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Nach Hackerangriff: 3.000 Temposünder kommen straffrei davon

Mehrere Tausend überführte Raser aus Mecklenburg-Vorpommern werden wohl ohne Strafe davonkommen. Technische Probleme nach einem Hackerangriff sorgten dafür, dass die Verfahren nicht fristgerecht durchgeführt werden konnten.

Quelle: dpa
1 Min.
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Sie wurden zwar geblitzt, kommen aber trotzdem ohne Strafe davon. (Foto: uslatar / Shutterstock.com)

Rund 3.000 Temposünder kommen wegen des großen Hackangriffs vom vergangenen Jahr im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern ohne Strafe davon. Die Verfahren mit geblitzten Autofahrern seien verfallen, weil der Landkreis die Daten nicht verarbeiten konnte und schließlich Fristen überschritten wurden, bestätigte ein Kreissprecher am Donnerstag.

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Betroffen sei der Zeitraum von Mitte Oktober – dem Zeitpunkt des Hackerangriffs auf den kommunalen IT-Dienstleister – bis Jahresende 2021. Man habe in dieser Zeit keine Halterabfragen stellen und keinen Kontakt zum Kraftfahrtbundesamt herstellen können. Zuvor hatte die Schweriner Volkszeitung berichtet.

Hackerangriff mit Folgen

Bei einem Cyberangriff im Oktober 2021 waren Server der Schweriner IT- und Servicegesellschaft (SIS) und des Kommunalservice Mecklenburg (KSM) durch eine Schadsoftware teilweise verschlüsselt worden. Nach dem Hackerangriff waren die meisten Systeme im Landkreis herunter- und erst nach und nach wieder hochgefahren worden.

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Auch die Landeshauptstadt Schwerin war von dem Angriff betroffen. Ob auch dort Verfahren gegen Temposünder wegen Fristüberschreitung verfallen sind, konnte eine Sprecherin zunächst nicht beantworten. Wer für den Angriff verantwortlich ist, blieb bislang unklar.

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