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Diese Schutzhülle aus dem Schwabenländle verpasst eurem iPhone einen Airbag

Ad-Case fürs iPhone. (Bild: Ad-Case)

Schützende Hightech für Smartphones aus dem Schwabenländle – fast wie ein Transformer. Mit der Ad-Case-Smartphone-Hülle des Studenten Philip Frenzel wachsen eurem iPhone im freien Fall schützende Käferbeine.

Philip Frenzel, Student an der Hochschule Aalen nahe Stuttgart, hat mit seinem Ad-Case eine Schutzhülle entwickelt, die als „Handy-Airbag“ fungiert. Die Geschichte, die innovative Hülle zu entwickeln, begann – wie soll es anders sein – mit einer Spider-App auf seinem nigelnagelneuen iPhone.

Ad-Case: iPhone-Schutzhülle mit 8 herausspringenden Armen

Nachdem sein iPhone ein Stockwerk tief gefallen war, half seinen Ausführungen zufolge der Austausch des Displays nur zeitweise. Zwei Wochen später entpuppte sich sein mehrere Hundert Euro teures Smartphone wegen eines zusätzlichen Elektronikschaden als schrottreif.

Der Ad-Case schützt euer iPhone durch herausschnappende Arme. (GIF: Androidpolice; SWR)

Das Ad-Case schützt euer iPhone durch herausschnappende Arme. (GIF: Androidpolice; SWR)

Für das nächste iPhone musste ein stabiler Schutz her, so der 25-jährige Frenzel, der seinen Mechatronik-Master an der Hochschule Aalen macht. Die zahlreichen auf dem Markt angebotenen Outdoor-Hüllen waren ihm aber zu klobig, sodass er an einer eigenen Lösung bastelte. Vier Jahre und einige iPhone-Generationen später hat er es vollbracht: Mit dem Ad-Case (AD steht dabei für „Active Damping“) hat er nicht nur eine smarte Schutzhülle entwickelt, sondern sie auch als seine Bachelorarbeit eingereicht. Mit der Abschlussarbeit konnte er zudem den ersten Preis des bundesweit verliehenen Mechatronik-Preises 2018 der Deutschen Gesellschaft für Mechatronik gewinnen, schreibt Preview-Online .

Ad-Case fürs iPhone. (Bild: Ad-Case)

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Ad-Case macht iPhones knapp 5 Millimeter dicker

Ad-Case fürs iPhone von der Seite. (Bild: Ad-Case)

Das Ad-Case fürs iPhone von der Seite. (Bild: Ad-Case)

Anfangs tüftelte Frenzel an einer Lösung aus Schaumstoff und Luftkissen, die wie Airbags im Auto eingesetzt werden sollten. Im Laufe seines Studiums und der Weiterentwicklung kristallisierte sich mit der Zeit sein Case mit acht herausschnappenden Plastikarmen heraus, die Falle eines Sturzes per Bewegungssensoren aktiviert werden.

Der Schutzmechanismus ist bereits zum Patent angemeldet worden, das Produkt weitgehend fertig. Zusammen mit Peter Mayer, einem Absolventen der Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Aalen, hat ein Frenzel das Startup „Frenzel + Mayer Solutions“ gegründet, um sein AD-Case als Produkt auf den Markt zu bringen.

Das Case soll ab Juli per Kickstarter finanziert und für iPhone-Modelle von iPhone 6 bis iPhone X angeboten werden. Der Produktseite zufolge unterstützt das Ad-Case kabelloses Laden und macht ein iPhone um 4,9 Millimeter dicker – der Schutzmechanismus braucht Platz.

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3 Kommentare
Max Müller
Max Müller

Es wäre noch informativ, ob das einmalig funktioniert, oder mehrfach.

Antworten
Robert N. M.
Robert N. M.

Es sieht auf jeden Fall so aus, dass man es immer wieder benutzen kann.

Antworten
Kraft Meines Amtes
Kraft Meines Amtes

mehrmal, sieht man in dem Beitrag vom SWR.

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