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Gurtpiepser piepst nicht: Tesla muss bei 817.000 Autos nachbessern

Weil ein akustisches Warnsignal möglicherweise nicht aktiviert wird, wenn ein Fahrzeug startet und der Fahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt hat, muss Tesla in den USA 817.000 Fahrzeuge aktualisieren.

1 Min. Lesezeit
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Im hochtechnisierten Tesla funktioniert zuweilen der Gurtwarner nicht. (Bild: Tesla)

Wie die US-Autosicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) laut Reuters am Donnerstag mitteilte, erfüllen die aktuellen Modellreihen der Tesla Model S, X, 3 und Y nicht die „Sicherheitsnorm für Insassenaufprallschutz“. Der erforderliche Signalton werde fälschlich nicht aktiviert. Tesla müsse daher mindestens ein Software-Update durchführen, um das Problem zu beheben.

Problem bestätigt, aber keine Zwischenfälle registriert

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Tesla hat das Problem inzwischen bestätigt, aber Wert auf die Feststellung gelegt, dass bis zum 31. Januar 2022 keine Unfälle oder Verletzungen im Zusammenhang mit diesem Problem bekannt geworden waren. Das Unternehmen sei zudem erstmalig am 6. Januar vom South Korea Automobile Testing & Research Institute (KATRI) auf das Problem aufmerksam gemacht worden.

Tatsächlich käme es offenbar zu dem Phänomen, dass ein Softwarefehler dazu führen könne, dass der Signalton, der das Anlegen des Sicherheitsgurts nahelegen soll, beim Starten des Fahrzeugs unter bestimmten Umständen nicht aktiviert wird. Laut Tesla tritt das immer nur dann auf, wenn das Gurtsignal im vorangegangenen Fahrzyklus unterbrochen und der Sicherheitsgurt nach dieser Unterbrechung nicht angelegt worden war.

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Auch FSD-Beta benötigt Software-Update

Dabei habe das Problem keinen Einfluss auf die Aktivierung des akustischen Gurt-Erinnerungstons, der ertönt, wenn das Fahrzeug schneller als 22 Kilometer pro Stunde fährt und der Sicherheitsgurt des Fahrers nicht als geschlossen erkannt wird. Ebenso soll die zusätzliche visuelle Gurtwarnung einwandfrei funktionieren.

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Tesla war in den vergangenen Monaten zunehmend ins Visier der US-Behörden geraten und musste eine Reihe von Rückrufaktionen durchführen. Erst am Dienstag hatte der US-Autobauer mitgeteilt, dass er 53.822 US-Fahrzeuge zurückruft, die mit der Beta-Selbstfahr-Software „Full Self-Driving“ des Unternehmens ausgestattet sind. Hier war das Phänomen aufgetreten, dass sie an Kreuzungen nicht zum Stillstand gekommen waren, was natürlich ein Sicherheitsrisiko darstellt. Auch dieses Problem soll über ein Software-Update beseitigt werden.

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