erlauben.

Das Praktische mit dem Nützlichen verbinden

Eine Maus mit dem Computer zu verbinden dürfte für viele Nutzer:innen zu den ersten Schritten bei der Einrichtung eines neuen Gerätes gehören. Beim Eingabegerät eines Youtube-Bastlers ist das allerdings gar nicht mehr nötig. Der hat einen kompletten PC in einem Mausgehäuse untergebracht. Zur Ausstattung gehört neben einem vier Zoll großen Bildschirm auch eine Tastatur mit zehn Tasten, darunter Steuerung, Shift und die Leertaste. Als Betriebssystem ist Windows 11 installiert. Dass die Ausstattung auf kleinstem Raum nicht für großen Spielspaß ausreichen dürfte, ist keine Überraschung. Der Bastler hat dafür aber auch eine Lösung: Er streamt die Games einfach aus der Cloud.

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