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Von wegen 29 Euro: Akkutausch beim iPhone kann deutlich teurer werden

iPhones mit älteren Akkus wie iPhone 6, 6s oder 7 werden von Apple gebremst. (Foto: t3n)

Den iPhone-Akku für 29 Euro ersetzen – das klingt für viele Besitzer eines iPhones nach einem guten Deal. Doch Apple hat hier  zusätzliche Hürden eingebaut, die das Ganze oft deutlich teurer machen.

Wer seinen iPhone-Akku tauschen möchte, kann das bei Apple für 29 Euro tun, wenn der Akku bestimmte Kriterien erfüllt, beispielsweise nur noch über weniger als 80 Prozent der Kapazität verfügt. Doch jetzt kommt raus, dass Apple noch ein paar weitere Bedingungen stellt, um den Akku zu diesem Preis zu ersetzen – wohl auch, um die große Nachfrage nach dem zunächst befristeten Angebot etwas zu reduzieren. Findet der Apple-Service nämlich im Rahmen der Untersuchung weitere Schäden am Smartphone, werden diese gegebenenfalls gleich mit repariert – zu den entsprechenden Preisen. Ein Akkutausch mit einigen weiteren Reparaturen kann so schnell dreistellige Eurobeträge kosten. Stimmt der Kunde den anderen Reparaturen nicht zu, wird auch der Akku nicht getauscht.

Ganz ins kalte Wasser gestoßen wird der Kunde dabei immerhin nicht. Findet Apple weitere Defekte oder zu reparierende Teile, wird der Kunde hierüber informiert und vor die Wahl gestellt, alles gesammelt reparieren zu lassen oder das Gerät im bisherigen Zustand zurück zu erhalten. Reagiert der Kunde auf die Anfrage nicht binnen drei Tagen, wird das Gerät laut iPhone-Ticker automatisch zurückgeschickt.

Apple iPhone: Auch optische Schäden werden zwangsrepariert

Als Grund gibt das Unternehmen an, man wolle Geräte nur ganz oder gar nicht reparieren. Als weitere Defekte kommen beispielsweise Schäden und Pixelfehler am Bildschirm in Frage oder auch ein defekter Kopfhöreranschluss, wohl aber auch optische Schäden an Bildschirm oder Rahmen. Im Falle eines solchen Schadens wird jedoch in der Regel gleich ein Refurbished-Austauschgerät geliefert, der Kunde erhält also nicht sein altes Gerät zurück. Dafür werden hierfür dann zwischen 130 Euro und rund 400 Euro fällig.

Besser dran ist, wer das Gerät in einem der aktuell rund ein Dutzend Apple-Stores vor Ort reparieren lassen kann. Hier entfällt nicht nur die sonst übliche Portopauschale, sondern die Mitarbeiter lassen in vielen Fällen laut Anwenderberichten auch eher mit sich reden, was ein unbedingt zu reparierender Schaden ist und was nicht.

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