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Warum Instagram den Account eines Fußball-Bundesligisten gesperrt hat

Der Fußball-Bundesligist Mainz 05 sieht sich mit unangenehmen Konsequenzen konfrontiert, nachdem der Instagram-Account des Clubs überraschend gesperrt wurde.

1 Min. Lesezeit
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Die Instagram-Sperre wird teuer für den Verein. (Foto: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com)

Anwar El Ghazi, ein niederländischer Fußballprofi in Diensten des deutschen Bundesligisten Mainz 05, hatte sich nach den Hamas-Angriffen auf Israel mit einem Post auf Instagram geäußert und öffentlich Stellung gegen Israel bezogen. Der Verein hatte daraufhin umgehend reagiert und El Ghazi bis auf weiteres vom Trainings- und Spielbetrieb freigestellt. Die Auswirkungen dieser Entscheidung reichen jedoch über den sportlichen Bereich hinaus und haben finanzielle Konsequenzen für den Club, mit denen er selbst wohl am wenigsten gerechnet hätte.

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Nachdem Mainz 05 in einem Post auf Instagram die Freistellung El Ghazis verkündet hatte, erfolgte in der Nacht auf vergangenen Mittwoch die Sperrung des Instagram-Accounts des Vereins. Darüber wurde der Club von Instagram-Mutter Meta durch eine automatisch generierte Mail informiert. Als Grund für die Sperrung wurde ein Verstoß gegen die Gemeinschaftsrichtlinien des Unternehmens genannt.

Kosten durch ausbleibende Werbeeinnahmen

Die Hintergründe der Sperrung bleiben teilweise rätselhaft. Es wird vermutet, dass der Post zur Begründung von El Ghazis Suspendierung von pro-palästinensischen Bots so häufig gemeldet wurde, dass es zu einer automatischen Sperrung kam.

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Trotz wiederholter Nachfragen seitens Mainz 05 bei Meta wurde das Problem erst am fünften Tag nach der Sperre behoben. Der Verein hatte dabei bereits am vergangenen Donnerstag von der Deutschland-Zentrale Metas die Zusicherung erhalten, dass an der Lösung des Problems gearbeitet werde. Die Verzögerung bei der Wiederherstellung des Accounts lässt den Eindruck entstehen, dass der Verein mit seinen 200.000 Followern für Meta nicht die erforderliche Relevanz besitzt.

Für den Fußballverein geht es dabei auch um einiges an Geld. An Bundesliga-Spieltagen werden bestimmte Posts und Storys des Instagram-Accounts von Werbepartnern präsentiert. Diese Posts sind Teil von Vereinbarungen mit Sponsoren. Beim Heimspiel gegen den FC Bayern München, einem der reichweitenstärksten Spiele, war der Instagram-Account jedoch gesperrt. Das führt nun dazu, dass der Verein nicht nur erhebliche Einnahmeverluste hinnehmen, sondern auch Kompensationsleistungen gegenüber den beteiligten Sponsoren erbringen muss.

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