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IBM: Diese 5 Trends sollen in den nächsten Jahren unser Leben verändern

IBM hat ihre alljährliche Technologieprognosen veröffentlicht. Dieses Jahr behandelt der Konzern in seinen „5 in 5“ auf die kommenden Trends im Bildungswesen, dem Einzelhandel, dem Gesundheitswesen, der Sicherheit und der Stadtverwaltung.

Seit 2006 machen sich Mitarbeiter der Forschungsabteilung von IBM daran, die Zukunft vorherzusagen. Dabei erstrecken sich die Prognosen auf jeweils fünf Jahre in die Zukunft sind auf fünf Bereiche aufgeteilt, wodurch sich der Name „5 in 5“ erklären lässt. Apples Siri hatte der Konzern vor einigen Jahren übrigens recht akkurat vorhergesagt. Ob unsere Smartphones und Computer bis 2016 jedoch unsere Gedanken lesen können, wie 2011 von IBM prognostiziert, bleibt abzuwarten.

5 in 5: IBM glaubt an das lernende Klassenzimmer

So soll das Klassenzimmer der Zukunft funktionieren. (Bild: IBM)

So soll das Klassenzimmer der Zukunft funktionieren. (Bild: IBM)

Das ist richtig, statt nur im Klassenzimmer zu lernen soll auch das Klassenzimmer lernen, und zwar die Lerngewohnheiten, Fähigkeiten und Defizite der Kinder. Die Cloud-Basierte Technologie soll, so IBM, automatisiert für jeden Schüler einen passenden Lehrplan entwickeln können.

IBM: Online-Shopping war heute, Ladengeschäften gehört die Zukunft

IBM: Online-Handel bekommt wieder Konkurrenz von den Läden vor Ort. (Bild: IBM)

IBM: Online-Handel bekommt wieder Konkurrenz von den Läden vor Ort. (Bild: IBM)

Diese Prognose dürfte die wohl überraschendste sein in diesem Jahr. Glaubt man den IBM-Forschern, werden sich Ladengeschäfte in den kommenden Jahren wieder deutlich besser gegen die Online-Konkurrenz Marke Amazon zur Wehr setzen können. Augmented-Reality, tragbare Computer und ortsbasierte Dienste sollen den Einkauf im Laden besser machen, als es die Konkurrenz aus dem Web sein kann.

5 in 5: DNA-Analyse und Cloud-Dienste gegen Krebs

IBM: DNA-Analyse wird Standard bei Untersuchungen. (Bild: IBM)

IBM: DNA-Analyse wird Standard bei Untersuchungen. (Bild: IBM)

In den nächsten fünf Jahren soll es möglich sein, das Genom eines Menschen innerhalb eines Tages zu entschlüsseln. Diese Daten sollen genutzt werden, um auf jeden Patienten speziell abgestimmte Heilungsmethoden anwenden zu können.

Laut IBMs „5 in 5“ haben wir bald alle einen digitalen Schutzengel

IBM: Digitaler Schutzengel soll vor Identitätsdiebstahl schützen. (Bild: IBM)

IBM: Digitaler Schutzengel soll vor Identitätsdiebstahl schützen. (Bild: IBM)

Identitätsdiebstahl soll schon in den kommenden fünf Jahren kein Problem mehr sein. Dafür sollen unsere digitaler Beschützer sorgen. Geht es nach IBM handelt es sich dabei um Programme – oder nach dem Video zu urteilen um jemanden namens Steve – die so gut über uns bescheid wissen, dass Einkäufe die nicht unserem Verhalten entsprechen sofort an uns gemeldet werden, und bei bedarf auch direkt unterbunden werden. Wie viele Fehlalarme eine unausgereifte Version dieser Idee oder wie ein Hackerangriff auf die zugrundeliegende Datenbank ausgehen würde, möchte man sich indes nicht vorstellen. Trotzdem ist das Konzept wohl nur eine konsequente Weiterentwicklung gängiger Anti-Betrugssysteme.

Die Stadt der Zukunft hört auf Social-Signals

IBM: Die Stadt der Zukunft nutzt Big-Data und soziales Feedback. (Bild: IBM)

IBM: Die Stadt der Zukunft nutzt Big-Data und soziales Feedback. (Bild: IBM)

Die Stadt der Zukunft soll sich deutlich besser an den Menschen anpassen können. Soziales Feedback soll beispielsweise den Städteplanern sofort dabei helfen Straßenschäden oder Ähnliches zu erkennen und so schnell reagieren zu können. Projekte nach diesem Konzept existieren bereits auf GitHub, wenngleich sie sich noch in den Kinderschuhen befinden. Auch die Echtzeitanalyse von Verkehrsdaten ist beileibe keine sonderlich futuristische Sache mehr.

via venturebeat.com

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10 Kommentare
gerdi
gerdi

IBM ist ein hochentwickelter Dinosaurier. Die Hightech kann kaum jemand nachmachen. IBM setzt sie auch gerne bei zentralisiert denkenden großen Kunden ein: Regierungen, Sicherheitsorganisationen, Konzerne. Überall dort wo Leute ohne ihr vollständiges Wissen über die genauen Hintergründe durch fremdoptimierte Algorithmen beglückt werden sollen.

Was aber neben dem ganzen Bigh-Brotherkram auch so wirklich richtig wichtig wird, sind dezentrale Organisationsformen, P2P für alles mögliche, nicht-hoheitliche Transaktionsmittel, zivile Autonomiewerkzeuge aller Art…

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