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Ratgeber

Influencer-Marketing: Markenbotschafter jenseits des Mainstreams

Influencer Marketing kann mehr, als Make-up an Teenies zu verkaufen. (Foto: Shutterstock-Maria Savenko)

Influencer-Marketing kann mehr, als Make-up an Teenager zu verscheuern. Warum diese Marketingdisziplin für jedes Unternehmen relevant ist, erklären wir in der t3n 53.

Wer an Influencer-Marketing denkt, denkt zumeist an Hochglanz-Instagram-Bilder, die mehrere Stunden Vor- und Nachbereitung brauchen, und dennoch wie ein spontaner Schnappschuss aussehen wollen. Die Marketingdisziplin ist noch jung und hat doch schon ein Image-Problem.

Reizwort: Influencer

„Ich bezeichne mich ungern als Influencerin, denn da hat man automatisch so ein zwanzigjähriges Makeup-Girly vor dem geistigen Auge, das Youtube-Tutorials macht und irgendwelche Lippenstifte bewirbt“, sagt Denise Colquhoun. Die 40-Jährige betreibt den Blog Fräulein Ordnung, der es monatlich auf 290.000 Seitenaufrufe bringt und dank verschiedener bezahlter Kooperation ihren Lebensunterhalt sichert. Ihre Leser werden durch ihre Artikel und Postings auf Produkte aufmerksam, die sie wahrscheinlich auch kaufen. Dennoch bezeichnet sich Denise Colquhoun lieber als Bloggerin. Zu einseitig sind die Assoziationen, die der Begriff Influencer weckt. Assoziationen, die auch regelmäßig Unternehmen auf die Füße fallen. Influencer-Marketing sei doch nur etwas für eine junge Zielgruppe, um schnelldrehende Produkte wie Mode, Accessoires und Make-up zu bewerben. Das passt nicht zu uns, so die Sicht vieler Marketingverantwortlicher.

Fräulein Ordnung Weinkooperation
Beim Influencer-Marketing geben Unternehmen die Regie ab. So kann es auch sein, dass der gesponserte Wein nicht unbedingt im Mittelpunkt eines Beitrages steht (Foto: Denise Colquhoun)

Dabei gibt es nahezu keine Branche, zu der sich nicht der passende Blogger mit einem interessierten Publikum finden lässt. Wer Influencer-Marketing als schnellen Absatzkanal für Teenie-Produkte abtut, verspielt das Potenzial, seine Kunden genau dort zu erreichen, wo sie sich auf der Suche nach Produkten und Inspirationen bewegen. Das erkannte auch Tino Goerke, Marketingleiter der deutschen Bettenmarke Schlaraffia. In Zusammenarbeit mit sorgfältig ausgewählten Bloggern lässt sich das Markenbewusstsein bei der Zielgruppe stärken. Mithilfe von Influencern können potenzielle Kunden emotional angesprochen und zugleich abwechslungsreich informiert werden. Die authentische Berichterstattung durch den Influencer schafft dabei Vertrauen und Nähe. „Wir konnten bereits vor Verkaufsstart der neuen Schlaraffia Kollektionen einen hohen Zuwachs an Aufmerksamkeit erzielen. Das ausgesprochen positive Feedback, die Engagement-Rate und der Traffic auf der Website sprechen für sich“, resümiert Goerke.

Noch kein t3n-Abo? Dann aber schnell! (Grafik: t3n)

Wie funktioniert Influencer-Marketing für erwachsene Zielgruppen? Welche Erfahrungen haben Unternehmen wie Schlaraffia bereits mit der Zusammenarbeit mit Bloggern gemacht? Lest den vollständigen Beitrag in der neuen Ausgabe t3n Nr. 53!

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