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Google-Alternativen: Die 30 besten Suchmaschinen im Kurztest

(Foto: Shutterstock)

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Googeln ist nicht nur im deutschen Sprachschatz synonym für eine Internetsuche. Dabei gibt es eine ganze Reihe von spannenden Google-Alternativen.

Seit 2004 findet sich das Verb „googeln“ im Duden. Zwei Jahre später wurde das englischsprachige Pendant – „to google“ – auch vom Oxford English Dictionary und dem Merriam-Webster Collegiate Dictionary aufgenommen. Obwohl die Suchmaschine hierzulande weitestgehend Synonym zum Suchen im Web ist, gibt es viele Alternativen zu dem Anbieter. Davon tun sich einige vor allem damit hervor, dass sie auf den Schutz eurer Daten deutlich mehr achten als der Werbegigant aus dem kalifornischen Mountain View. Andere Google-Alternativen sind zu Spezialisten in ganz bestimmten Suchfragen geworden. Im Folgenden wollen wir euch einen Überblick über 30 solcher Suchmaschinen verschaffen.

Bei diesen Google-Alternativen steht der Datenschutz im Mittelpunkt

Duckduckgo: Die wohl bekannteste Suchmaschine mit Datenschutz-Fokus

Kaum eine Suchmaschine konnte von dem Wunsch nach einer Google-Alternative mit besserem Datenschutz so sehr profitieren wie Duckduckgo. (Screenshot: Duckduckgo/t3n)

Wenn eine Suchmaschine von den Prism-Enthüllungen profitieren konnte, dann ist es Duckduckgo. Noch immer gehen die Nutzerzahlen der US-amerikanischen Suchmaschine stark nach oben. Das liegt an dem Versprechen des Anbieters, keinerlei Nutzerdaten anzusammeln. Über Duckduckgo könnt ihr nicht nur nach Websites suchen, sondern auch nach Bildern und Videos im Internet fahnden.

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Startpage: Suchmaschine achtet auf eure Privatsphäre

Startpage aus den Niederlanden setzt auf hohen Datenschutz. (Screenshot: Startpage/t3n)

Der niederländische Anbieter Startpage nimmt eure Suchanfragen, leitet sie anonymisiert an Google weiter und zeigt euch dann die Ergebnisse an. Finanziert wird das Ganze durch nicht-personalisierte Werbung. Startpage erfasst im Gegensatz zu Google selbst keine IP-Adressen der Nutzer und speichert auch keine Cookies zur Identifizierung ab. Neben der Suche nach Websites könnt ihr auch nach Bildern, Videos und Nachrichten fahnden.

Qwant: Französische Google-Alternative wirbt mit strengen Datenschutzbestimmungen

Die französische Suchmaschine Qwant. (Screenshot: Qwant/t3n)

Unsere französischen Nachbarn sind nicht untätig, wenn es um Suchmaschinen geht. Qwant wurde 2013 offiziell vorgestellt und existiert seit März 2013 auch in einer deutschen Version. Die Macher werben vor allem mit ihren strengen Datenschutzbestimmungen. Der Server-Standort ist in Europa und es sollen keine Werbe-Tracker eingesetzt werden. Auf der Suchseite findet ihr neben dem eigentlichen Suchfeld außerdem aktuelle Nachrichten.

Metager: Die deutsche Meta-Suchmaschine

Metager ist eine Meta-Suchmaschine aus Deutschland. (Screenshot: Metager / t3n)

Metager ist eine sogenannte Meta-Suchmaschine. Sie durchsucht automatisch eine ganze Reihe von Web-Suchmaschinen und fasst die Ergebnisse dann zusammen. Wer will, kann auch selbst bestimmen, welche Quellen für die Suche genutzt werden. Neben einer einfachen Web-Suche könnt ihr hier auch nach Bildern, Nachrichten, wissenschaftlichen Artikeln oder Produkten suchen. Metager stammt aus Deutschland und wird von der gemeinnützigen Suma e.V. in Kooperation mit der Leibniz Universität Hannover betrieben. Bei Metager werden weder IP-Adressen gesammelt, noch speichert die Suchmaschine Cookies bei den Besuchern ab. Außerdem verwendet die Suchmaschine ausschließlich Ökostrom.

Exalead: Web-Suche aus Frankreich

Die Google-Alternative Exalead stammt aus Frankreich. (Screenshot: Exalead/t3n)

Dass ein deutsches oder auch ein europäisches Google keine ernstzunehmende Konsequenz aus dem Prism-Skandal sein kann, sieht wohl nicht nur unser Kollege Luca Caracciolo so. Wer sich trotzdem sicherer fühlt, wenn er eine Suchmaschine mit Sitz in Europa nutzt, dem sei Exalead an dieser Stelle empfohlen. Die Suchmaschine existiert seit 2004 und hat in unserem kurzen Test durchaus gut funktioniert. Bei der Websuche könnt ihr euch die Ergebnisse auch nach Kategorien und nach Dateitypen sortieren lassen.

Searx: Quelloffene Meta-Suche zum Selberhosten

Searx ist eine quelloffene Google-Alternative zum Selbsthosten. (Screenshot: Searx/t3n)

Searx ist eine quelloffene Meta-Suchmaschine. Der Quellcode der Python-basierten Suche steht auf GitHub zum Download bereit. Wer will, kann seine ganz eigene Searx-Instanz betreiben. Derzeit stehen außerdem rund 95 öffentliche Searx-Instanzen im Web.

Gutes tun per Web-Suche: Bei diesen Suchmaschinen geht das

Ecosia: Die Suchmaschine für umweltbewusste Menschen

Google-Alternative: Ecosia hilft bei der Aufforstung. (Screenshot: Ecosia/t3n)

Das Berliner Startup Ecosia verknüpft die Suche im Internet mit der Aufforstung. Dazu spendet das Unternehmen 80 Prozent des Überschusses an verschiedene Aufforstungsinitiativen. Die eigentlichen Suchergebnisse kommen von der Microsoft-Suchmaschine Bing.

Gexsi: Google-Alternative spendet Teil der Einnahmen an Sozialunternehmer

Gexsi unterstützt Sozialunternehmen. (Screenshot: Gexsi / t3n)

Gexsi unterstützt Sozialunternehmen. (Screenshot: Gexsi/t3n)

Gexsi steht für Global Exchange for Social Investment. Ein Teil der durch Werbung generierten Einnahmen wird, ähnlich wie bei Ecosia, gespendet. Statt die Aufforstung zu unterstützen, geht das Geld jedoch an Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer. Alle zwei Wochen wird ein anderes Projekt unterstützt, das dann auch auf der Website der Suchmaschine vorgestellt wird.

Givero: Diese Websuche lässt euch die Wahl, welche Organisation ihr unterstützen wollt

Google-Alternative: Bei Giveru könnt ihr auswählen, für welches Projekt gespendet werden soll. (Screenshot: Givero/t3n)

Auch Givero spendet einen Teil der Einnahmen. Welche Projekte mit euren Klicks unterstützt werden sollen, könnt ihr hier allerdings selbst entscheiden. Zur Auswahl stehen derzeit sieben gemeinnnützige Organisationen, darunter bekannte Namen wie WWF, Save the Children oder die Mozilla Foundation.

Von Bing bis Yandex: Weitere Google-Alternativen

Bing: Microsofts Antwort auf die Google-Suche

Bing ist Microsofts Google-Alternative. (Screenshot: bing.com/t3n)

Schon seit 2009 steht Microsoft mit Bing auch im Suchmarkt in direkter Konkurrenz zu Google. Trotz der großen Marktmacht bei Desktop-Computern blieb der Erfolg einigermaßen bescheiden. Bing ist in Deutschland zwar die am zweithäufigsten genutzte Websuche, der Marktanteil liegt laut Statcounter jedoch bei nur etwas über sechs Prozent. Zum Vergleich: Google kontrolliert hierzulande knapp 90 Prozent des Suchmarkts.

Fastbot: Deutsche Suchmaschine mit integriertem Wörterbuch

Fastbot ist tatsächlich recht flink mit den Ergebnissen. (Screenshot: Fastbot)

Fastbot ist tatsächlich recht flink mit den Ergebnissen. (Screenshot: Fastbot/t3n)

Fastbot ist eine deutsche Suchmaschine. Neben einer Websuche gibt es bei Fastbot auch ein integriertes Deutsch/Englisch-Wörterbuch. Die Suchmaschine ist, wie der Name bereits andeutet, recht schnell damit, die Ergebnisse für den jeweiligen Suchbegriff auszugeben. Theoretisch gibt es auch die Möglichkeit, die Suchergebnisse über einen Proxy aufzurufen. In unserem Test hat das allerdings nur bedingt funktioniert. In einigen Fällen bekamen wir eine Fehlermeldung, in anderen Fällen dauert der Vorgang leider ziemlich lange.

Zapmeta: Meta-Suchmaschine aus den Niederlanden

Zapmeta: Die Meta-Suchmaschine sammelt leider recht fleißig Nutzerdaten. (Screenshot: Zapmeta)

Zapmeta: Die Meta-Suchmaschine sammelt leider recht fleißig Nutzerdaten. (Screenshot: Zapmeta/t3n)

Zapmeta ist eine weitere Meta-Suchmaschine. Die Ergebnisse stammen hier unter anderem von Yahoo, Bing, Youtube, Wikipedia und anderen Suchmaschinen. Betrieben wird die Seite von dem niederländischen Unternehmen Visymo. Neben der Websuche gibt es spezielle Suchfunktionen für Bilder, Videos, Wikipedia-Einträge und Nachrichten. Außerdem wird eine auf Kleidung spezialisierte Produktsuche angeboten. Im Gegensatz zu einigen anderen Meta-Suchmaschinen auf dieser Liste sammelt Zapmeta allerdings durchaus Nutzerdaten wie die IP-Adresse.

Million Short: Die Suchmaschine für alle, die erst auf Seite 10 der Suchergebnisse anfangen wollen

Million Short: Wer will schon die Top-Treffer sehen? (Screenshot: Million Short)

Million Short: Wer will schon die Top-Treffer sehen? (Screenshot: Million Short/t3n)

Im Grunde funktioniert Million Short, wie ihr es von einer Suchmaschine erwarten würdet. Im Gegensatz zu Google oder Bing könnt ihr aber bei Bedarf auch die besten 100, 1.000, 10.000, 100.000 oder eine Million Ergebnisse ausschließen. Ganz so, als würdet ihr eure Suche auf Seite 50 der Google-Suchergebnisse beginnen. Wie praktisch das ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Letztlich könnt ihr Million Short auch wie jede andere Suchmaschine verwenden, und die Option einfach nicht verwenden.

Yandex: Russlands Antwort auf Google

Yandex bietet keine deutschsprachige Suche an. (Screenshot: yandex.com/t3n)

Yandex kann mit Fug und Recht als das russische Google bezeichnet werden. Neben einer Suchmaschine bietet der Anbieter auch Konkurrenzprodukte zu Gmail, Google Maps, Google Translate und Google Drive. Die Yandex-Suche ist zwar auch auf Englisch verfügbar, je nach Suchbegriff tauchen aber häufig trotzdem in kyrillisch verfasste Einträge in den Suchergebnissen auf. Schon alleine deswegen ist Yandex für nicht-russischsprachige Menschen nicht wirklich empfehlenswert.

Google-Alternativen für Schweizer, Österreicher, Luxemburger und Liechtensteiner

Swisscows: Vollwertige Suchmaschine aus der Schweiz

Swisscows setzt auf Datenschutz und Familienfreundlichkeit. (Screenshot: Swisscows)

Swisscows setzt auf Datenschutz und Familienfreundlichkeit. (Screenshot: Swisscows/t3n)

Swisscows wirbt damit, dass die Suchmaschine keinerlei Daten der Nutzer speichert. Außerdem bezeichnet die Schweizer Betreiberfirma Hulbee ihre Suche als familienfreundlich. Das bedeutet, dass Suchende hier nicht über pornografische Inhalte stolpern sollten. Bei entsprechenden Suchanfragen erscheint auch ein entsprechender Hinweis. Swisscows erlaubt die Suche nach generellen Webinhalten, Nachrichten, Bildern, Videos und Musik.

Moose: Suchen auf Österreichisch

Warum in die Ferne schweifen? Moose durchsucht vor allem Webseiten aus Österreich. (Screenshot: Moose)

Warum in die Ferne schweifen? Moose durchsucht vor allem Websites aus Österreich. (Screenshot: Moose/t3n)

Wer vorwiegend Inhalte aus Österreich sucht, der könnte einen Blick auf Moose werfen. Die Suchmaschine hat rund 330.000 Websites erfasst, von denen sich die meisten in Österreich befinden. Im Gegensatz zu Swisscows kann Moose daher nicht wirklich als vollwertiger Google-Ersatz herhalten.

Hei und Elo! Editus.lu ist eine Suchmaschine für Luxemburg

Editus.lu richtet sich an Luxemburger. (Screenshot: Editus.lu)

Editus.lu richtet sich an Luxemburger. (Screenshot: Editus.lu)

Auch die rund 600.000 Einwohner des Großherzogtum Luxemburg haben mit Editus.lu eine eigene Websuche. Der Fokus liegt hier ganz klar auf regionalen Angeboten. Ein Besuch auf der Seite lohnt sich daher auch für Besucher, die sich über Restaurants oder Sehenswürdigkeiten in dem Beneluxstaat informieren wollen.

Welcome.li: Liechtensteins höchsteigene Websuche

Auch Liechtenstein hat ein durchsuchbares Web-Verzeichnis am Start. (Screenshot: welcome.li)

Auch Liechtenstein hat ein durchsuchbares Web-Verzeichnis am Start. (Screenshot: welcome.li)

Mit Welcome.li leistet sich der sechstkleinste Staat der Erde immerhin ein eigenes Web-Verzeichnis. Über eine Volltextsuche könnt ihr hier nach Ärzten und Unternehmen suchen. Alternativ lassen sich die Inhalte des Katalogs auch über verschiedene Kategorien durchforsten.

Suchmaschinen für Kinder

Fragfinn: Die Suchmaschine für Kids

fragFINN ist die Google-Alternative für Kids. (Screenshot: fragFINN)

Fragfinn ist die Google-Alternative für Kids. (Screenshot: Fragfinn)

Die Seite will einen für Kinder sicheren Raum für die Internet-Recherche bieten. Kindgerechte Websites werden auf einer Positivliste vermerkt und durchsuchbar gemacht. Die Liste wird nach Angaben der Macher täglich aktualisiert. Die Suchmaschine wird von einem gleichnamigen Verein betrieben. Zu den Mitgliedern des Fragfinn e.V. gehören neben Unternehmen wie Microsoft, Google, 1&1, GMX, Web.de, O2, Vodafone, Deutsche Telekom und Super RTL auch Vereine und Verbände wie Bitkom, BVDW, Eco oder FSM.

Blinde Kuh: Die Suchmaschine für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren

Blinde Kuh ist werbefrei und richtet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren. (Screenshot: Blinde-Kuh)

Blinde Kuh ist ein Web-Verzeichnis, das bereits seit 20 Jahren existiert. Betrieben wird die Website von einem gemeinnützigen Verein. Ursprünglich wurde die Website rein ehrenamtlich betrieben, seit 2004 erhält Blinde Kuh finanzielle Unterstützung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Kinder- und Jugendplan des Bundes. Neben Webinhalten finden Kids hier Tipps zum sicheren Surfen, kindgerechte Nachrichten und Videos. Neben der deutschen Suchmaschine gibt es auch eine Variante für türkischsprachige Kinder.

Helles Köpfchen: Das Wissensportal für Kinder

Google-Alternative für Kinder: Helles Köpfchen wird leider über Werbung finanziert. (Screenshot: Helles Köpfchen)

Helles Köpfchen bezeichnet sich als Startseite für Kinder. Neben der Möglichkeit, das Web zu durchsuchen, gibt es auch Artikel zu unterschiedlichen Wissensbereichen auf der Website. Im Gegensatz zu Fragfinn und Blinde Kuh ist Helles Köpfchen allerdings das Projekt eines kommerziellen Anbieters. Das äußert sich für die kleinen Besucher primär dahingehend, dass hier Werbeanzeigen zu sehen sind.

Nicht nur für File-Sharing: Peer-2-Peer-Suchmaschine

Yacy: Die Peer-to-Peer-Suchmaschine

YaCy: Google Alternative als P2P-Lösung. (Screenshot: YaCy)

Yacy: Google-Alternative als P2P-Lösung. (Screenshot: Yacy/t3n)

Einen ganz eigenen Weg geht Yacy. Die Suchmaschine läuft über eine eigene Software. Denn statt wie Google auf zentrale Server zu setzen, ist Yacy ein Peer-to-Peer-Projekt. Um an dem Suchnetzwerk teilzunehmen, muss man sich die entsprechende Open-Source-Software herunterladen. Diese steht auf der Website in Versionen für Windows, Linux und macOS zur Verfügung. Zwar bietet die Seite ebenfalls eine Bildersuche, diese funktioniert allerdings nur eingeschränkt. Interessant bleibt hingegen der dezentrale Ansatz. Unterstützt wird das Software-Projekt von dem Institute of Technology aus Karlsruhe und Suma e.V., einem Verein für freien Wissenszugang.

Wenn die Suchmaschine bereits deine Frage beantwortet

Wolfram Alpha: Semantische Suchmaschine liefert passende Antworten

Wolfram Alpha: Die semantische Suchmaschine liefert Suchenden die passenden Fakten. (Screenshot: Wolfram Alpha)

Wolfram Alpha: Die semantische Suchmaschine liefert Suchenden die passenden Fakten. (Screenshot: Wolfram Alpha/t3n)

Im Gegensatz zu Portalen wie Startpage oder Duckduckgo unterscheidet sich Wolfram Alpha deutlich von traditionellen Suchmaschinen wie Google. Statt Suchende auf Websites zu verweisen, die eine möglichst hohe Relevanz aufweisen, versucht die Seite Informationen anhand von Algorithmen zu verarbeiten und dem Nutzer damit direkte Antworten auf seine Fragen zu liefern. Der zugrunde liegende Ansatz bedeutet allerdings, dass nur Fragen beantwortet werden können, für die eine exakte Antwort möglich ist. Sucht ihr beispielsweise nach dem Geburtsdatum einer Berühmtheit oder einer historischen Persönlichkeit, liefert Wolfram Alpha die passende Antwort. Ist eine persönliche Wertung notwendig, kann Wolfram Alpha nicht weiterhelfen. Wer die beste Schauspielerin aller Zeiten ist, kann die Suchmaschine schlicht und ergreifend nicht wissen. Traditionelle Suchmaschinen würden euch zu diesem Thema vermutlich mit vielen Meinungen versorgen. Wolfram Alpha begnügt sich mit Fakten.

Von Bildern bis Musik: Die Spezialisten unter den Google-Alternativen

Creative Commons: Suche findet frei nutzbare Mediendateien

Creative Commons: Wer Bilder oder andere Werke sucht, die unter bestimmten CC-Lizenzen stehen, ist hier genau richtig. (Screenshot: Creative Commons)

Creative Commons: Wer Bilder oder andere Werke sucht, die unter bestimmten CC-Lizenzen stehen, ist hier richtig. (Screenshot: Creative Commons/t3n)

Die gemeinnützige Organisation ist sicherlich einigen für ihre Lizenzverträge bekannt. Diese Lizenzen erlauben es, dass Schöpfer der Öffentlichkeit sehr einfach Nutzungsrechte an ihren Werken gewähren. Dabei gibt es verschiedene Einschränkungen, aus denen Ersteller der Werke wählen können. Häufig wird beispielsweise verlangt, dass der Schöpfer zumindest namentlich erwähnt wird, oder man die Werke nicht zu kommerziellen Zwecken nutzen darf. Auch verbieten manche Kreative, die Werke zu verfremden oder zu kombinieren. Auf der Creative-Commons-Seite findet sich eine eigene Suche, die verschiedene Websites nach Werken durchforstet, die unter einer solchen CC-Lizenz stehen. Suchende können dabei auch einschränken, ob die Werke kommerziell nutzbar sein sollen oder man diese in irgendeiner Form bearbeiten darf. Nach Eingabe des Suchbegriffes kann man sich für eine von 13 Plattformen entscheiden, auf der nach dem entsprechenden Begriff und unter Rücksichtnahme auf die gewünschte Lizenz gesucht wird. Zwar ließe sich eine solche Suche auch über alle anderen Websuchen durchführen, doch hier funktioniert das deutlich einfacher. Zumindest wenn man nicht jedes Mal eine Suchanfrage dieser Art stellen will: „t3n AND RIGHTS:*creative* AND NOT RIGHTS:*nc* AND NOT RIGHTS:*nd*“.

Tineye: Die Reverse-Bildersuche für Google-Verweigerer

Google-Alternative: TinEye sucht anhand von Bildern nach Webseiten auf denen diese Bilder vorkommen. (Screenshot: TinEye)

Google-Alternative: Tineye sucht anhand von Bildern nach Websites, auf denen diese Bilder vorkommen. (Screenshot: Tineye)

Googles Bildersuche bietet seit geraumer Zeit die Möglichkeit, anhand eines Bildes nach dessen Ursprüngen im Web zu suchen. Aber schon davor bot die Reverse-Bildersuche Tineye genau diese Funktion an. Wer sich also frei von der Google-Suche machen will, der sollte auch diese Suchmaschine in seine Bookmarks aufnehmen.

Findsounds: Eine Suchmaschine für Geräusche

Findsounds stöbert Sound-Dateien für euch auf. (Screenshot: Findsounds)

Findsounds stöbert Sound-Dateien für euch auf. (Screenshot: Findsounds)

Auf Findsounds könnt ihr gezielt nach Geräuschen und anderen kurzen Soundclips suchen. Wirklich sinnvoll ist das Ganze aber wohl nur für den privaten Gebrauch, da euch Findsounds keine Hinweise dazu liefert, unter welcher Lizenz ihr Dateien (wenn überhaupt) verwenden dürft. Immerhin wird auch immer ein Link zur Ursprungs-Website mitgeliefert. Außerdem wird die jeweilige Auflösung der Sound-Dateien sowie die Länge angegeben.

Worldwidescience: Die Suche für wissenschaftliche Texte

WorldWideScience: Die weltweite Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. (Screenshot: WorldWideScience)

Worldwidescience: Die weltweite Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. (Screenshot: Worldwidescience)

Worldwidescience ist eine Suchmaschine für wissenschaftliche Texte. Die Ergebnisse lassen sich unter anderem nach dem Autor, dem Herkunftsland und der Art des Textes sortieren. Neben Papern findet die Suchmaschine auch passende Multimedia-Inhalte und Datensätze. Die Seite ermöglicht die Suche in über 200 Millionen Dokumenten. Sie wird vom amerikanischen Office of Scientific and Technical Information betrieben, kooperiert aber mit verschiedenen Organisationen weltweit.

Crunchbase: Die ultimative Startup-Suchmaschine

Crunchbase ist die ultimative Suchmaschine für die Startup-Welt. (Screenshot: Crunchbase)

Crunchbase ist die ultimative Suchmaschine für die Startup-Welt. (Screenshot: Crunchbase)

Wenn ihr nach Informationen über Startups oder Gründer sucht, führt kein Weg an Crunchbase vorbei. Die Suchmaschine liefert euch Details zu Unternehmen, Personen, Investoren und Produkten. Wer jetzt feststellt, dass das eigene Startup noch nicht in der Datenbank zu finden ist, der sollte unbedingt unseren Artikel „Auf Investorensuche? So erstellen Startups das perfekte Crunchbase-Profil“ lesen.

Majestic: Die Backlink-Suchmaschine für SEO

Majestic ist eine Suchmaschine für SEOs. (Screenshot: Majestic)

Majestic ist eine Suchmaschine für SEO. (Screenshot: Majestic/t3n)

Egal, ob es die Seite eines Kunden oder eines Konkurrenten ist: Mit Majestic bekommen SEO einen interessanten Einblick in die Backlink-Struktur einer Website. Ihr könnt über Majestic entweder nach URL oder nach Keywords suchen. Allerdings ist nur eine Suchanfrage ohne Anmeldung möglich. Danach müsst ihr ein kostenloses Konto erstellen. Wer zusätzliche Features wie den Download der Backlink-Daten oder API-Zugriff wünscht, muss sich allerdings einen kostenpflichtigen Account zulegen.

Buzzsumo: Suchmaschine für viralen Content

Buzzsumo zeigt auf, welche Artikel in welcher Häufigkeit auf den sozialen Medien geteilt wurden. (Screenshot: Buzzsumo)

Buzzsumo zeigt auf, welche Artikel in welcher Häufigkeit auf den sozialen Medien geteilt wurden. (Screenshot: Buzzsumo/t3n)

Buzzsumo zeigt euch, welche Inhalte einer Seite oder zu einem bestimmten Keyword am erfolgreichsten auf den verschiedenen Social-Media-Plattformen sind. Die Angaben sind enorm hilfreich beim Socia-Media-Marketing. Allerdings sind auch hier die Ergebnisse stark begrenzt, wenn ihr euch keinen bezahlten Account bei dem Anbieter zulegt. Die Preise dafür beginnen bei 99 US-Dollar im Monat.

Regelmäßig aktualisierter Artikel; letztes Update 18. März 2021.

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55 Kommentare
Dirk
Dirk

Wenn Google nicht ganz verlieren will, gibt es bei duckduckgo sogar eine Anleitung, wie man die Suchmaschine Yahoo durch Duckduckgo ersetzt. :)

Antworten
Jörg Bauer
Jörg Bauer

Liebe Kollegen, wir danken für den hervorragenden und objektiven Artikel. Ergänzend möchten wir hinzufügen, dass wir keineswegs versprechen, sondern längst zertifiziert sind. Ixquick und die Schwestersuchmaschine http://StartPage.com (100% Google Resultate, 100% Privatsphäre) werden jedes zweite Jahr von Europrise und anderen unabhängigen Sicherheitsunternehmen auf Herz und Nieren geprüft. Seit Jahren sind wir als einzige Träger des europäischen Datenschutzsiegels. Und ganz wichtig. Unsere Server stehen in Holland und unterliegen damit zu keiner Zeit der US Gerichtbarkeit. Aber selbst wenn diese Stellen Zugriff hätten, leere Server sind wohl keine Hilfe ;-)

Mit lieben Grüßen auch an die Community
Jörg Bauer
Presse DACH
Ixquick.com, StartPage.com

Antworten
Joana Tur
Joana Tur

Guten Tag,
ich möchte eine Alternative zu Google unterstützen und die Nutzung durch andere fördern. Allerdings sehe ich nicht nur das Problem beim Thema Datenschutz, sondern auch bei der Steuerfrage. Wenn Sie Ihren Sitzt in Holand haben, entsteht bei mir den Eindruck, dass Sie ebenfalls mögliche Steuerpflichten entfliehen möchten.

Antworten
Frank
Frank

Schöner Artikel! Alternativen zu den großen Anbietern werden immer wichtiger. Leider taucht unsere Suchmaschine hier nicht auf ;-) Wir haben eine anonyme Meta-Suche entwickelt. Unser Ansatz fokussiert auf die wesentlichen Web-Inhalte und bietet zudem ein paar einfache Mittel, um die Ergebnisse zu verfeinern. Wir stehen gerade am Anfang der Entwicklung, d.h. es werden noch zahlreiche Performance- und Qualitäts-Updates folgen. Einfach mal testen, gerne Feedback senden und im Auge behalten… :-)
http://www.wegtam.com

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nick.merq
nick.merq

Ich bin mit http://reloado.com sehr zufrieden. Meistens werden sehr passende Ergenisse geliefert und es werden keine Daten gespeichert.

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Georgi
Georgi

Ich nutze seit 2007 Ixquick und phasenweise seit 2009 auch startpage.com für etwa 95% meiner Suchanfragen.

Ixquick hat keine Filterblase, daher werden die Ergebnisse zwangsläufig andere sein als Googlenutzer es von sich selbst gewöhn sind. ich sehe das als Qualitätskriterium an.

Es geht schnell, im Browser die Standardsuchmaschine auszutauschen. das Leben fühlt sich dann zuerst einmal anders an… daran kann man merken wie sehr man sich mantal an einzige Firma selbst gewöhnt hat. Und dann ist man freier.

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yeroman
yeroman

Seit rund 2 Monaten gibt es eine neue Suchmaschine welche Ihr Domizil in der Schweiz hat. Ich benutze diese öfters da die Suchresultate relativ präzise Ergebnisse liefert. CENTIL ist unter dem URL http://www.suchportal-schweiz.ch zu finden. Eine echte Alternative zu Google und co.

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faustas
faustas

Hallo,
ich suche seit geraumer Zeit mit https://www.wegtam.com. Gerade, wenn es um eine umfangreichere Suche oder Recherche geht, habe ich damit immer gute Ergebnisse erhalten. Seit neuestem gibt es auch Nachrichten, die man über die Startseite erreichen kann. Wenn es schnell gehen muss, nehme ich zwar immer noch ab und zu Google, aber für umfangreichere Suchen, ist Wegtam nun meine erste Wahl.
Beste Grüße

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SamuelS
SamuelS

ich nutze sehr gern Duckduckgo . coole alternative. aufjedenfall sehr gute übersicht, werd mir das ein oder andere auch nochmal genauer angucken. danke euch.

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Ben
Ben

Meiner Meinung nach ist DuckDuckGo noch die beste Alternative, aber bei vielen anspruchsvoller Suchen habe ich bei allen alternativen Suchmaschine einfach das Gefühl nicht das bestmögliche Ergebnis zu bekommen und möglicherweise Interssante Seite deswegen nicht zu finden und dann wechsle ich eben doch immer wieder leider zu Google zurück

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kahner
kahner

Wie bereits Dirk sagt…

Ich persönlich möchte und werde auf Google aus verschiedenen Gründen nicht verzichten. DuckDuckGo bietet hier eine ganz gute Zwischenebene an, damit man das eine (Google) ohne das andere (z.B. Vorfilterung) hat.

Die anderen sind mir zu speziell!

Aber wir sollten auch auch auf dem Teppich bleiben. Google ist ja nicht ohne Grund so ein Platzhirsch geworden und selbst wenn die IMHO No.1 Alternative DDG noch Jahre dramatisch wächst, wird sie nicht auf die Stückzahlen kommen, die Google hat.

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wagn3r
wagn3r

Bitte werft einen Blick auf „Ecosia“
Netz durchsuchen und gleichzeitig Bäume pflanzen!
http://www.ecosia.org
*meine neu Standardsuche*

Sleio
Netz durchsuchen und wohltätigen Zwecken spenden!
https://www.sleio.com/

hastags – Suchmaschine für Social Media
http://hshtags.com

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Thomas B.
Thomas B.

Ich bin durch einen anderen Beitrag auf diesen Beitrag gestoßen und habe mit sehr viel Interesse diesen gelesen.

Ich selber habe mir die Suchmaschinen Software Yacy auf meinem Rechner schon vor längerer Zeit installiert.
Das erst einmal Oberflächliche einarbeiten in diese Software war für mich sehr zeitintensiv. In der Zwischenzeit nutze ich die Suchmaschinen Software für eigene Themengebiet Recherchen und muss gestehen, das dabei ganz interessante Treffer bei heraus kommen, nach entsprechender Anpassung der Indexierung Regeln.

Eine weitere Suchmaschine die ich derzeit als sehr interessant empfinde ist die Suchmaschine Ecosia ( http://ecosia.org ).
Die Daten bezieht zwar diese deutsche Suchmaschine von Bing und Yahoo, bereitet diese aber nach ihren eigenen Kriterien auf.
Ecosia arbeitet ebenfalls nach dem Spendenprinzip, nur das dort für die Wiederaufforstung des Regenwaldes gespendet wird.

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DerHairwachser
DerHairwachser

Ja es gibt inzwischen sehr viele Google Alternativen, aber seien wir doch mal ehrlich: bislang taugt keine Suchmaschine so viel wie Google. Alleine der Google Cosmos mit Verknüpfung zu Gmail, Android etc ist unerreichbar für viele andere Anbieter.
Zudem gibt es für mich jetzt keine großartigen Gründe meine Suchmaschine zu wechseln.

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irgendeinem Spinner
irgendeinem Spinner

Ich nutze schon lange Ixquick bzw Startpage und bin sehr zufrieden damit, einzig die Optik könnte mal etwas hübscher werden. :)

Seit wann gehört Utrecht eigentlich zu Holland? Ich dachte immer was wäre eine eigene Provinz (ok immerhin liegt sie quasi zwischen Nord- und Südholland). :P

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Tommi
Tommi

Ich muss etwas relativieren. Ich selbst bin StartPage Nutzer und erkläre gerne warum. Rolando verschlüsselt absolut gar nichts. Für angriffe offen und setzt jede Menge Coockies. Wegtam setzt Cookies und arbeitet mit Google Ads, die keineswegs anonymisiert sind. Hier hört Google mit. Encosia setzt ne Menge Cookies und ist unverschlüsselt. 0 Sicherheit. Und Wohltätigkeit als Marketing, die niemand kontrolliert. Pff. Suchportal Schweiz keine Verschlüsselung. Und duckDuck ist ein US Dienst und damit 0 Sicherheit, egal was versprochen wird. Lest mal über Patriot Act und FISA nach. StartPage liefert mir Google Ergebnisse und bietet echte Sicherheit. Also die einzige Alternative wenn es um Datensicherheit geht.

Antworten
andre.schuetz
andre.schuetz

Ich glaube, hier müssen wir einige Fakten klarstellen.

Wir sind die Betreiber von Wegtam und die dargestellten Aussagen treffen nicht ganz zu.
Zu den Cookies. Ja, wir setzen Session-Cookies, die für den Betrieb der Seite notwendig sind und keine Informationen über den Nutzer enthalten. Wie wir auf der Seite auch kommunizieren, nutzen wir NewRelic und Piwik zur Überwachung der Server und unsere eigenen Statistiken.

Die Google Ads (ähnlich wie auf startpage) zeigen wir neben den Suchergebnissen an und Google erhält nur die IP unseres Servers und nicht die des Nutzers. Dadurch sind die Nutzer weiterhin anonym.
Zudem liegt unsere Software auf inländischen Servern und unterliegt dadurch dem deutschen Datenschutzgesetz.

Antworten
Tommi
Tommi

Habt ihr Verträge mit Google? ansonsten wäre das anonymisieren illegal. Weiters sind eure Ergebnisse gerippt. Dem wird zumindest Google bald Einhalt gebieten. Und die Geschwindigkeit ist auch mühsam.

Mischa
Mischa

Das ist nicht ganz richztig, dass Google „nur“ die IP-Adresse erhält. Ich sage nur PHH.

Es ist widersinnig, Anonymität zu predigen – und gleichzeitig (fremde) Statistikdienste zu callen. Der komplette Datenstrom geht vom User direkt zum Anonymisierungsdienst (incl. Inhalt der Cookies !!) und was da geskriptet werden kann (und wird), ist keineswegs nur „eure IP-Adresse“.

Punkt.

Tommi
Tommi

Und allein der Umstand, dass ihr riesige Statistikprogramme wie PIWIK nutzt und damit in meinen Hintern leuchtet, disqualifiziert euch als Datenschutzsuchmaschine. Sorry ist aber so.

Antworten
Mischa
Mischa

Tommi hat völlig recht.

Ich habe mir angewöhnt, bei unbekannten Websites zuerst im Source nach dem Wort „Google“ oder „Analytics“ zu suchen. Wenn ich fündig werde (75 % aller Fälle), hat der Betreiber, sofern er „Anonymität“ verspricht, entweder selbst den Knall nicht gehört, oder will uns – auf plumpe Weise, wie ich finde – für s@udumm verkaufen.

Antworten
Mischa
Mischa

Danke für die Liste. Ich habe mir den Programmcode der einzelnen Suchmaschinen mal angesehen und möchte das Ergebnis nicht vorenthalten.

Ohne Google Analytics

Duckduckgo NEIN
Ixquick NEIN
fragFINN NEIN
Wegtam NEIN
Qwant NEIN
YaCy NEIN
Benefind NEIN
Unbubble NEIN

Die folgenden Suchmaschinen melden den Benutzer bei Google an.

Wolfram Alpha JA
Ohloh Code JA
Creative Commons JA
Exalead JA
blinkx JA
WorldWideScience JA
Izik JA
Bookfinder JA

Google wiedrum gibt IP-Adresse und Useragent (Browser, Betriebssystem usw.) an diverse Geheiumdienste (NSA & Co) weiter. Das heißt, im Programmcode wird Google Analytics aufgerufen. Zusammen mit Javascript, was ein Bestandteil moderner Browser ist, lässt sich weit mehr als nur der User-Agent auslesen. So haben Versuche gezeigt, dass (auch durch VPN-Netzwerke und durch Proxies hindurch !!!) der angemeldete User „im Klartextnamen“ erkennbar ist. Dazu werden bspw. die von Google an NSA weitergegebenen technischen Daten (aus denen allein schon ein recht genaues Benutzerprofil erstellt werden kann) zusammen mit den unter NSA-Zugriff liegenden Providerdaten (Zuordnung IP- zu Rechnunchsadresse) verknüpft. Erforderlich für das Procedere ist nur, dass der User sich mindestens 1x ohne Proxy (JAP, TOR ect.) auf einer Seite mit Google Tools aufgehalten haben muss ODER ein Cookie angelegt wurde. Der Inhalt diese Cokkies ändert sich nicht, wenn während einer Session ein Proxie (z.B. TOR) eingeschaltet wird. Somit kann dann die anonyme IP des Proxy-Netzwerks mit den (bekannten) Cookie-Daten (und damit auch der Originären IP-Adresse) verknüpft werden und der User, der sich über TOR-Netzwerk geschützt fühlt, steht hell beleuchtet im Schaufenster der Nachrichtendienste. Tja, so einfach ist das.

Es ist zwar kein Allheilmittel, aber trotzdem (sehr) sinnvoll, immer erst die Cookies zu löschen, bevor man einen Proxie einstellt oder ein Anonymisierungs Netzwerk startet. Und trotzdem, selbst dort ist man nicht wirklich sicher: Der VPN-Proxy HIDE.IO z.B. verwendet selbst Google Analytics !!! (….da fällt einem nichts mehr ein…)

Antworten
ReneFleurs
ReneFleurs

Also wenn ich die Alternativen so durchgehe und verschiedene Keywords eingebe kann ich nur sagen….schlimmer gehts nimmer…und wie gut das wir google haben. Eines der ganz großen Probleme mit der auch Bing seine liebe Mühe hat sind Umlautdomains…Keine kann diese erkennen bzw. auslesen…aber auch die Anzeigen der eingebenen Keywords ist ja schon grauslig …. von Maps nie was gehört und auch gesehen …locale suche…oje oje …na mit den Ergebnissen bleibe ich doch lieber bei Google.

Antworten
Ady2015
Ady2015

Hallo Rene, du bist einfach nur google gewohnt. Nutz mal Duckduckgo und das mal eine Woche lang. Du wirst sehen, es gibt was anderes auser Konsum ;)
Hier noch mehr infos dazu…
http://www.dotcomsecurity.de/2015/01/30/test-die-beste-suchmachiene

Antworten
Arty
Arty

Gute Übersicht. Aber Swisscows.de bzw. Swisscows.ch fehlt in der Top 20. Warum?

Antworten
kassi
kassi

Ich finde die Liste auch sehr unvollständig. Es sind eine Reihe an sinnlose unbekannte Suchmaschinen aufgelistet.

https://swisscows.ch/

und

https://www.ecosia.org/

fehlen jedoch weiterhin. Der Übersicht ist daher irgendwie nicht objektiv!!!

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J.k.s.
J.k.s.

Als weitere Alternative eine „gedruckte Suchmaschine“, die es schon vor Google gab und bis heute sehr erfolgreich ist: Das Web-Adressbuch für Deutschland. Die bringen jedes Jahr eine Übersicht von den 5.000 besten Surftipps heraus und der Clou bei der Sache: Man braucht nicht mal ein Stichwort…und tracken kann man da schon gar nicht ;-)
Mehr dazu: http://www.web-adressbuch.de

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Web_Diver
Web_Diver

Das Web-Adressbuch ist eine gute Sache, wenn man mal nicht etwas gezielt sucht, sondern einfach nur mal schmökern will, was es so im Internet alles gibt und man noch nicht kennt. Hab es häufiger gerne durchgeblättert :-)

Eigentlich ist es beim Web-Adressbuch so ähnlich wie bei dmoz.org oder früher bei Yahoo mit dem Webkatalog. Nur war dieser zum einen irgendwann so sehr am Wuchern, dass er unbenutzbar wurde, und zum anderen lässt sich so etwas schwer pflegen und Veraltetes aussortieren.

Darum habe ich in Gnoom (s. unten) zusätzlich zum Suchbereich eine Linksammlung eingerichtet, bei der sich das Wuchern durch besonders sorgfältige Vorauswahl in Grenzen hält. Sozusagen ein klickbares „Web-Adressbuch“ ;-)

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Web_Diver
Web_Diver

Ich finde es toll, dass dieser Artikel stets aktualisiert wird! Der Suchmaschinenmarkt sollte permanent beobachtet werden. Dabei stellt sich das Problem, dass das wichtige Hin- und herspringen zwischen den verschiedenen Suchmaschinen recht aufwändig ist und aus Faulheit meistens unterbleibt.

Als Lösung dafür habe ich http://www.gnoom.de entwickelt. Es löst auch das Problem, dass man häufig Suchen sehr spezieller Art durchführen muss und allgemeine Suchmaschinen wie Google oder Bing die falsche Adresse dafür sind.

Es befindet sich noch in der Entwicklung (Version 0.7.4), kann aber schon jetzt produktiv genutzt werden.

TinEye ist übrigens auch gut für Leute, die gezwungen sind, noch den Internet Explorer 8 zu nutzen, denn mit dem funktioniert die Google-Rückwärtssuche nicht.

Boardreader als Forensuche dagegen finde ich nicht so ergiebig, darum habe ich in Gnoom eine eigene Schnittstelle zur Forensuche eingebunden.

Wär nett, wenn Gnoom zu der Liste hinzugefügt würde :-)

Liebe Grüße
M. A.

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DirkMeyer
DirkMeyer

@#10: „Unterstützt wird das Software-Projekt von dem Institute of Technology aus Karlsrufe und SUMA e.V., einem Verein für freien Wissenszugang.“
– Mit Karlsrufe ist vermutlich eher die Stadt Karlsruhe gemeint, als verbale Äußerungen eines Herren namens Karl, oder?

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yeroman
yeroman

CENTIL – Europe ist neu vor kurzem mit der URL http://www.CENTIL-Europe.de Online geschaltet worden. Diesbezüglich werden wir die Webspider-Aktivität auf Deutschland und die Schweiz fokussieren.
Ausserdem haben wir einen Übersetzungsdienst und unsere Web-Hitliste integriert. Zu den Erweiterungen sind auch weitere kostengünstige Werbeplatz-Angebote in der Rubriken-Hauptseite in der Realisierung.
Was die Sicherheitsdiskussion weiter oben anbelangt, glauben wir nicht, dass jemand ernsthaft daran Interesse hätte, eingegeben Suchabfragen von CENTIL im Netz abzufangen. Dafür sind diese ohne bedeutung und irrelevant für Hacker. Was den Content anbelangt, speichern wir den reinen Text. HTML, Javascript und andere Tags werden entfernt.

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SucherVomDienst
SucherVomDienst

Interessante Liste mit Suchmaschinen für sehr unterschiedliche Zwecke.

Für die allgemeine Suche (Google-Alternative) verwende ich seit Jahren die aus der Schweiz stammende Metasuchmaschine etools.ch (https://www.etools.ch).
Neben den grossen Suchmaschinen (Google, Bing, usw.) werden auch Wikipedia oder Scholar durchsucht und jede Quelle kann nach dem eigenen Geschmack individuell gewichtet werden! Welche andere Metasuchmaschine kann das und weshalb fehlt etools in dieser Liste?

Ansonsten gefällt mir die ausgewogene Liste, auch wenn nur wenige der vorgestellten Suchmaschinen eine Google-Alternative darstellen und es z.T. mit der Privacy nicht so genau nehmen.

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Dildo Freak
Dildo Freak

Ich denke mir, man sollte allgemein Noscript verwenden, um google-Analytics gar nicht erst ausführen zu lassen. Zwar ist die Konfiguration anfangs etwas nervig, dafür wirkungsvoll. Damit kommt man der vielen Sammelwut zuvor, auch was die vielen Tracker betrifft.

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Peter
Peter

Hi
Kann mich bitte jemand aufklähren in der Sache DuckDuckgo!
Wie kann es sein, dass Duckduckgo sitzend in den USA ist und die Search betreibend auf Amazon Cloud sicher sein kann? Verstehe ich etwas falsch? Oder macht NSA bei Duckduckgo Ausnahme? Wie sieht es mit der Sicherheit in der Cloud Amazon? Als Administrator weiß ich zu gut, dass die Cloud alleine schon keine Sicherheit bietet.
Werden wir als Europäer wieder blind und vertrauen der Amerikanischen Vertriebstrategie?
Manchmal habe ich das GEfühl, dass wir wie die Schafe blind sind und alles akteptieren was aus der USA kommt, haben wir den keine eigene Meinung?
Für die Aufklährung wäre ich Dankbar!

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waldemar-mueller

Da steht im Update nach einigen Hinweisen der Leser aber auch Folgendes:

b) dass DuckDuckGo auf Perfect Forward Secrecy setzt, womit eine erzwungene Herausgabe des SSL-Schlüssels noch keine rückwirkende Entschlüsselung von übertragenen Daten möglich macht.

c) dass auch Startpage in den USA gehostet wird und damit dem Patriot Act unterliegt. Das allerdings stimmt nach Angaben eines Unternehmenssprechers so nicht: Ein Teil der Server stehe in den Niederlanden, sagte er auf Anfrage, darauf greifen alle europäischen Nutzer zu. In den USA stünden zwar Server für US-Nutzer, die dem niederländischen Unternehmen Surfboard Holding BV gehörten – dem Betreiber von Startpage und Ixquick. Als niederländisches Unternehmen aber unterliegt Startpage aber weder dem dem Patriot Act noch dem Foreign Intelligence Surveillance Act (Fisa), muss also den US-Behörden nicht helfen.

Abgesehen davon lägen auf den Servern aber eh keine verwertbaren Nutzerdaten – was auch für DuckDuckGo gilt, wie das Unternehmen selbst mitteilt

Lilly1969
Lilly1969

Die einzige Alternative zu Google ist StartPage.com. Absolut anonym Google durchsuchen. Was kann da drüber stehen? Habe mir die Resultate der vielen Alternativen angesehen. Grottenschlecht. Google hat nun mal die besten Ergebnisse. Und wenn ich die mit StartPage anonym bekomme, wozu dann anderswo suchen. Und es gibt sogar einen Begriff dafür: fremdgoogeln.

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SucherVomDienst
SucherVomDienst

Wenn du nur einer Quelle (in diesem Fall Google) traust ist StartPage OK.
In der heutigen Zeit gibt es mittlerweile neben NSA & Co. noch eine andere Gefahr: Zensur.
Aus diesem Grund sollte die Suchmaschine möglichst viele Quellen (neben Google andere Suchmaschinen) einbinden, d.h. es sollte sich um eine Metasuchmaschine handeln.
Je nach Anforderung/Vertrauen gäbe es da:
ixquick.com (Firma aus den Niederlanden, Seite aus der Amazon Cloud, mit Google)
etools.ch (aus der Schweiz, mit Google)
metager.de (aus Deutschland, ohne Google)
unbubble.eu (aus Deutschland, ohne Google)

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Lilly1969
Lilly1969

Ixquick ist die Schwester von StartPage. Selbes Unternehmen. Zensur fällt bei Startpage.com ebenso weg wie Filterblase. Hat gerade im aktuellen CHIP Suchmaschinentest gewonnen.

Camper62
Camper62

ich nutze am liebsten milox.de

Da werden keine Daten gespeichert und man hat direkt mehrere emulierte Suchmaschinen zur Außwahl.

Nutze es meist wenn ich auf der Arbeit mal was privates suchen möchte, da hier auch nichts local gespeichert wird ;)

Grüße Camper

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Lilly1969
Lilly1969

LOL das ist aber nicht dein ernst. Das ist eine html Seite, die via Formular direkt die Suchmaschinen dahinter ansteuert. Bitte nicht lustig sein. Datenschutz ist eine ernste Sache.

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dv19901
dv19901

Ich nutze als primäre Suchmaschine nur noch http://www.quadrazid.com, basiert auf dem Google-Index, ist absolut Werbefrei, vollständig anonym und teilweise wesentlich schneller als Google selbst.

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Ghostwritingerfahrungen
Ghostwritingerfahrungen

Ich persönlich benutze Majestic für die Optimierung meiner Webseite. Diese Suchmaschine hilft besonders bei der Keywordsuche.

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Mick1953
Mick1953

Qwant ist eine französische, m.E. auch gute Alternative zu Google und Co. Leider funktioniert aber seit dem Update auf MacOS 14.6 Qwant nicht mehr optimal, da das Addon nicht mehr installiert werden kann und auf der Qwant-Seite auf einigen Links eine Fehlermeldung 404 kommt. Ev. ist die Suchmaschine tot und wird nicht mehr betreut. Schade.

LG Mick1953

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Magnus Severinchik

Ich verwende meistens DuckDuckGo, für manche Suchen ist Google aber dann doch besser geeignet. Besonders im Longtail Bereich, liefert Google dann doch die besseren Ergebnisse.

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Max
Max

Also Startpage.com ist die einzige Suchmaschine, die sich auf Herz und Nieren hat testen lassen. Auch erste und bis heute einzige Suchmaschine mit Datenschutzsiegel. Und nicht bös sein, es ist die einzige Alternative mit brauchbaren Ergebnissen. Aber es kommt immer darauf an, was man will. Die Nutzung von Ducky in Europa verstehe ich gar nicht. Sitz USA und Server bei Amazon. Wichtigster Partner Datenschleuder Yahoo. Lol. Das sich das ein Journalist noch als Datenschutz vorstellen traut, weist lediglich auf mangelnde Sachkenntnis hin.

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Alexander Jakob

Sehr cooler Beitrag. Habe zu dem Thema auch einen ausführlichen Artikel verfasst: https://www.simpleguides.de/diskrete-suchmaschinen/

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Emil
Emil

Danke für diesen ausführlichen Beitrag, habe mich da sehr gut eingelesen. Hier sind einige gute und nützliche Informationen zu den jeweiligen Suchmaschinen vorhanden, die besonders gut auf den Datenschutz eingehen.
In diesem Artikel https://www.digitalchimp.de/google-alternativen-die-besten-suchmaschinen sind auch einige gute Suchmaschinen gelistet.

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DEUS Marketing
DEUS Marketing

Sehr interessante Alternativen, welche in diesem Artikel aufgezeigt wurden!

Gerade Startpage ist hinsichtlich Datenschutz unter den genannten Suchmaschinen meines Wissens nach die einzige, welche tatsächlich ausgiebig geprüft wurde.

Wie einige Vorredner bereits angemerkt haben, ist DuckDuckgo beim Thema Privatsphäre eher kritisch zu sehen: Server bei Amazon und Sitz in den USA ist da keine so herausragende Kombination.

Danke für den objektiven Artikel!

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Marian Pohl

Interessanter Beitrag – viele dieser Suchmaschinen kannte ich bis dato noch nicht.

Startpage.com ist allerdings mein Favorit, wenn es um das Thema Datenschutz geht, da wird es noch eine Weile dauern bis Google (wenn überhaupt ;-) ) annähernd an diesen Standard kommt.

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Björn Schmidt
Björn Schmidt

@Redaktion schaut mal bei Qwant nochmal vorbei. Der Screenshot ist ziemlich alt. So sieht das seit langem nicht mehr so aus. Qwant wurde auch bei the Social Dilemma von Netflix am Ende als Alternative erwähnt.

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Cpt.OYZO
Cpt.OYZO

Der Artikel, oder die ersten Kommentare sind / ist von 2013.
Inzwischen hat sich da bestimmt ein wenig getan.

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