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Google testet 3D-Avatare: Diese Vorteile könnten sie für Videocalls haben

Nach Microsoft und Apple testet jetzt auch Google 3D-Avatare, die bei Videocalls eingesetzt werden können. Einen großen Unterschied gibt es zu den Produkten der Konkurrenz.

Von Christian Bernhard
2 Min.
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Wer keine Lust hat, sein Gesicht bei einem Videocall zu zeigen, kann auch 3D-Avatare benutzen. (Foto: Shutterstock/ Nattakorn_Maneerat)

Wer kennt es nicht? Wieder einmal steht ein Videocall in der Arbeit an, aber man möchte sein Gesicht nicht prominent in die Kamera halten. Microsoft (über Teams) und Apple (über Face Time) sind diese Thematik bereits angegangen und bieten für solche Fälle cartoon-artige 3D-Avatare an.

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Augmented Reality-Forscher:innen waren am Werk

Google hat sich in diesem Bereich bislang zurückgehalten, scheint jetzt aber aktiv zu werden. Am Mittwoch stellte der US-Konzern Forschungsergebnisse zu einer neuen Videokonferenzfunktion namens ChatDirector vor, an der Augmented Reality-Forscher:innen gearbeitet haben.

Anders als die 3D-Avatar-Lösungen von Microsoft oder Apple verwandelt Googles ChatDirector die Benutzer:innen aber nicht in eine animierte 3D-Cartoon-Version ihrer selbst.

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Vollständiges 3D-Porträtmodell des Gesichts wird erstellt

Stattdessen scannt es die Gesichter der Benutzer:innen und erstellt vollständige 3D-Porträtmodelle davon. Dieses 3D-Gesichtsmodell wird dann auf einem Avatarkörper gesetzt und in einem virtuellen Raum platziert. Das kann in einem Büro-Besprechungsraum, hinter einem virtuellen Schreibtisch sein; aber auch in einer mittelalterlichen Burg hinter einer großen Holztafel.

Innerhalb der 3D-Umgebung können die Benutzer:innen den Kamerawinkel steuern und beobachten, wie ihre 3D-Avatare die Köpfe im Raum bewegen. Die 3D-Avatare simulieren auch Augenkontakt mit den gerade sprechenden Benutzer:innen.

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Bericht: Avatare sind noch nicht ganz ausgereift

Laut Mashable erinnern die 3D-Avatare von ChatDirector an eine „realistische Version von Avataren in Metas Metaverse“. Allerdings, so das Fazit der Nachrichten-Webseite, sehe man den ChatDirector-Avataren im Vergleich zu Produkten der Konkurrenz noch deutlich an, dass sie noch nicht ganz ausgereift seien. Die Bilder seien sehr ruckelig und die 3D-Gesichtsscan-Ausgabe erinnere an die dreieckigen Modelle der Playstation-Spiele der ersten Generation, heißt es.

Wichtig sei deshalb auch, dass der US-Konzern ChatDirector über eines seiner Forschungsteams präsentierte – und nicht von einem Produktteam. Damit gebe Google zwischen den Zeilen zu verstehen, dass dies noch nicht ein serienreifes Produkt ist, sondern dass es öffentlich gemacht wird, um zu zeigen, wie diese Technologie genutzt werden kann. Womöglich kommt von Google diesbezüglich in Zukunft noch einiges mehr.

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