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Heizen durch Körperwärme: Ein Nachtclub macht es vor

Energiesparen ist für viele das Motto des anstehenden Winters. Wer als Unternehmer:in noch einen Denkanstoß braucht, kann sich mal den SWR3-Club in Glasgow anschauen, der ein wirklich kreatives Sparkonzept hat.

Von Hannah Klaiber
2 Min. Lesezeit
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In einem vollen Tanzclub ist das Klima oft wie in einer Sauna. (Foto: Piotr Piatrouski/Shutterstock)

Die Energiekrise zwingt uns zum Sparen. Aber wie geht das am besten? Themen und Ratgeber zum Energiesparen beherrschen seit Wochen die Medien.

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Doch nicht nur Privathaushalte, sondern auch Firmen und Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen. Raumtemperatur senken? Solarzellen? Oder nur noch Homeoffice?

Ein Club im schottischen Glasgow hat sich ebenfalls mit dem Thema auseinandergesetzt – und einen sehr kreativen und nachhaltigen Weg gefunden.

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Körperwärme der Tanzenden wird zu nachhaltiger Energie

Das SWR3 benutzt einfach die Körperwärme der tanzenden Besucher:innen. So einfach, so genial effektiv.

Denn wer selbst schon einmal so richtig in einem Club gefeiert hat, weiß, wie schnell man sich da wie in einer Sauna vorkommt. So eben auch im SWR3, wo bis zu 1.000 Feiernde Platz haben und sich in verschiedenen Räumen bei diversen Veranstaltungen austoben können.

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Vor allem der Boden heizt sich dabei mächtig auf, was die Verantwortlichen auf die zündende Idee brachte, diese abstrahlende Wärme effektiv zu nutzen.

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Das Konzept namens „Bodyheat“ basiert auf mehreren im Raum verteilten Wärmepumpen, die die beim Bewegen erzeugte Körperwärme aufsaugen und in einen Tank unter den Club ableiten. Die so erzeugte Wärme kann dann direkt wiederverwendet werden – so braucht der Club weder Heizung noch Klimaanlage.

Bis zu 600 Watt pro Tänzer:in

Bei moderater Bewegung kann so etwa 250 Watt Energie pro Tänzer:in gewonnen werden. Wer nicht nur wippt und ein bisschen die Füße hebt, sondern so richtig die Sau rauslässt, generiert bis zu 500 oder 600 Watt. Bei einem vollen Haus und einer durch den DJ animierten Menge kommt so einiges an Energie zusammen.

Ein so ausgeklügeltes System hat natürlich auch seinen Preis: Der Club hat für die drei Jahre dauernden Umbauten über 670.000 Euro gezahlt, was etwa zehnmal so viel ist, wie eine klassische Klimaanlage kostet.

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Doch mit den international stetig steigenden Energiepreisen zahlt sich diese Investition jetzt wohl so richtig aus.

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