Neue Funktion für Instagram: Was sich jetzt bei Reels ändert

Stillstand ist auf Social-Media-Plattformen und für diese selbst undenkbar. Neue Trends folgen auf neue Funktionen und umgekehrt – und so ist nun einmal wieder Instagram an der Reihe, den User:innen eine neue Option bei der Content-Erstellung anzubieten.
Wie der offizielle Creator-Account der Meta-Plattform auf seinem Profil verkündet hat, ist es Content-Creator:innen ab sofort möglich, bis zu 20 Audio-Titel zu ihren visuellen Inhalten hinzuzufügen.
Instagram-Reels: So erstellt ihr euren eigenen Mix aus bis zu 20 Audio-Tracks
Über einen neu eingeführten „Zum Mix hinzufügen“-Button lassen sich mehrfach Tracks in die Reel-Bearbeitung einfügen, im Anschluss können die Titel geschnitten und frei über das Bildmaterial gelegt werden. Bisher ließ sich nur eine einzige Audio-Datei über ein Reel legen; wer eigene Ton-Mixe erstellen wollte, war also noch auf externe Audio-Programme angewiesen.
Das neue Feature, das die Social-Media-Plattform selbst „Multitrack-Audio“ nennt, erspart fleißigen Creator:innen also den Schritt aus der Instagram-App hinaus und bietet mit der gut gefütterten Audio-Mediathek eine vereinfachte Möglichkeit, sich kreativ auszutoben. Oder, wie Instagram es selbst in dem Launch-Post ausdrückt: „Die Einführung von Multitrack-Audio in Reels bietet Kreativen eine erweiterte kreative Flexibilität, da sie die Möglichkeit haben, Audio mit Elementen wie Text, Stickern und Clips visuell auszurichten, um ihrer Kreativität auf eine Weise Ausdruck zu verleihen, die für sie und ihr Publikum am besten geeignet ist.“
Der erstellte Mix wird im Anschluss als eine neue Tonspur dem Instagram-Konto des Creators zugeschrieben und kann von dort aus auch von Follower:innen und Fans in Reels verwendet werden.
Instagram: Längere Videos derzeit unwahrscheinlich
Mit der Einführung der Multitrack-Funktion konzentriert sich Instagram einmal mehr auf das Format der Reels, mit dem die Social-Media-Plattform einst in direkte Konkurrenz zu Tiktok getreten ist. Der Fokus scheint sich zu lohnen, denn Instagram-Chef Adam Mosseri schließt derzeit eine Änderung hin zu längeren Videoformaten aus, wie Techcrunch berichtet.
„Wenn man sich ein 10- oder 20-minütiges Video ansieht, sieht man weniger Inhalte von Freunden, man interagiert weniger mit seinen Freunden und die Wahrscheinlichkeit, dass man diesen Inhalt oder dieses Video an einen Freund schickt, ist tatsächlich geringer“, zitiert die Technik-News-Seite den CEO. Die Engagement-Raten sind mit kurzen Clips also höher – und offenbar sind die maximal 90 Sekunden, die ein Reel derzeit dauern kann, ja auch völlig ausreichend, um bis zu 20 Audio-Titel unterzubringen!