Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

Huawei P20 Pro ist offiziell: Topmodell mit Leica-Triple-Cam kommt mit viel KI

Huawei P20 Pro. (Foto: t3n.de)

Huaweis P20 Pro und P20 und das Lite sind offiziell vorgestellt worden. Im Fokus der neuen Modelle steht neben dem Design vor allem die Kamera. Das steckt drin und so funktioniert die Triple-Kamera des P20 Pro.

Seit Montag ist die Katze aus dem Sack: Media Markt und Saturn haben einen Tag vor der eigentlichen Vorstellung die komplette Ausstattung und das Design der beiden neuen Topmodelle des zweitgrößten Herstellers von Android-Smartphones weltweit verraten. Aber die harten Hardware-Fakten sind nicht alles: Huawei setzt bei den neuen Geräten verstärkt auf künstliche Intelligenz – vor allem bei der Kamera.

Huawei P20 Pro: Die Triple-Kamera soll den Unterschied machen

Das Huawei P20 Pro ist das erste Smartphone mit einer Triple-Hauptkamera. Die drei verbauten Sensoren haben ähnlich wie die Dual-Kameras des Unternehmens unterschiedliche Aufgaben – im Zusammenspiel soll die Kamera dem Unternehmen zufolge das „für jeden Nutzer beste Resultat“ erzielen können. Hierbei würden unter anderem verbesserte KI-Algorithmen helfen.

Die Hauptkamera des Huawei P20 Pro besitzt drei Sensoren. (Foto: t3n.de)

Gehen wir aber zuerst auf die verbauten Kameras ein: Der RGB-Sensor besitzt eine Auflösung von stattlichen 40 Megapixeln und eine f/1,8-Blende. Beim 20-Megapixel-Sensor handelt es sich um eine Monochrom-Kamera mit f/1,6-Blende, die dritte im Bunde ist eine Telefoto-Linse mit f/2,4 und Acht-Megapixel-Auflösung, die eine unterstützende Funktion erfüllt. Zusätzlich besitzt die Hauptkamera einen Laser-Autofokus und einen Farbtemperatur-Sensor. Letzterer soll die Umgebungsfarbe erkennen. Die drei Kamera-Sensoren arbeiten stets im Verbund.

Huawei hat übrigens einen 40-Megapixel-Sensor verbaut, um mittels Pixel-Binning die Bildqualität auch bei widrigen Lichtbedingungen zu verbessern. Mit Pixel-Binning wird das 40-Megapixel-Bild heruntergerechnet – die Pixel werden quasi im Nachhinein durch eine Reduzierung der Auflösung vergrößert. Laut Huawei ist es mit der Kamera sogar möglich, Fotos mit ISO 51.200 aufzunehmen.

Ein Blick in die Kamera-App des Huawei P20 Pro. (Foto: t3n.de)

Zu weiteren Kamerafunktionen gehören etwa der „Ultrasnapshot“, mit der ihr Zeitlupen mit 960 Bildern pro Sekunde für 0,3 Sekunden aufzeichnen könnt. Das kann Samsungs Galaxy S9 (Plus) auch. Weiter gibt es einen „Predictive Focus“ der beim Fokussieren von sich bewegenden Objekten hilft.

Bei vielen der Funktionen läuft die KI unterstützend im Hintergrund und vor allem bei der freihändigen Langzeitbelichtung für bis zu acht Sekunden zeigt sie ihre Stärken. Huawei nennt die Funktion AIS – AI Image-Stabilisation. Bei der Videostabilisierung und der automatischen Objekterkennung komme die KI auch zum Einsatz. Mit der NPU und entsprechenden KI-Algorithmen lassen sich 30 Bilder pro Sekunde erkennen und helfen so bei der korrekten Kameraeinstellung. Bei der Frontkamera kommt ein 24-Megapixel-Sensor zum Einsatz.

Huawei P20 Pro. (Foto: t3n.de)

1 von 26

Huawei P20 Pro: 6-Zoll-Display mit Notch

Die Huawei-P20-Familie besitzt eine Displaykerbe. (Foto: t3n.de)

Neben der Kamera spielt Huawei zufolge auch das Design in der P-Serie eine Rolle – auch bei der neuen P20-Familie. Das Gehäuse des P20 Pro besteht aus Metall und Glas, der Fingerabdrucksensor befindet sich frontseitig unter dem 6,1-Zoll-OLED-Display (2.240 x 1.080 Pixel). Den Trend der Displaykerbe (Notch) lässt Huawei auch nicht an sich vorbeiziehen. Alle Modelle der P20-Serie haben eine. Auf diesem Weg will man die Front möglichst displayfüllend gestalten.

In der Kerbe befinden sich im Unterschied zu Apples iPhone X keine True-Depth-Kamera, sondern die üblichen Sensoren und der Ohrhörer. In einem der nächsten Huawei-Modelle können wir aber wohl mit einer Antwort auf Apples Face-ID rechnen. Apple ist übrigens nicht das erste Unternehmen, das ein Smartphone mit Notch vorgestellt hat. Das war Essential. Falls die Kerbe euch stören sollte: Ihr könnt sie in der Systemeinstellungen auch „ausblenden“.

Das Huawei-Logo ist nur auf der Rückseite zu finden. (Foto: t3n.de)

Zu weiteren Ausstattung gehören der hauseigene Kirin-970-Prozessor mit Neural-Processing-Unit (NPU), der speziell für KI-Funktionen genutzt wird. Der Arbeitsspeicher ist sechs Gigabyte, der interne Speicher 128 Gigabyte groß – letzterer ist nicht erweiterbar. Wie das Mate 10 Pro ist das Gerät nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt.

Huawei P20 Pro und P20 – Spezifikationen im Vergleich

 
ModellHuawei P20 ProHuawei P20
BetriebssystemAndroid 8.1 Oreo mit EMUI 8.1Android 8.1 Oreo mit EMUI 8.1
Display6-Zoll-AMOLED-Display (2.240 x 1.080 Pixel, 408 ppi; 18,7:9)5,8-Zoll-Full-HD+-LCD (2.240 x 1.080 Pixel, 428 ppi, 18,7:9)
ProzessorKirin 970 Octa-Core, 10 nm FinFET, 4 x 2,36 GHz (Cortex A73), 4 x 1,8 GHz (Cortex A53)Kirin 970 Octa-Core, 10 nm FinFET, 4 x 2,36 GHz (Cortex A73), 4 x 1,8 GHz (Cortex A53)
Arbeitspeicher6 GB RAM LPDDR44 GB RAM LPDDR4
Interner Speicher128 GB (nicht erweiterbar)128 GB (nicht erweiterbar)
Hauptkamera40 (RGB f/1,6), 20 (Monochrom, f/1,8) + 8 MP (Telefoto, f/2,4) Leica-Triple-Kamera, Light-Fusion-Technologie, LED-Blitz20 MP (f/1,6) + 12 MP (f/1,8) Leica Dual-Kamera,
Light-Fusion-Technologie
Frontkamera24 MP Fixfokus mit f/2.024 MP Fixfokus mit f/2.0
Akkukapazität4.000 mAh (fest verbaut)3.400 mAh (fest verbaut)
KonnektivitätWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0 LE, GPS, Dual-Sim, Dual-LTE, NFCWLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.2 LE, GPS, Dual-Sim, Dual-LTE, NFC
Abmessungen155 x 73,9 x 7,65 mm149,1 x 70,8 x 7,65 mm
Gewicht174 g155 g
FarbenCeramic Black, Midnight Blue und TwilightBlack, Blue
SonstigesFingerabdrucksensor, SuperCharge, USB Typ-C (USB 3.1), IR-LED, IP67Fingerabdrucksensor, Safe SuperCharge, USB Typ C (USB 3.1), IR-LED, Dual-Sim, Audiobuchse
Preis (UVP)899 Euro649 Euro

Der Akku ist wie beim Mate 10 Pro mit 4.000 Milliamperestunden großzügig bemessen und dürfte für eine solide Laufzeit sorgen. Aufgeladen wird per USB-C (USB 3.1) mittels des Schnellladesystems „Supercharge“. Der Akku des Galaxy S9 Plus ist im Vergleich nur 3.500 Milliamperestunden groß, was sich auch an einer recht kurzen Laufzeit – maximal ein Tag – bemerkbar macht. Weiter sind Stereolautsprecher mit Dolby-Atmos-Unterstützung an Bord – eine Audiobuchse fehlt indes. Wie schon beim Mate 10 Pro sind in der Dual-Sim-Variante beide Einschübe LTE-tauglich.

Huawei P20 Pro. (Foto: t3n.de)

Das P20 Pro wird mit Android 8.1 Oreo und Huaweis EMUI-Nutzeroberfläche in Version 8.1 ausgeliefert. Es wird in Deutschland ab Anfang April in den Farben Ceramic Black, Midnight Blue und Twilight zum Preis von 899 Euro zu haben sein.

Auf Seite 2: Ein P20 kommt selten allein – Huawei kündigt P20 (ohne Pro) und P20 lite an.

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.