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Intel-Töchter Mobileye und Moovit starten Robotaxi-Dienst in Deutschland mit Sixt

Unter der Marke Moovit-AV kooperiert Intel-Tochter Mobileye mit dem deutschen Verleihprofi Sixt und dem israelischen Verkehrs-Big-Data-Startup Moovit. Herauskommen soll ein Robotaxi-Service in München.

2 Min. Lesezeit
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So sieht das Moovit-AV-Robotaxi aus. (Foto: Intel Mobileye)

Im Laufe des Jahres 2022 wird es in München einen neuen Ridehailing-Dienst geben. Der wird operativ von Sixt betrieben, basiert aber auf der Software der Intel-Töchter Mobileye und Moovit und soll entsprechend Moovit-AV (AV: autonomous vehicle, autonomes Fahrzeug) heißen. Anlässlich der Internationalen Autoausstellung IAA 2021 hat Intel nun das zugehörige Robotaxi vorgestellt. Es handelt sich um ein autonom fahrendes Auto mit Platz für bis zu sechs Passagiere.

Moovit-AVs Robotaxi hat alle Technologien an Bord, die autonomes Fahren zu bieten hat

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Die technische Basis für das Moovit-AV Robotaxi ist das Selbstfahrsystem „Mobileye Drive“ in der derzeit maximalen Ausbaustufe. Mobileye Drive ist eine Kombination aus Software und Hardware in Form eines Level-4-Steuergeräts, das auf acht SoCs (System-on-a-Chip) der hauseigenen EyeQ-5-Serie setzt.

Das ist das Herzstück des Systems. (Foto: Intel Mobileye)

Während Mobileye Produkte anbietet, die rein bildbasiert arbeiten, und andere, die rein Lidar-basiert arbeiten, kommen im neuen Robotaxi alle Funktionen zum Einsatz. Das Fahrzeug nimmt sein Umfeld über Kameras, Radar und Lidar-Sensoren wahr. Die Big-Data-Verkehrskarten von Moovit erlauben die zusätzliche Analyse des Echtzeit-Traffics und geben der Software so Tipps für ein daraus resultierendes Fahrverhalten. Und Mobileyes mathematisches Modell der „Responsibility-Sensitive Safety“ soll für ein an menschlichen Entscheidungswegen orientiertes Sicherheitsverhalten sorgen.

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System geeignet für Personen- wie Güterverkehr gleichermaßen

Das System hat Mobileye nach eigenen Angaben so konzipiert, dass es in einer Vielzahl von Fahrzeugtypen für den Güter- und Personentransport eingesetzt werden kann. Mit Schaeffler plant Mobileye beispielsweise eine Kooperation zur Entwicklung einer flexiblen selbstfahrenden Fahrzeugplattform, die für den Bau autonomer Shuttles verwendet werden kann. Zudem soll der Mobileye-Drive in autonome Udelv-Transporter für den Tür-zu-Tür-Zustellbetrieb verbaut werden. Ebenfalls bereits bekannt sind Partnerschaften mit Transdev und Lohr, im Rahmen derer autonome Shuttles in Frankreich und Deutschland eingesetzt werden sollen.

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Mobileye sieht sich flexibel einsetzbar. (Bild: Intel Mobileye)

Robotaxis auch in Tel Aviv, Südkorea und (eventuell) New York

Einen Robotaxi-Service soll es neben München auch in Kooperation mit VW im israelischen Tel Aviv sowie in Südkorea geben. Pläne, die Robotaxis in der US-amerikanischen Millionenstadt New York zu testen, stoßen dort indes bereits vor der Einführung auf regulatorische Hindernisse, die die lokalen Gesetzgeber scheinbar gezielt in Kenntnis der Mobileye-Pläne aufbauen.

Das Moovit-AV-Robotaxi in Tel Aviv. (Foto: Intel Mobileye)

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In München werden die Robotaxis nicht vollkommen autonom fahren. Dazu fehlen die rechtlichen Rahmenbedingungen. Deshalb wird Moovit-AV Sicherheitsfahrer einsetzen, die die Fahrzeuge jederzeit eingriffsbereit hinter dem Steuer überwachen. „Frühe Fahrertests“ sollen Anfang 2022 in München stattfinden. Der kommerzielle Betrieb kann indes erst starten, wenn alle erforderlichen Genehmigungen der deutschen Behörden vorliegen.

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