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Google stellt verbessertes Android 10 Go-Edition für Einsteiger-Smartphones vor

Android Go ist auf vielen Smartphones die beste Wahl. (Grafik: Google)

Google hat die Version 10 von Android Go-Edition fertig gestellt. Damit sollen noch mehr Erstnutzer erschlossen und mit einem sicheren Smartphone ausgestattet werden können.

Android in der Go-Edition ist ein Betriebssystem für Smartphones mit 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher und weniger und wurde vor einem Jahr von Google an den Start gebracht. Mit der Version 10 soll das System schneller und sicherer werden.

Android 10 Go-Edition ist schneller und sicherer

So will Google Optimierungen vorgenommen haben, die dafür sorgen, dass Apps rund zehn Prozent schneller starten als unter der Vorversion. Zudem erhalten Kunden mit der Version 10 der Go-Edition eine Verschlüsselungstechnologie namens Adiantum, die es jedem Einsteiger-Smartphone ermöglichen soll, Daten zu verschlüsseln ohne dabei die Performance zu vernachlässigen.

Dabei setze Adiantum keine spezielle Hardware voraus, sondern funktioniere mit jedem Gerät, das in der Lage ist, die Go-Edition ansonsten auszuführen, teilt der Hersteller im offiziellen Keyword-Blog mit.

Neben Android Go-Edition stellt Google wichtige Apps in Go-Versionen

Korrespondierend zur Android Go-Edition liefert Google einige seiner Core-Apps als Go-Versionen mit. So können sich Nutzer von Google Go Texte laut vorlesen lassen, was auch mit Lens funktioniert, wenn die Kamera auf Texte, etwa auf Schildern gerichtet wird. Lens bietet hier auch eine Übersetzungsfunktion.

Youtube Go ist spezialisiert auf das Abspielen von Videos über schmalbandige Netzverbindungen. Hier will Google den Bandbreitenverbrauch optimiert haben, sodass es zu weniger Verzögerungen beim Video-Playback kommen soll.

Gallery Go by Google Photos ist eine abgespeckte Version der Fotos-App, die ohne Netzverbindung arbeiten kann und Fotos automatisch nach Objekten und Personen sortiert. Dazu setzt sie KI-Funktionen auf dem Gerät ein.

Go-Apps kann jeder Entwickler bauen

Auch andere populäre Apps wie Uber, Facebook Messenger, Twitter oder Spotify sind inzwischen Go-tauglich. Auf der eigens für den Markt der Einsteigersmartphones eingerichteten Developer-Seite erklärt der Hersteller, wie Entwickler ihre Apps tauglich für schwächere Smartphones machen können.

Typischerweise handelt es sich dabei um Geräte, die in Schwellenländern eingesetzt werden, weshalb Google das Entwickler-Programm mit „Build for Billions“, also „Entwickle für Milliarden“, betitelt hat.

Android Go-Edition verbreitet sich rasant

Laut Google haben in den letzten 18 Monaten mehr als 1.600 Smartphone-Modelle mit Android Go mehr als 180 Märkte weltweit erreicht. Diese Geräte machen bereits mehr als 80 Prozent der Aktivierungen von Einsteiger-Smartphones aus. In manchen Märkten können Android-Geräte inzwischen ab 27 US-Dollar erworben werden. Dabei hat sich das Leistungsspektrum verbreitert. Go-Modelle gibt es inzwischen auch mit HD-Displays, 4 oder 16 Gigabyte Speicher, sowie 3G- und 4G-Unterstützung.

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