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Deutsche bezahlen ihre Einkäufe immer häufiger mit Karte

Die Deutschen freunden sich langsam mit der bargeldlosen Bezahlung an. Für das erste Halbjahr 2022 wurden rund 17 Prozent mehr Transaktionen verzeichnet als im Vorjahreszeitraum.

Quelle: dpa
2 Min. Lesezeit
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Immer mehr Deutsche bezahlen bargeldlos. (Foto: Shutterstock/ Stokkete) 

Das bargeldlose Bezahlen mit der Girocard hat im ersten Halbjahr 2022 weiter an Beliebtheit gewonnen. Rund 3,17 Milliarden Bezahlvorgänge mit der Girocard zählte die Frankfurter Einrichtung Euro Kartensysteme in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres, wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Girocard-Halbjahreszahlen hervorgeht. Das waren rund 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Viele Verbraucherinnen und Verbraucher nutzten zudem die Möglicheit, kontaktlos mit Karte, Smartphone oder Smartwatch an der Ladenkasse zu bezahlen.

Auch kontaktloses Bezahlen legt zu

Im ersten Halbjahr wurden demnach knapp drei Viertel (74,3 Prozent) der Girocard-Bezahlvorgänge kontaktlos erledigt. Im Vorjahreszeitraum lag der Anteil bei rund 64,1 Prozent.

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Beim kontaktlosen Bezahlen müssen Verbraucher ihre Plastikkarte nicht in ein Lesegerät stecken, sondern nur an das Terminal halten. Bei Beträgen bis 50 Euro ist keine Eingabe der Geheimnummer (PIN) nötig.

Der Einzelhandel warb in der Corona-Pandemie aus Hygienegründen für diese Art des Bezahlens. Besitzer eines Smartphones oder einer Smartwatch können den körperlichen Kontakt mit dem Bezahlterminal komplett vermeiden.

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Bei Apple Pay und Google Pay findet das Entsperren auf dem eigenen Gerät statt, nicht über eine PIN-Eingabe am Terminal.

Der Großteil der rund 100 Millionen Girocards, die Banken und Sparkassen in Deutschland an ihre Kunden ausgegeben haben, ist mit der Kontaktlosfunktion ausgestattet.

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Die Zahl der Bezahlterminals, an denen Verbraucher mit der Girocard die Einkäufe begleichen können, lag im ersten Halbjahr den Angaben zufolge erstmals bei mehr als einer Million. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum war dies ein Anstieg um rund 11,0 Prozent.

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der-andre
der-andre

Und das obwohl Wochenlang Kartenzahlungen bei Supermärkten & Co. nicht möglich gewesen ist, weil der Terminalbetreiber gehacked wurde – oder was war am Ende das Problem?

BTW: @t3n ist es normal das hier so viel Werbung eingeblendet wird, dass ich kaum zu diesem Kommentarfeld scrollen konnte?

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xordinary
xordinary

Die Headline, die Subline und eigentlich der gesamte Artikel, also die Tatsache, dass er überhaupt geschrieben wurde, ist für Deutschland und die Deutschen so unbeschreiblich peinlich, dass einem Dorf Worte fehlen!

Ich sitze gerade wieder einmal in Dänemark und habe keine einzige Krone umgetauscht. Warum? Weil hier vom Eisverkäufer bis zur kleinen hundert Jahre alten Fähre einfach ALLES per Smartphone bezahlt wird. Schon seit langem. Wer hier mit Bargeld anrückt, wird – zurecht – ziemlich schräg von der Seite angekuckt.

Dass Deutschland auch hier – wie inzwischen bei so vielem – komplett rückständig ist, bringt mich immer wieder in Erklärungsnot bei ausländischen Freunden. Das einzige Glück ist, dass diesen meist der Insight fehlt und sie immer noch glauben, Deutschland und Fortschritt hätten irgendetwas miteinander zu tun …

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Durchwinker
Durchwinker

Bargeld bedeutet auch immer Privatsphäre. Das scheint etwas zu sein, was man in Deutschland Stück für Stück immer mehr aufgibt, obwohl es nicht schwer wäre, vorher einfach Geld abzuheben.

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