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Hunderttausende Sterne leuchten im neuen Bild des Hubble-Weltraumteleskops

Dem Hubble-Teleskop sind buchstäblich strahlende Aufnahmen des Sternhaufens Terzan 12 gelungen. Was hinter dem kosmischen Phänomen steckt und wie Hubble zur Erforschung beiträgt.

Von Kim Hönig
2 Min. Lesezeit
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Auch über 30 Jahre nach seinem Start liefert das Hubble-Teleskop noch beeindruckende Aufnahmen aus den Weiten des Weltalls. (Bild: Dima Zel / Shutterstock.com)

Das Weltall, unendliche Weiten – und unfassbar(!) viele Sterne, wie sich in einer neuen Aufnahme des Hubble-Teleskops eindrucksvoll zeigt. Auf dem Bild, das vor Kurzem zum ersten Mal veröffentlicht wurde, ist der sogenannte Kugelsternhaufen Terzan 12 zu sehen – und mit ihm Hunderttausende Sterne, die das ganze Bild regelrecht erstrahlen lassen.

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Hubble leistet auch 33 Jahre nach seinem Start hervorragende Arbeit

Aufgrund der hohen kosmischen Aktivität in ihrer Nähe und weil sie häufig von Staub- und Gaswolken umhüllt sind, ist es gar nicht so einfach, Kugelsternhaufen ausfindig zu machen. Dass wir trotzdem in den Genuss der neuen Aufnahmen kommen, ist mehreren Instrumenten an Bord des Hubble-Teleskops zu verdanken, das seit seinem Einsatzbeginn 1990 schon maßgeblich zur Erforschung des Phänomens beigetragen hat.

Die Lage inmitten von Staub- und Gaswolken ist auch für die unterschiedlichen Farben innerhalb der Aufnahmen verantwortlich. Weil Staubpartikel das Licht brechen, erscheinen Sterne, die hinter dem Staub liegen, rot, sodass die Rotfärbung Aufschluss über Lage der Sterne innerhalb des Kugelsternhaufens gibt: Je dunkler die orange-leuchtenden Sterne, die ein Vielfaches der Masse unserer Sonne haben, gefärbt sind, desto weiter liegen sie im Zentrum des Haufens.

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Die blau leuchtenden Sterne befinden sich dagegen am Rand des Gebildes. Da sie zudem deutlich jünger sind als die uralten Sterne im Zentrum, werden sie nicht als Teil des Kugelsternhaufens angesehen.

Kugelstern… was?

Bei einem Kugelsternhaufen handelt es sich um eine Ansammlung von sehr alten Sternen, die von starken gravitativen Kräften zusammengehalten werden. Die Sternhaufen, die sich in einem frühen Stadium des Universums gebildet haben und Wissenschaftler:innen noch immer Rätsel aufgeben, umkreisen die Zentren von Galaxien.

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Der abgebildete Kugelsternhaufen Terzan 12 liegt beispielsweise in der Umgebung unserer Milchstraße und befindet sich rund 15.000 Lichtjahre von der Erde entfernt.

Wie das aus mehreren Aufnahmen, die laut Angaben von Gizmodo schon im August 2016 entstanden sind, zusammengesetzte Bild des Hubble-Teleskops beweist, ist die Bezeichnung „Haufen“ dabei wirklich Programm: Hunderttausende Sterne liegen dicht beieinander und geben damit einen atemberaubenden Anblick ab. Dabei sind es, wie Wissenschaftler:innen 2021 herausgefunden haben, unter anderem schwarze Löcher, die mit ihrer starken Anziehungskraft die Sterne zusammenhalten und den Haufen zu der namensgebenden Kugel formen.

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Alter der Sterne weckt das Interesse der Wissenschaftler:innen

Für die Wissenschaft sind Kugelsternhaufen vor allem wegen ihres Alters von Interesse. Die Beobachtungen helfen Astronom:innen dabei, die Lebenszyklen von Sternen besser zu verstehen.

Dem Laien kann das Wie und Warum natürlich herzlich egal sein, solange wir weiterhin solch beeindruckende Aufnahmen geliefert bekommen, die nicht nur hardcore Space-Nerds begeistern dürften. Allein der Gedanke, dass wir hier echte und nicht etwa KI-generierte Aufnahmen aus dem Weltall sehen, die von menschengemachter Technik aufgenommen wurden, ist doch auch wirklich immer wieder aufs Neue echt beeindruckend.

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