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Spyware-Skandal in Griechenland: Nachrichtendienst-Chef tritt zurück

Ein Abhörskandal nimmt in Griechenland immer größere Dimensionen an. Offenbar sollte ein hochrangiger Oppositionspolitiker mit Spyware überwacht werden.

Quelle: dpa
1 Min.
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Der zurückgetretene Nachrichtendienst-Chef Panagiotis Kontoleon. (Foto: dpa)

Am Freitag trat der Chef des Nachrichtendienstes (EYP), Panagiotis Kontoleon, zurück. Auch der Chef des Sekretariats des griechischen Regierungschefs musste seinen Hut nehmen. Dies teilte das Büro von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis mit. Der zurückgetretene Chef des Sekretariats, Grigoris Dimitriadis, ist Mitsotakis‘ Neffe.

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Die Rücktritte kommen, nachdem der Chef der Sozialdemokratischen Oppositionspartei (Pasok), Nikos Androulakis, vergangene Woche moniert hatte, jemand hätte versucht, sein Handy mit der Spyware Predator zu infizieren, um es dann abzuhören. Androulakis‘ Rechtsanwälte erstatteten Anzeige gegen Unbekannt.

Opposition: Rücktritt ist „ein Schuldbekenntnis“

Der Rücktritt des Chefs des Sekretariats sei „ein Schuldbekenntnis“, sagte der Vorsitzende der stärksten Oppositionspartei der linken Syriza, Alexis Tsipras, am Freitag im Staatsfernsehen. Dies werde Konsequenzen haben.

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Mehrere Zeitungen, die der Opposition nahestehen, hatten berichtet, ihnen lägen Informationen vor, wonach die Spuren des Abhörversuchs in das Büro des Regierungschefs führen. Dies wiesen Kreise um das Büro des Premiers gegenüber der Deutschen Presse-Agentur am Freitag zurück.

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