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Google bestätigt: Neue Nest Doorbell überhitzt, wenn sie dauerhaft aufzeichnet

Die neue und größer gewordene intelligente Video-Türklingel namens Nest Doorbell von Google ist zu klein für eine Rund-um-die-Uhr-Aufzeichnung. Sie könnte mit der Wärmeentwicklung nicht umgehen.

2 Min. Lesezeit
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Google Nest Doorbell. (Bild: Google)

Die neue Nest Doorbell ist nicht bloß eine Klingel, sondern integriert eine Videokamera, sodass ihr sehen könnt, wer da vor der Tür steht. Mit 1,3 Megapixeln erfüllt die zwar keine hohen Ansprüche, aber um zu sehen, ob der Postbote oder der Sensenmann vor der Tür steht, sollte es reichen. Per Zwei-Wege-Audio könnt ihr letzterem auch sagen, dass er wieder von dannen ziehen soll. Bis zu drei Meter weit soll die Sicht bei Nacht reichen.

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Doorbell speichert ereignisbasiert, also per Bewegungs- und Näherungssensor, bis zu drei Stunden lang, was sich vor eurer Haustür abspielt. Wer will, kann das System auch an den Stromkreislauf anschließen und auf diese Weise mit der bereits vorhandenen Flurklingel verbinden. Einen lückenlosen 24/7-Überblick liefert Doorbell weder im Akku- noch im Netzbetrieb. Andere Nest-Produkte können das.

Doorbell zu klein für thermische Herausforderungen

Den Grund für diese Einschränkung bei der Doorbell hat eine Google-Community-Managerin am Dienstag in einem Thread im offiziellen Nest-Sub-Reddit genannt. Auf die Frage, ob die neuen kabelgebundenen Nest-Geräte rund um die Uhr aufzeichnen können, antwortete sie, dass die Funktion „Continuous Video Recording“ (CVR) bei allen Geräten außer der batteriebetriebenen Nest-Türklingel verfügbar sei. „Das liegt daran, dass das Hinzufügen von CVR zur batteriebetriebenen Nest Doorbell sehr viel Energie verbrauchen und einige thermische Herausforderungen mit sich bringen würde“, so die Community-Managerin. „Das hätte bedeutet, dass wir die Türklingel vergrößern müssten.“

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In einem anderen Thread stellte sie klar, dass die Einschränkung unabhängig von der Betriebsart sei. So gebe es auch in kabelgebundenen Konfigurationen „thermische Herausforderungen für ein Gerät, das batteriebetrieben ist und wahrscheinlich im direkten Sonnenlicht steht“.

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Lösen ließe sich das so oder so nur mit einem größeren Gehäuse, das eine konstruktive Wärmeableitung auch bei direkter Sonneneinstrahlung ermöglichen würde. Da die neue Doorbell aber bereits jetzt kein besonders kleines Gerät und tatsächlich größer als der Vorgänger ist, scheint nachvollziehbar, dass Google auf diese Art Lösung verzichtet hat.

Die neue Doorbell ist nur ein Teil des Produkt-Portfolios, das Google vor einigen Wochen vorgestellt hat. Wer eine 24/7-Aufnahme benötigt, findet Nest-Produkte, die das leisten. Nur die Doorbell, die kann es eben nicht.

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