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Globales Vermögen geschrumpft: Die Reichen sind 2022 ärmer geworden

Ein einmaliger Einbruch des Wachstums: Wie Forschende festgestellt haben, ist das weltweite Vermögen im vergangenen Jahr gesunken. Hält dieser Trend an? Wir haben uns den Global Wealth Report angeschaut.

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Kein Vermögenszuwachs: 2022 sind Reiche nicht reicher geworden. (Foto: Jacob Lund/Shutterstock)

Delle im Vermögenswachstum: Weltweit waren private Haushalte 2022 weniger vermögend als in den vergangenen Jahren. Das soll sich laut Global Wealth Report aber in den kommenden fünf Jahren ändern. Das globale Vermögen soll 38 Prozent steigen und 2027 etwa 629 Billionen US-Dollar betragen.

Die schweizerischen Banken UBS und Credite Suisse haben diese Zahlen im jährlichen Global Wealth Report prognostiziert. Dafür untersuchen sie das Vermögen von 5,4 Milliarden Erwachsenen weltweit, um Trends in der Vermögensentwicklung festzustellen.

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Der Rückgang des globalen Vermögens 2022 ist der erste seit der Finanzkrise. Er steht laut dem Report einer durchschnittliche Wachstumsrate von 4,6 Prozent pro Jahr gegenüber, die die Forschenden für 2000 bis 2022 berechnet haben.

In den kommenden fünf Jahren rechnen die Expert:innen damit, dass vor allem die Gruppe der Personen größer wird, die mehr als 50 Millionen Dollar besitzen. 372.000 Menschen sollen nach dieser Einschätzung 2027 so reich sein. Das wäre ein Plus von 50 Prozent.

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Hinzu kämen 86 Millionen Millionär:innen, die es bald weltweit geben soll. 3,4 Millionen davon könnten laut dem Report in Deutschland wohnen. Das wäre ein Zuwachs von einem knappen Drittel hierzulande.

Bis 2027: 110.270 Dollar pro Kopf

Währenddessen soll laut den Forschenden der durchschnittliche Erwachsene bis 2027 ein Vermögen von 110.270 Dollar besitzen. Das entspricht immerhin einem Vermögensplus von 30 Prozent.

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Das größte Pro-Kopf-Vermögen besitzen die Schweizer:innen: 685.230 Dollar sind es durchschnittlich. Ihnen folgen US-Amerikaner:innen, Hongkong-Chines:innen und Australier:innen. Deutsche landen mit 256.180 Dollar durchschnittlichem Vermögen auf Platz 16.

In ihrem Bericht geben die Expert:innen an, dass die Entwicklung in China ein Unsicherheitsfaktor sei. Für die große Volkswirtschaft wird ein schwächeres Wirtschaftswachstum angenommen.

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Das Schrumpfen des globalen Vermögens in 2022 habe, laut dem Report, vor allem wohlhabendere Regionen wie Nordamerika und Europa betroffen. Um insgesamt 10,9 Millionen Dollar soll das Vermögen dort abgenommen haben. Begründet wird dieser Rückgang zum Großteil mit Wertverlusten am Kapitalmarkt.

Laut dem Report soll mit dem Rückgang des globalen Vermögens 2022 auch die Ungleichheit leicht zurückgegangen sein: Zwar besaß ein Prozent der Bevölkerung weltweit etwa 44,5 Prozent des gesamten Vermögens, das ist jedoch etwas weniger als noch 2021.

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