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Homeoffice-Umfrage: Viele Teams haben sich an die Situation gewöhnt

Kommunikation aus dem Homeoffice ist inzwischen routiniert. (Foto: Shutterstock-SFIO CRACHO)

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Das Fraunhofer-Insitut hat Erfahrungen mit dem Arbeiten im Homeoffice ausgewertet. Die meisten Teams sind inzwischen zufriedener und leistungsfähiger als direkt nach der Umstellung.

Inzwischen sind rund 90 Prozent der Führungskräfte und Teammitglieder zufrieden mit der Arbeit im Homeoffice. Am besten kommen Unternehmen aus der IT-Branche zurecht, wie eine Umfrage des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) zeigt.

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Im April lag die Zufriedenheit demnach noch bei um die 80 Prozent. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, in welchen Bereichen sich die Prozesse verbessert haben und wo es noch hakt.

Kommunikation funktioniert besser

Im April, als viele Unternehmen recht spontan aufs Homeoffice-Modell umsteigen mussten, berichteten viele der Befragten von Problemen mit der Kommunikation. Verschiedene Tools wurden ausprobiert. Inzwischen haben sich offenbar die meisten Teams eingearbeitet.

Auch die Trennung von Berufs- und Privatleben funktioniere besser, so das FIT. Die Schulöffnungen würden einen besser geregelten Alltag ermöglichen.

Das macht die Befragten nicht nur zufriedener, sondern auch leistungsfähiger. Die individuelle Leistung und auch die des Teams werden höher eingeschätzt als im April. Dabei liegt die Teamarbeit etwas zurück.

Teamarbeit läuft nicht reibungslos

Obwohl einige Probleme in der Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen behoben worden seien, funktioniere individuelle Arbeit im Homeoffice besser als Teamarbeit.

Die problematischen Aspekte beziehen sich vor allem auf das fehlende gemeinsame Miteinander: 85 Prozent der Befragten gaben an, dass sie den persönlichen Austausch vermissen, 66 Prozent den fachlichen. Auch Kaffeepausen, Mittagessen und gemeinsame Kreativ-Sessions fehlen.

Flexible Konzepte müssen her

„Trotzdem bleibt festzuhalten, dass der Zwang zum Homeoffice deutlich mehr positive Aspekte zeigt als erwartet“, sagt Wolfgang Prinz vom FIT laut Pressemitteilung. „Für die Unternehmen gibt es keinen einfachen Weg zurück in alte Büro-Routinen“, so Prinz. Stattdessen sollten sie flexible Konzepte entwickeln, die verschiedene Anforderungen und Wünsche erfüllen.

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Ein Kommentar
Frank Herget
Frank Herget

Lach, für mich hat sich – bis auf die Kundenbesuche – nichts geändert – hier wird weiter fröhlich in den eigenen 4 Wänden gewerkelt – wie bisher auch. Wären da nicht die Medien – man wüsste wohl nicht mal was davon ^^

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