News

IBM kämpft mit dem Cloud-Wandel – aber Ausblick überrascht positiv

IBM hat zwei neue Quantenprozessoren vorgestellt. (Foto: majestic b/Shutterstock)

Beim Computer-Dino IBM geht der Wandel vom klassischen IT-Anbieter zum modernen Cloud-Dienstleister nur schleppend voran. Die Zukunfts-Geschäftsbereiche wachsen aber kräftig.

Der starke Dollar und schwächelnde Verkäufe im traditionellen Computer-Geschäft haben dem IT-Riesen IBM zum Jahresende einen weiteren Umsatzrückgang eingebrockt. Die Erlöse sanken im vierten Quartal verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um gut ein Prozent auf 21,8 Milliarden Dollar (20,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

IBM Watson IoT-Zentrale in München. (Foto: dpa)

IBM kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz, genau genommen war es das 19. Quartal mit einem Minus in Folge. Dennoch konnte der Konzern den Überschuss von 4,46 auf 4,50 Milliarden Dollar leicht steigern. Die Prognosen der Analysten wurden mit den Quartalszahlen übertroffen.

IBM: Ausblick überrascht positiv

Auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2017 überraschte positiv: IBM stellt einen bereinigten Gewinn von mindestens 13,80 Dollar je Aktie in Aussicht. An der Wall Street war mit etwas weniger gerechnet worden. Dennoch geriet die IBM-Aktie nachbörslich nach einer ersten positiven Marktreaktion mit über zwei Prozent ins Minus. Im Jahresvergleich hat der Kurs allerdings um 35 Prozent zugelegt.

IBM will sich vom klassischen Computer-Hersteller zum modernen Anbieter von Cloud-Diensten im Internet, Daten-Analyse, künstlicher Intelligenz und Sicherheits-Software wandeln. Diese Bereiche, mit denen Vorstandschefin Ginni Rometty in Zukunft punkten will, schafften ein Umsatzplus von elf Prozent auf 9,5 Milliarden Dollar.

Im traditionellen Kerngeschäft tut sich das IT-Urgestein jedoch weiter schwer. Hinzu kamen zuletzt Probleme durch den starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr sank der Gewinn um elf Prozent auf unter dem Strich 11,9 Milliarden Dollar. Die Erlöse gingen um zwei Prozent auf 79,9 Milliarden Dollar zurück. dpa

Mehr zum Thema IBM: 

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung