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Google Maps: Diese praktische Idee könnte viele Staus vermeiden

Ein neues Feature für Google Maps könnte dafür sorgen, dass Phantomstaus der Vergangenheit angehören. Was das ist und wie Google sie verhindern will, erfahrt ihr hier.

Von Marvin Fuhrmann
2 Min.
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Künftig könnte ein Feature für Google Maps Staus verhindern. (Foto: Bilanol/Shutterstock)

Phantomstaus sind ein großes Problem im Straßenverkehr. Dabei handelt es sich um Staus, die aus keinerlei ersichtlichen Gründen wie Baustellen oder Unfällen entstehen. Stattdessen entstehen sie, weil ein Fahrzeug seine Geschwindigkeit verringert.

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Fahren andere dicht hinter diesem Fahrzeug, müssen sie ebenfalls abbremsen, auch wenn die Geschwindigkeit nur um wenige Kilometer pro Stunde verringert worden ist. Dadurch entsteht eine Bremsketten­reaktion, die schließlich zu einem Stau führt, wie dieses Video des MIT veranschaulicht:

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Wie will Google Maps Phantomstaus verhindern?

In einem Patent zeigt Google, dass sich diese Phantomstaus mit einem Feature für die Karten-App Google Maps verhindern lassen könnten. Sollte die Funktion erkennen, dass sich ein Fahrzeug auf eine Straße mit hoher Verkehrsdichte begibt und es keinen Grund für einen Stau (Unfall, Baustelle) gibt, würde Maps anhand der anderen Straßenteilnehmer eine Geschwindigkeit empfehlen.

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Diese würde sich nach der Geschwindigkeit der vorderen Autos richten und auch sichere Abstände mit in die Rechnung einbeziehen. Wenn sich alle Verkehrs­teilnehmer:innen an die vorgegebene Geschwindigkeit von Google Maps hielten, könnte sich der Phantomstau laut Google vermeiden lassen.

Damit niemand während der Fahrt zu lange auf die empfohlene Geschwindigkeit blicken muss, könnte Google auf eine Farbkodierung zurückgreifen. Grün hieße dabei, dass Nutzer:innen beschleunigen können. Gelb hingegen würde bedeuten, dass ihr abbremsen müsst. Ist der Hintergrund der Anzeige blau, haltet ihr die richtige Geschwindigkeit.

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Cybertruck: Teslas futuristischer E‑Pick-up in Bildern Quelle:

Wie realistisch ist Googles Idee?

Abgesehen davon, dass es sich bislang nur um ein Patent von Google handelt, könnte diese Idee künftig an den Nutzer:innen scheitern. Denn nur wenn sich alle Beteiligten an die empfohlene Geschwindigkeit halten würden, könnten Phantomstaus tatsächlich vermieden werden. Bremst jemand trotzdem ab oder fährt zu dicht auf, beginnt das Problem erneut.

Allerdings zeichnet sich schon jetzt ein weiteres Einsatzgebiet für das Feature ab: eine Zukunft mit autonomen Fahrzeugen. Wenn sich künftig manuell gesteuerte Fahrzeuge und autonome Autos auf der Straße mischen, könnten menschliche Fahrer:innen über dieses Feature unterstützt werden. Sie könnten jederzeit sehen, wie schnell sie fahren sollten, um den Verkehrsfluss nicht zu behindern.

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